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ویرایش:
نویسندگان: Holger Kall
سری: Studien zum Privatrecht 107
ISBN (شابک) : 3161616375, 9783161616372
ناشر: Mohr Siebrek
سال نشر: 2022
تعداد صفحات: 295
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 2 مگابایت
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Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis A. Einleitung B. Vertraglicher Schadensersatz wegen eines unberechtigten Nacherfüllungsverlangens I. Pflichtverletzung durch ein unberechtigtes Nacherfüllungsverlangen 1. Bestandsaufnahme: Begriffsbestimmungen und Einordnung der Problematik a) Grundkonzeptionen b) Abstrakte Schwierigkeiten der Konzeptionen c) Gegenwärtiger Meinungsstand d) Parallele zum französischen Recht e) Konsequenz für das unberechtigte Mangelbeseitigungsverlangen 2. Alternative: Erfolgsbezogen verstandene Rücksichtnahmepflichten a) Wortlaut des § 241 Abs. 2 BGB b) Historie des § 241 Abs. 2 BGB c) Beweislastrechtliche Überlegungen aa) Ausgangspunkt: Anwendbarkeit der Beweislastumkehr bb) Teleologie von Beweislastverteilungen (1) Regel-Ausnahme-Verhältnis und abstrakte Wahrscheinlichkeiten (2) Beweislastverteilung nach Sphären (3) Zwischenergebnis d) Vergleich mit der deliktischen Lehre vom Erfolgsunrecht aa) Erfolgsunrecht im Deliktsrecht bb) Übertragung auf die vertragliche Haftung e) Entscheidendes Argument für ein verhaltensbezogenes Verständnis: Erfolgsbezogene Rücksichtnahmepflichten im Verhältnis zu verhaltensbezogenen Leistungspflichten f) Ergebnis 3. BGH: Pauschale Einordnung als Pflichtverletzung? a) Entscheidung des 5. Senats aus dem Jahr 2009 b) Entscheidung des 9. Senats aus dem Jahr 2014 c) Zusammenfassung zu den Positionen in der Rechtsprechung 4. Einordnung in der Literatur 5. Zusammenfassung II. Die verkehrserforderliche Sorgfalt beim unberechtigten Nacherfüllungsverlangen 1. Aussagen des BGH im Lichtrufanlagenfall a) Klarstellung: Prüfpflicht als Hilfsfrage bei der verkehrserforderlichen Sorgfalt b) Sorgfaltsmaßstab aa) Ausgangspunkt bb) „Im Rahmen seiner Möglichkeiten“ cc) „Keine Fachkenntnis“ dd) Zwischenergebnis c) Gegenstand der Prüfpflicht aa) Ziel der Prüfpflicht bb) Zu untersuchender Bereich cc) Zwischenergebnis d) Zusammenfassung der Position im Lichtrufanlagenfall 2. Aussagen in späteren Entscheidungen a) Abkehr von einer Prüfpflicht? b) Modifikation des Sorgfaltsmaßstabs? c) Zwischenergebnis 3. Aussagen in der Literatur 4. Zentrale Frage: In welcher Gestalt ist eine Entlastung des Käufers angezeigt? a) Kollision mit Obliegenheiten aa) Obliegenheit des Käufers zur Gestattung der Nacherfüllung bb) Obliegenheit des Käufers zu einem „unverzüglichen“ Nacherfüllungsverlangen b) Wertungen des § 442 BGB c) Prüfpflichten als Suche nach den Mangelursachen d) Parallelen zur Symptomrechtsprechung e) Einseitige Verteilung des Unsicherheitsrisikos zu Lasten des Käufers aa) Unsicherheitsrisiko bb) Zusammenspiel mit dem Recht zur zweiten Andienung f) Abschreckungspotential und „Käuferfalle“ 5. Zusammenfassung und Plädoyer für einfache Fahrlässigkeit III. Folgefragen 1. Reichweite der Prüfpflicht a) Konkrete Schlüsse aus kollidierenden Interessen b) Kostenbelastung aa) Learned-Hand-Formel und Kosten-Nutzen-Analyse (1) Aussagen der Learned-Hand-Formel (2) Übertragung auf die Überprüfung von Alternativursachen (3) Diskussion (4) Ergebnis bb) Abschreckungswirkung (1) Ersatzfähigkeit von Kosten zur Überprüfung von Alternativursachen (a) § 439 Abs. 2 BGB (b) § 437 Nr. 3 i.V.m. § 280 Abs. 1 BGB (c) Geschäftsführung ohne Auftrag (d) Bereicherungsrecht (e) Fazit (2) Definition von Abschreckung (3) Keine Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit des Käufers (4) Abschreckung in Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit der Alternativursache (5) Abschreckung in Abhängigkeit vom Kaufpreis (6) Abschließende Bemerkungen zur „Berechnung“ der Abschreckungsgrenze cc) Zusammenfassung zur Kostenbelastung 2. Verbleibende Unsicherheiten a) Informationspflicht des Käufers über verbliebene Unsicherheiten aa) Inhaltliche Begrenzung bb) Interessenabwägung cc) Zusammenfassung b) Schadensersatz bei Verletzung einer Informationspflicht c) Zusammenfassung 3. Unsicherheiten in rechtlicher Hinsicht a) Allgemeine Einordnung von Rechtsirrtümern b) Einschränkung: Erkennbarkeit rechtlicher Unsicherheiten c) Bedeutung für kaufrechtliche Sachverhalte aa) Rechtsirrtümer bei der Mangelhaftigkeit bb) Konsequenz für ein Nacherfüllungsverlangen cc) Keine durchgreifenden Gründe für eine abweichende Handhabung d) Zusammenfassung 4. Doppelirrtum IV. Schaden 1. Untersuchungskosten des Verkäufers 2. Grundsätzlich kein Ersatz für die Störungsbeseitigung a) Aussage der Lichtrufanlagenentscheidung b) Beseitigungskosten und Abgrenzung zu Untersuchungskosten aa) Keine Ersatzfähigkeit von Beseitigungskosten bb) Abgrenzung zwischen Beseitigung und Untersuchung 3. Sonstige Schäden 4. Zusammenfassung V. Darlegungs- und Beweislast 1. Grundbegriffe und Grundregel der Beweislastverteilung 2. Beweislastverteilung bei verhaltensbezogenen Pflichten a) Grundlegende Ansätze in der Literatur aa) Position 1 bb) Position 2 cc) Position 3 dd) Position 4 ee) Zwischenergebnis und Konsequenz für das unberechtigte Nacherfüllungsverlangen b) Beweislastverteilung nach Gefahrbereichen aa) Allgemeine Aussage bb) Anwendung auf und Klarstellungen für den Fall eines unberechtigten Nacherfüllungsverlangens (1) Nacherfüllungsverlangen (2) Mangelfreiheit (3) Erkennbarkeit von Alternativursachen (4) Zusammenfassung c) Sekundäre Darlegungslasten d) Alternativlösung: Auskunftsanspruch aa) Voraussetzungen (1) Ausgangspunkt (2) Kritik an der Reichweite (3) Zwischenergebnis bb) Anwendung bei einem vermuteten Sorgfaltsverstoß (1) Situation vor Beweis der Mangelfreiheit (2) Situation nach Beweis der Mangelfreiheit (3) Zwischenergebnis e) Anscheinsbeweis f) Stellungnahme aa) Dogmatische Grundlagen bb) Wirkungen (1) Rechtsunsicherheit (2) Effektivität und unterschiedliche Wirkungsweisen (3) Zumutbarkeit für den Käufer (4) Zwischenergebnis und Konsequenzen (5) Bewertung 3. Schuldverhältnis und Schaden 4. Zusammenfassung C. Verbrauchsgüterkäufe I. Pflichtverletzung und Vertretenmüssen bei Verbraucherkonstellationen II. Vermutung des § 477 BGB 1. Kein Gleichlauf zwischen Beweislast und Haftung für ein unberechtigtes Nacherfüllungsverlangen 2. § 477 BGB als Wertentscheidung gegen Prüfpflichten a) § 477 BGB im europarechtlichen Kontext b) Rückschluss aus der EuGH-Rechtsprechung – Faber aa) Aussagen des EuGH bb) Bedeutung jenseits einer Mangelvermutung cc) Ergebnis III. Unentgeltlichkeit und keine erheblichen Unannehmlichkeiten IV. Effet utile des Verbraucherschutzes V. Modifikationen bei der Schadenszurechnung? 