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دانلود کتاب مدیریت دعاوی مدنی.

Zivilrichterliche Prozessleitung.

مشخصات کتاب

Zivilrichterliche Prozessleitung.

ویرایش:  
نویسندگان:   
سری: Schriften zum Prozessrecht 
ISBN (شابک) : 3428188209, 9783428188208 
ناشر: Duncker & Humblot 
سال نشر: 2023 
تعداد صفحات: 173 
زبان: German 
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود) 
حجم فایل: 7 مگابایت 

قیمت کتاب (تومان) : 78,000



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فهرست مطالب

Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
	Abbildung 1: Verfahrensdauer AG
	Abbildung 2: Verfahrensdauer LG
	Abbildung 3: Erledigungsanteil Vergleich AG und LG
	Abbildung 4: Anteil Erledigungen mit Beweistermin AG und LG
	Abbildung 5: Personalbestand AG und LG
	Abbildung 6: Neuzugänge AG
	Abbildung 7: Neuzugänge LG
	Abbildung 8: Belastung pro Richter AG
	Abbildung 9: Belastung pro Richter LG
	Abbildung 10: Termine pro Richter AG und LG
	Abbildung 11: Anteil Urteile in Prozent AG
	Abbildung 12: Urteile pro Richter AG
	Abbildung 13: Anteil Urteil in Prozent LG
	Abbildung 14: Urteile pro Richter LG
	Abbildung 15: Bearbeitungsquote AG und LG
	Abbildung 16: Verfahrensdauern AG und LG
Abkürzungsverzeichnis
A. Ideal und Wirklichkeit der zivilrichterlichen Prozessleitung
	I. These: Fehlende Kongruenz zwischen Ideal und Wirklichkeit
	II. Ideal der zivilrichterlichen Prozessleitung
		1. Leitbild der zivilrichterlichen Prozessleitung
			a) Übergeordnete Ziele des Zivilprozesses
			b) Verhältnis des Zivilrichters zu den Parteien
			c) Prozessleitung durch den Richter
				aa) Prozessleitung als Teil der richterlichen Tätigkeit
				bb) Verfahrensablauf
				cc) Zentrale Vorschriften zur Prozessleitung
					(1) Materielle Prozessleitung, § 139 ZPO
						(a) Hinweise, § 139 ZPO
						(b) Strukturierung und Abschichtung, § 139 Abs. 1 Satz 3 ZPO
					(2) Bestimmung der Verfahrensweise, §§ 272, 275, 276 ZPO
					(3)  Vorbereitung der mündlichen Verhandlung und vorbereitende Maßnahmen, § 273 ZPO
					(4) Güteverhandlung
			d) Zwischenergebnis: Ideal eines energischen, auf Beschleunigung und zugleich überzeugende Rechtspflege bedachten Richters
		2. Richterliches Amtsethos
			a) Verfassungsrechtliche Stellung der Richter
				aa) Besonderes Dienst- und Treueverhältnis
				bb) Richterliche Unabhängigkeit, Art. 97 Abs. 1 GG
					(1) Sachliche Unabhängigkeit
					(2) Persönliche Unabhängigkeit
					(3) Innere Unabhängigkeit
				cc) Gesetzesbindung der Richter und Legitimation der Justiz
			b) Einfachgesetzliche Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten
				aa) Dienstaufsicht
					(1) Zuständigkeitsverteilung
					(2) Arbeitszeiten
					(3) Arbeitspensum
					(4) Arbeitsweise
					(5) Regelbewertung
					(6) Zwischenergebnis: Dienstaufsicht – stumpfes Schwert
				bb) Strafrechtliche Verantwortung
				cc) Zivilrechtliche Verantwortung
				dd) Rechtsmittel
				ee) Befangenheitsgesuche, § 42 Abs. 2 ZPO
			c) Zwischenergebnis: Amtsethos als Erwartung des Gesetzes
		3. Zwischenergebnis: Ideal als Kombination aus Leitbild und Amtsethos
	III. Prozessleitung in der Realität
		1. Historisch-empirische Herleitung der Mängel der Prozessleitung
			a) Vereinfachungsnovelle
				aa) Historie
				bb) Bestandsaufnahme des Gesetzgebers
				cc) Lösungsansatz des Gesetzgebers
				dd) Evaluation der Vereinfachungsnovelle
			b) Rechtspflegeentlastungsgesetze
			c) Gesetz zur Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung
			d) Reform der Ziviljustiz 2001/2002
				aa) Bestandsaufnahme des Gesetzgebers
				bb) Lösungsansatz des Gesetzgebers
				cc) Empirische Untersuchung der Reform
					(1) Verstärkte richterliche Streitschlichtung
					(2) Hinweis- und Dokumentationspflichten, § 139 ZPO
					(3) Aufarbeitung des Sachverhalts, §§ 142, 144 ZPO
			e) Justizmodernisierungsgesetze
			f) Gesetz über den Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungsverfahren
			g) Studie zu langdauernden Zivilverfahren
