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ویرایش:
نویسندگان: Anna Landherr
سری:
ISBN (شابک) : 365843287X, 9783658432874
ناشر: Springer VS
سال نشر: 2023
تعداد صفحات: 583
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 5 مگابایت
در صورت تبدیل فایل کتاب Die unsichtbaren Folgen des Extraktivismus: Ein Blick hinter die slow violence der chilenischen Bergbauindustrie (Energiepolitik und Klimaschutz. Energy Policy and Climate Protection) (German Edition) به فرمت های PDF، EPUB، AZW3، MOBI و یا DJVU می توانید به پشتیبان اطلاع دهید تا فایل مورد نظر را تبدیل نمایند.
توجه داشته باشید کتاب پیامدهای نامرئی استخراج گرایی: نگاهی به خشونت آهسته صنعت معدن شیلی (سیاست انرژی و حفاظت از آب و هوا) (نسخه آلمانی) نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.
Danksagung Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis 1 Einleitung 1.1 Aus den Augen, aus dem Sinn: slow violence im Kontext der globalen ökologischen Krise 1.2 Eine empirische Annäherung an die slow violence im chilenischen Bergbausektor: (Nicht-)Wissen, (in)action und die gesellschaftliche (Un-)Sichtbarkeit von Tailings 1.3 Der Weg hin zu einem Gesamtbild der (Un)-Sichtbarkeit von Tailings: Aufbau der Arbeit 2 Theoretischer Rahmen, zentrale Begriffe und Forschungsstand 2.1 Slow violence-Phänomene: Mechanismen und Strukturen der Unsichtbarkeit 2.1.1 Das Konzept der slow violence 2.1.2 Der Gewaltbegriff der slow violence 2.2 Strukturelle Unsichtbarkeit durch nationale und internationale Macht- und Herrschaftsverhältnisse 2.2.1 Der expansive globale Kapitalismus und die Grenzen des Wachstums 2.2.2 Das kapitalistische Weltsystem: die Makrostruktur der slow violence 2.2.3 Der ungleiche Tausch im kapitalistischen Weltsystem 2.2.4 Kolonisierung: die Entstehung der internationalen Arbeitsteilung durch die Ausbeutung der „neuen Welt“ 2.2.5 Die „Dritte Welt“ als Produkt eines hegemonialen Entwicklungsdiskurses 2.3 Sozialer Metabolismus, ökologische Grenzen und der Ursprung sozial-ökologischer slow violence 2.3.1 Das Verständnis von Natur und die Mensch-Natur Beziehung der Moderne 2.3.2 Die Natur im Kapitalismus und der soziale Metabolismus des Weltsystems 2.3.3 Sozialer Metabolismus, Stoffströme und ökologisch ungleicher Tausch 2.3.4 Die Exklusivität der Produktions- und Lebensweise der Zentren 2.3.5 Die Legitimation der Internalisierung sozial-ökologischer Kosten durch die internen Machtverhältnisse in der Peripherie 2.3.6 Die Politische Ökologie und die Verteilungskonflikte um Ressourcen und Senken 2.3.7 Unsichtbare Betroffene, offener Widerstand und latente Konflikte 2.3.8 Extraktivismus als internalisierter sozialer Metabolismus der Peripherie 2.4 Der Bergbau als Ursache von slow violence 2.4.1 Bergbau in Lateinamerika und seine Konflikte heute 2.4.2 Altlasten, chemische Substanzen und Tailings: die schleichende und unsichtbare Gefahr des Bergbaus 2.4.3 Materiell unsichtbare Umweltprobleme (und Tailings) in den Sozialwissenschaften 3 Fragestellung und Forschungsheuristik 3.1 Fragestellung und Suchthese 3.2 Forschungsheuristik 3.2.1 Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit 3.2.2 Wissen/Nichtwissen 3.2.3 Action/inaction 4 Methodische Grundlagen und Forschungsdesign 4.1 Die Grounded Theory und ihre Grundannahmen 4.2 Feldforschungsarbeit und Datenerhebung 4.3 Erhebungsmethoden 4.4 Auswertung der erhobenen Daten 4.5 Methodische, politische und ethische Implikationen der Forschung 5 Forschungsgegenstand: Der chilenische Bergbau und die schleichende Gewalt seiner Hinterlassenschaften 5.1 Das chilenische neoliberal extraktivistische (Wirtschafts-)Modell 5.1.1 Schocktherapie: Die Einführung des Neoliberalismus in Chile 5.1.2 Die Sozialstruktur des chilenischen Neoliberalismus: Machtkonzentration, Ungleichheit und hierarchischer Kapitalismus 5.1.3 Neoliberaler Extraktivismus: die private Aneignung der Natur 5.1.4 Sozial-ökologische Konsequenzen des chilenischen Modells 5.1.5 Der wachsende Widerstand gegen das Modell: Soziale Bewegungen, sozio-ökologische Konflikte und der estallido social von 2019 5.1.6 Stabilität durch Machtkonzentration 5.2 Der Bergbau und seine Hinterlassenschaften 5.2.1 Die nationale und internationale Bedeutung des chilenischen Bergbaus heute 5.2.2 Die großen Bergbauunternehmen und der „abwesende Staat“ 5.2.3 Die sozialen und ökologischen Kosten des Extraktions- und Produktionsprozesses im Kupferabbau 5.3 Tailings: Die Abfälle des chilenischen Bergbaus 5.3.1 Definition, Entstehungsprozess und Verbreitung der Tailings in Chile 5.3.2 Die bestehende Regulierung zu Tailings und der Umgang mit Bergbauabfällen 5.3.3 Tailings: eine besonders schwerwiegende und trotzdem unsichtbare Umweltbelastung 5.4 Erstes Zwischenfazit 5.5 Die Bergbauregion Atacama und ihre Tailingdeponien 5.5.1 Auswahlkriterien und Kurzdarstellung der drei Fälle und ihr jeweiliger Forschungsfokus 6 Schleichende Gewalt – der Fall Pabellón 6.1 Einleitung 6.2 Kollektives Vergessen – das Verschwinden eines Problems 6.2.1 Geschichte des Bergbaus und der Abfallproduktion in Pabellón 6.2.2 Die materielle Unsichtbarkeit der Tailings 6.3 Vergessene unsichtbare Betroffene: die BewohnerInnen von Pabellón 6.3.1 Charakterisierung der BewohnerInnen 6.3.2 Allgemeine Ungewissheit, Wissensstand und Risikowahrnehmung der BewohnerInnen 6.3.3 Environmental Injustice und die Unsichtbarkeit der Betroffenen 6.3.4 Ein ausbleibender Konflikt und fehlende kollektive Handlungen 6.4 Die Rolle der Wissenschaft – partiell wiedergewonnenes Wissen über die Tailings in Pabellón 6.5 Toxische Institutionalität, staatliche (Un)Tätigkeit und abwesender Staat 6.6 Zweites Zwischenfazit 7 Die Macht der Bergbauunternehmen – der Fall Tierra Amarilla 7.1 Einleitung 7.2 Der Ursprung einer Opferzone und die von den Betroffenen wahrgenommenen Kosten 7.2.1 Die Omnipräsenz des Bergbaus 7.2.2 Die Gesundheitsbelastung durch Tailings 7.2.3 Die ökologischen und ökonomischen Konsequenzen des Bergbaus 7.2.4 Die Internalisierung externer Kosten in der Wahrnehmung der Betroffenen 7.3 Widerstand und Fatalismus in Tierra Amarilla 7.4 Die territoriale Macht von Candelaria 7.4.1 Der lokal abwesende Staat und die unternehmerische Sozialpolitik 7.5 Streben nach der peripheren imperialen Lebensweise: Interessenkonflikte der BewohnerInnen und die Bindung an den Arbeitsplatz 7.6 Misstrauen gegenüber öffentlichen Institutionen: Abhängige Gemeinde, toxische Institutionalität, abwesender Staat und Korruption 7.6.1 Allgemeines Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen 7.6.2 Toxische Institutionalität in Tierra Amarilla 7.7 Direkte Intervention des Unternehmens: Spaltung des organisierten Widerstands, Diffamierung einzelner Akteure und Produktion von Ungewissheit 7.8 Die institutionalisierte und informelle Macht des Unternehmens sowie Bestechung als letztes Mittel 7.9 Resignation und Migration als einziger und letzter Ausweg für die Bevölkerung 7.10 Drittes Zwischenfazit 8 Die Unsichtbarkeit des Offensichtlichen– der Fall Chañaral 8.1 Einleitung 8.2 Erste Phase – die schleichende Sichtbarwerdung der Tailings am Strand von Chañaral (1938 – 1971) 8.2.1 Der Ursprung und die frühen Folgen der