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Zwischen Lebensform und Weltanschauung : Religiöse Gründe in der Öffentlichkeit

مشخصات کتاب

Zwischen Lebensform und Weltanschauung : Religiöse Gründe in der Öffentlichkeit

ویرایش:  
 
سری: Quaestiones disputatae 
ISBN (شابک) : 3451023350, 9783451023354 
ناشر: Verlag Herder 
سال نشر: 2024 
تعداد صفحات: 334 
زبان: German 
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود) 
حجم فایل: 1 مگابایت 

قیمت کتاب (تومان) : 83,000



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توجه داشته باشید کتاب بین شکل زندگی و جهان بینی: دلایل مذهبی در ملاء عام نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.


توضیحاتی درمورد کتاب به خارجی



فهرست مطالب

Martin Breul / Benedikt Rediker / Benedikt Schmidt (Hg.)   ZWISCHEN LEBENSFORM UND WELTANSCHAUUNG
Impressum
Inhalt
Martin Breul / Benedikt Rediker / Benedikt Schmidt  Religion – eine öffentliche Angelegenheit?
Teil A: Kontextualisierung – Religion in politischen Öffentlichkeiten
	Michael Roseneck  Tradition und Geltung
		1. Einleitung: Ein postsäkulares Zeitalter
		2. Begründungversuch zugunsten des Ausschlusses religiöser Gründe aus dem demokratischen Diskurs aus religiöser Binnenperspektive
			2.1 Der Wert der religiösen Freiheit
			2.2 Das lumen naturale und das theo-ethische Überlegungsgleichgewicht
		3. Perspektiven zugunsten der Inklusion religiöser Geltungsansprüche in den demokratischen Diskurs
			3.1 Religiöse Gründe als sozialintegrative Ressource
			3.2 Religiöse Gründe als epistemische Ressource
		4. Ausblick: Wahrheit und Richtigkeit
	Martin Dürnberger  Schnelles Denken, verbogene Spaten
		1. Wittgenstein: Der Spaten biegt sich zurück
		2. Haidt: Moralisch schnelles Denken
			2.1 Wider die WEIRDe Verengung moralischer Urteilsbildung
			2.2 Evolutionäre Erklärungen von Moralität und Religion
			2.3 Fragmentierung unserer Gesellschaften
		3. Conversation stops, revisited
	Martin Breul  Übersetzbar?
		1. Einleitung
		2. Zur Struktur religiöser Überzeugungen
		3. Religiöse Überzeugungen in öffentlichen Diskursen
		4. Der Übersetzungsvorbehalt – Chancen und Grenzen
	Michaela Quast-Neulinger  Gratwanderung
		1. Freiheit – Macht – Solidarität: Eine Triade politischer Theologie
		2. Der liberale Autonomie-Mythos in der Kritik
			2.1 Martha Finemans „Vulnerability Theory“ und ihr blinder Fleck: Religion
			2.2 Theologie als Partnerin und Kritikerin der Vulnerabilitätstheorie
		3. Religion im Raum des Politischen
			3.1 Religion als Denk- und Lebensform der Weltgestaltung
			3.2 Die Knochen zum Leben erwecken: Religion im Politischen
		4. Beziehung – Gestaltung – Beherrschung: Versuchungen und Widerstände
			4.1 Weltgestaltung aus Beziehung
			4.2 Die Heiligkeit des Lebens bezeugen: Vom Martyrium als Ernstfall politischer Theologie
			4.3 Den Horizont öffnen – über das Jetzt hinaus
			4.4 Kann sie es lassen?: Die Frage der Macht
Teil B: Erste Konkretion – Kritische Theorie und die Frage nach dem guten Leben
	Markus Knapp  Anerkennung, Resonanz und gutes Leben
		1. Zur Geschichte der Kritischen Theorie
		2. Kritische Theorie und die Frage nach dem guten Leben
		3. Die theologische Anschlussfähigkeit der Anerkennungs- und der Resonanztheorie
	Benedikt Rediker  Religion als Motivationsquelle moralischen und politischen Handelns?
		1. Religion – eine motivationale Quelle autonomer Moral?
		2. Trennung von rechtfertigenden und motivationalen Gründen: Der theologische Vorschlag von Martin Breul
		3. Der Grund der Moral: Forsts motivationstheoretischer Internalismus und der Kern seiner Habermas-Kritik
			3.1 Kriterien autonomer moralischer Motivation – eine kantische Grundlegung
			3.2 Der objektive Verpflichtungsgrund autonomer Moral: Habermas vs. Forst
			3.3 Internalismus als Bedingung autonomer Moral?
			3.4 Heteronome Schieflage: Zur Kritik an Habermas’ konkreter Ausgestaltung seiner Einbettungs-These
		4. Personale Ermöglichung autonomer moralischer Motivation: Eine internalismuskompatible Neuinterpretation von Habermas’ Einbettungsthese