1. Keine allgemeine Modifikation des nationalen Schadensrechts 2. Keine Modifikation im Fall des Transportkostenvorschusses 3. Zusammenfassung VI. Zusammenfassung zur Verbraucherkonstellation D. Handelskäufe I. Die Mängelanzeige in Abgrenzung zu einem Nacherfüllungsverlangen II. Haftung für eine unbegründete Mängelanzeige 1. Schädigungspotential als Anknüpfungspunkt für eine Rücksichtnahmepflicht 2. Keine grundlegend andere „Herausforderung“ des Verkäufers 3. Keine andere Beurteilung aufgrund bloßer Obliegenheiten 4. Konsequenz: Haftung wie beim unberechtigten Nacherfüllungsverlangen a) Alternativursachen „anlässlich“ einer Untersuchungsobliegenheit b) Begrenzung von Prüfpflichten durch die Rügeobliegenheit 5. Zusammenfassung III. Haftung für ein unbegründetes Nacherfüllungsverlangen beim Handelskauf 1. Nacherfüllungsverlangen trotz Mangelfreiheit a) Auswirkungen des § 377 HGB b) Erweiterte Kooperationspflichten? 2. Nacherfüllungsverlangen trotz Präklusion IV. Zusammenfassung der Situation bei Handelskäufen E. Gerichtliche Rechtsverfolgung als Referenz I. „Rechtfertigung“ prozessualer Geltendmachung II. Kritik an dem Haftungsprivileg 1. Keine zwangsläufige Verkümmerung des Rechtsschutzes durch Abschreckung 2. Keine verfassungsrechtliche Notwendigkeit a) Abstrakte verfassungsrechtliche Vorgabe b) Tendenz zu einer Einzelfallbetrachtung c) Relative Wertigkeit von Rechtsschutz d) Zwischenergebnis 3. Kein umfänglicher Schutz des Verfahrensgegners durch das Prozessrecht 4. Rechtshängigkeit als Anknüpfung für eine strengere Haftung 5. Verfehlte Anreizsetzung zu prozessualem Vorgehen 6. Kein entscheidender Vorteil durch Rechtsklarheit 7. Zusammenfassung III. Stattdessen: grundsätzlich identisches Konzept zur außergerichtlichen Geltendmachung 1. Prüfpflichten 2. Sorgfaltsmaßstab und Reichweite 3. Konsequenz bei verbleibenden Unsicherheiten IV. Zusammenfassung und abschließende Einordnung F. Sonstige Ausgleichsmöglichkeiten I. Vorüberlegung II. Entschädigung aus einer gesonderten Abrede 1. Abreden vor Entstehen eines Mangelverdachts 2. Abreden nach Entstehen eines Mangelverdachts a) Konkludente Kostenübernahme aa) Übernahme von Untersuchungskosten bb) Übernahme von Kosten zur Beseitigung einer Alternativursache b) Ausdrückliche Kostenübernahme aa) Keine entgegenstehende Aussage in der Rechtsprechung bb) Sonderfall: Verbraucherkäufer und der Schutz des § 476 BGB (1) Vereinbarung „vor Mitteilung des Mangels“ (2) Abweichung von Verbraucherschutzvorschriften c) Zusammenfassung zu Abreden nach Entstehen des Mangelverdachts 3. Ergebnis zur Entschädigung aus einer gesonderten Abrede III. Geschäftsführung ohne Auftrag 1. Anwendbarkeit im Kontext eines unberechtigten Nacherfüllungsverlangens 2. Keine Geschäftsführung ohne Auftrag bei unberechtigtem Nacherfüllungsverlangen a) Überprüfung der Mangelfreiheit b) Überprüfung/Beseitigung von Alternativursachen c) Überprüfung der Rechtsauffassung des Käufers 3. Ergebnis zur Geschäftsführung ohne Auftrag IV. (Leistungs-)Kondiktion 1. Erlangtes Etwas 2. Durch Leistung des Verkäufers 3. Ohne Rechtsgrund 4. Oftmals: Ausschluss bei Kenntnis der Nichtschuld a) § 814 BGB im Anwendungsbereich der Leistungskondiktion b) § 814 BGB im Anwendungsbereich des § 684 S. 1 BGB 5. b2c: Ausschluss durch § 241a BGB 6. Anspruchsumfang a) Herausgabe und Wertersatz b) Wertbestimmung c) Begrenzung durch § 818 Abs. 3 BGB 7. (Kein) Wertungswiderspruch zu der vertraglichen Verteilung des Unsicherheitsrisikos 8. Ergebnis V. § 91 ZPO analog VI. Zusammenfassung sonstiger Ausgleichsmöglichkeiten G. Ergebnisse Literaturverzeichnis Sachregister