				aa) Verfahren mit Sachverständigen
				bb) Fehlende Verfahrensförderung durch das Gericht
			h) ZPO-Änderung 2019
			i) Bewertung: Nadelöhr Prozessleitung
		2. Symptome unzulänglicher Prozessleitung
			a) Verfahrensdauer
				aa) Verfahrensdauer als Symptom und Qualitätsmerkmal
				bb) Entwicklung der Verfahrensdauer
					(1) Verfahren vor den Amtsgerichten
					(2) Verfahren vor den Landgerichten
				cc) Zwischenergebnis: Verfahrensdauer indiziert Mängel der Prozessleitung
			b) Richterliche Ausweichstrategien
				aa) Drängen zum Vergleich
					(1) Zunahme vergleichsweiser Erledigungen
					(2) Gefahr einer Motivationsverschiebung
						(a) Evaluation der Justizreform aus 2001
						(b) Motivationsverschiebungen im Zusammenhang von § 257c StPO als Indiz
						(c) Tendenzen aus der zivilrechtlichen Verfahrenspraxis
					(3) Zwischenergebnis: Strategische Vergleichsbemühungen
				bb) Vermeidung von Beweisaufnahmen
	IV. Zwischenergebnis: Ideal und Wirklichkeit zivilrichterlicher Prozessleitung inkongruent
B. Ursachen der Inkongruenz zwischen Ideal und Wirklichkeit
	I. Zweifelhaft: Äußere Faktoren – Arbeitsbelastung der Richter
		1. Entwicklung des Personalbestands
		2. Quantitative Belastung
			a) Entwicklung der Verfahrenszahlen
			b) Durchschnittliche Belastung pro Richter nach Fallzahlen
				aa) Amtsgericht
				bb) Landgericht
			c) Durchschnittliche Belastung pro Richter durch Termine
			d) Zwischenergebnis: Rückgang der quantitativen Belastung
		3. Qualitative Belastung
			a) Art der Verfahrenserledigung
				aa) Amtsgericht
				bb) Landgericht
				cc) Zwischenergebnis: Keine qualitative Mehrbelastung durch Art der Verfahrenserledigung
			b) Komplexität der Verfahren
				aa) Kontrollüberlegung: Auswirkung der Schuldrechtsreform
				bb) Zunehmender Einfluss europäischer Regelungen
				cc) Zunehmende Verrechtlichung des Alltags
				dd) Komplexitätszuwachs als permanente Herausforderung
		4. Zwischenergebnis: Äußere Faktoren nicht alleinursächlich
	II. Entscheidend: Innere Faktoren
		1. Schwächung des Amtsethos
			a) Modell der Sozial- und Marktnormen
				aa) Marktnormen
				bb) Sozialnormen
				cc) Zusammentreffen von Markt- und Sozialnormen
			b) Anwendung des Modells auf die Richterschaft
				aa) Bestimmung des relevanten Verhältnisses
				bb) Einordnung des Ideal-Zustands
				cc) Einordnung des Ist-Zustands
					(1) Stimmungsbild aus der Richterschaft
					(2) Personalbestand
					(3) Technische Ausstattung
					(4) Arbeitsbelastung und Arbeitszeit
					(5) Besoldung
					(6) Zwischenergebnis: zunehmende Relevanz von Marktnormen
				dd) Zwischenergebnis: Anwendung von Marktnormen schwächt das Amtsethos
		2. Rückgang von Selbstregulierung und Belohnungsaufschub
			a) Psychologischer Hintergrund
			b) Relevanz im Zivilprozess
				aa) Richtertätigkeit als fortwährender Marshmallow-Test
				bb) Herausforderung im Berufsalltag
		3. Zwischenergebnis: geschwächtes Ethos – geschwächte Selbstregulierung
C. Lösungsansatz: Änderung der Zivilprozessordnung
	I. Vorüberlegungen
	II. Vorschläge der Arbeitsgruppe „Modernisierung des Zivilprozesses“
		1. Strukturierung des Parteivortrags
			a) Vorschlag der Arbeitsgruppe: Basisdokument
			b) Kritik
		2. Strukturierungstermin
			a) Vorschlag der Arbeitsgruppe
			b) Kritik
	III. Gängige Praxis in Schiedsverfahren
	IV. Lösungsvorschlag: Strukturierungstermin und vorläufiger Tatbestand
		1. Strukturierung des Verfahrens bis zum Haupttermin
		2. Zu den einzelnen Änderungen
			a) Strukturierungstermin
			b) Vorläufiger Tatbestand
			c) „Absetzungsfrist“ nach dem Strukturierungstermin
			d) Verfahrenskalender und prozessleitende Verfügung
			e) Anpassung der Fristen gemäß § 132 ZPO
			f) Umgehungsschutz
D. Ergebnisse
Quellen- und Literaturverzeichnis
	I. Literatur
		1. Aufsätze
		2. Kommentare
		3. Festschriften und Monografien
		4. Internetquellen
	II. Drucksachen
Stichwortverzeichnis




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