Umweltverschmutzung von Chañaral 8.2.2 Schleichende Sichtbarwerdung durch physikalische und chemische Veränderungen der Umgebung 8.2.3 Die Tailings Chañarals werden erstmals wieder unsichtbar 8.3 Zweite Phase – von der juristischen Anerkennung bis hin zur allgemeinen Unsichtbarkeit der Tailings (1970er bis Anfang der 2010er): die aktive Unsichtbarmachung 8.3.1 Die Sichtbarwerdung der Schadstoffe durch wissenschaftliches Wissen in den 1970er und 1980er Jahren 8.3.2 Staatliche und unternehmerische actions zur symbolischen Unsichtbarmachung der Umweltbelastung 8.4 Dritte Phase – Die letzten zehn Jahre in Chañaral (2013–2022): Ein Schwanken zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit 8.4.1 Wissenschaftliche Untersuchungen und erste Studien zu gesundheitlichen Folgen der Tailings 8.4.2 Risikowahrnehmung und Sichtbarkeit der Tailings unter der Bevölkerung 8.4.3 Wissen und Wahrnehmung der Gesundheitsrisiken 8.4.4 Die Überschwemmungen: „Über uns die Sintflut“ 8.4.5 Codelco: Der Schützling des Staates und die ökonomischen Interessen an den Tailings von Chañaral 8.4.6 Staatliche inaction bezüglich der bestehenden Umweltverschmutzung 8.4.7 Die (in)action der Bevölkerung 8.5 Viertes Zwischenfazit 9 Zusammenfassung und Auswertung der Forschungsergebnisse 9.1 Slow violence entlang der (Un-)Sichtbarkeits - pyramide: Zentrale Ergebnisse der drei Forschungsfälle 9.1.1 Erste Stufe der (Un-)Sichtbarkeit 9.1.2 Zweite Stufe der (Un-)Sichtbarkeit 9.1.3 Dritte Stufe der (Un-)Sichtbarkeit 9.1.4 Vierte Stufe der (Un-)Sichtbarkeit 9.2 Stufenübergreifende Forschungserkenntnisse: Allgemeine Tendenzen der (Un-)Sichtbarkeit 9.2.1 Die Rolle sozial-ökologischer Konflikte in der Sichtbarwerdung der Tailings 9.2.2 Nichtintendierte Faktoren der Unsichtbarkeit 9.3 (In)actions: Intendierte Faktoren und Akteure der (Un-)Sichtbarkeit 9.3.1 (Un-)Sichtbarkeitsblöcke: Zentrale Akteure, ihre Allianzen und ihre Interessen 9.3.2 Formen der (Un-)Sichtbarmachung 9.3.3 Unsichtbarkeitsmechanismen und strukturelle Rahmenbedingungen, die die Unsichtbarkeit der Tailings begünstigen 9.4 (Nicht-)Wissen: Allgemeine Ungewissheit und der Wissen-Macht-Komplex 9.4.1 Die Rolle der Wissenschaft bei der Überwindung der Unsichtbarkeit und die Produktion von Unbestimmtheit 9.4.2 Der Wissen-Macht-Komplex und die durch bestehendes Wissen resultierenden Handlungsmöglichkeiten und agency der beteiligten Akteure 9.4.3 Die Herstellung von Nichtwissen: Allgemeine Ungewissheit als Basis des chilenischen Bergbaus 9.5 Rückschlüsse der empirischen Erkenntnisse auf die bestehende Theorie: Tailings in globaler Perspektive und die doppelte Unsichtbarkeit von ökologischen slow violence-Phänomenen 9.5.1 Tailings als inhärenter Teil des kapitalistischen Weltsystems 9.5.2 Tailings als untrennbarer Teil des globalen sozialen Metabolismus 9.5.3 Die Inexistenz der Tailings innerhalb der hegemonialen Wissensproduktion 9.5.4 Der Beitrag der Sozialwissenschaften zur Unsichtbarkeit der Tailings 10 Fazit: Die Hürden auf dem Weg zur gesamtgesellschaftlichen Sichtbarkeit der Tailings 10.1 Zentrale Forschungsergebnisse entlang des Stufenmodells der (Un-) Sichtbarkeitspyramide 10.2 Die doppelte Unsichtbarkeit der Tailings, die zentrale Rolle sozial-ökologischer Konflikte und allgemeine Tendenzen der (in)action und des (Nicht-)Wissens 10.3 Beiträge und Grenzen dieser Forschung 10.4 Rückschlüsse der Forschung auf die sozialwissenschaftliche Betrachtung von sozial- ökologischen slow violence-Problemen 10.5 Die slow violence der Tailings im aktuellen globalen Kontext Literaturverzeichnis