		5. Gelingensbedingung autonomer Moral: Ein Vorschlag zur religiösen Einbettung der Moral aus der Perspektive christlicher Theologie
		6. Martin Luther King und die Relevanz der Religion als Quelle moralischer Motivation
	Anne Weber  Resilienz, Religion und politische Öffentlichkeit
		1. Resilienz als Schlüsselkompetenz in Zeiten der Veränderung?
		2. Resilienzforderungen als Kollaborateurin neoliberaler Systemaffirmation?
		3. Beobachtungen aus Perspektive einer kritischen Christlichen Sozialethik
			3.1 Resilienz und Beschleunigung
		4. Responsible Resilience, Mediopassivität und das „Warum“ der Integration religiöser Semantiken in öffentliche Diskurse
	Ansgar Kreutzer  Subjektivierung als Selbstökonomisierung
		1. Zur Einleitung: „Weil das Leben ist Arbeit“ (Willi Resetarits alias Dr. Kurt Ostbahn)
		2. Subjektivierung von Arbeit. Eine aktualisierte Entfremdungskritik
			2.1 Soziologische Diagnose: Zunehmende Bedeutung der Subjektivität in der Erwerbsarbeit
			2.2 Sozialphilosophische Wertung: Subjektivierte Arbeit als Entfremdung
		3. Subjektwerdung. Gesellschaftskritische Impulse aktualisierter politischer Theologie
			3.1 Solidarische Subjektwerdung aller
			3.2 Unterbrechung
			3.3 Kirche als Institution gesellschaftskritischer Freiheit
		4. Institutionalisierte Anwaltschaft für Subjektwerdung: Betriebsseelsorge
		5. Schluss: Diskursiv, symbolisch, praktisch – Öffentliche Präsenzweisen des Christlichen
Teil C: Zweite Konkretion – Trans- und Posthumanismus und die Frage nach dem guten Leben
	Caroline Helmus  Mach die Augen zu und wünsch Dir was! – Utopien als Handlungsmacht
		1. Eine kleine Einführung in die transhumanistische Agenda
		2. Die Funktion utopischen Denkens
		3. Utopien und ihr ideologisches Kippmoment am Beispiel des Transhumanismus
		4. Fazit
	Katharina Klöcker  Perspektiven einer pluralismusfähigen theologischen Ethik am Beispiel der Debatte um Human Enhancement
		1. Einordnung der Fragestellung
		2. Human Enhancement in (theologisch-)ethischer Reflexion
		3. Polarisierte Debatte
		4. Human Enhancement und die Frage nach dem guten Leben
		5. Perspektiven einer pluralismusfähigen theologischen Ethik
	Franca Spies  Verworfene Körper
		1. Zur Einleitung: Vorsprung durch Technik?
		2. Technik als Analysekategorie: Das „Kritische“ am kritischen Posthumanismus
		3. Von Cyborgs, Frauen und anderen unsicheren Subjekten: Donna Haraways Technofeminismus
			3.1 „Die“ Cyborg an der Schnittstelle von Technik und Politik
			3.2 Eine Epistemologie gegen den „Blick von nirgendwo“
		4. Theolog:innen, die auf Körper starren. Take-Aways (nicht nur) für die Technik-Debatte
			4.1 Über die theo-biopolitische Markierung und Verwerfung von Körpern
			4.2 Die Verpflichtung der Theologie nach innen und außen
Teil D: Vom moralischen, ethischen und religiösen Gebrauch der Vernunft
	Patrick Zoll  Wider die Entpolitisierung von religiösen Lebensformen
		1. Das Problem: Der politische Charakter religiöser Lebensformen und die Legitimitätsbedingungen öffentlicher Rechtfertigung in einer säkularisierten Öffentlichkeit
			1.1 Der politische Charakter religiöser Lebensformen
			1.2 Die Legitimitätsbedingungen öffentlicher Rechtfertigung in einer säkularisierten Öffentlichkeit
		2. Drei unbefriedigende Lösungsvorschläge
			2.1 Der Vorschlag einer thematischen Beschränkung: Entpolitisierung von Religion ist nur erforderlich, wenn es um grundlegende Fragen der politischen Ordnung geht
			2.2 Der Vorschlag einer akteurszentrierten Beschränkung: Entpolitisierung von Religion ist nur für bestimmte Akteure und deren Wirkungsbereich erforderlich
			2.3 Der Vorschlag einer Beschränkung auf die Art und Weise staatlichen Handelns: Die Entpolitisierung von Religion ist nur für zwangsbewehrtes staatliches Vorgehen erforderlich
		3. Ein besserer Lösungsvorschlag: Wozu religiöse Bürger in einer säkularisierten Öffentlichkeit verpflichtet sind und wozu nicht
	Benedikt Schmidt  Worüber hinaus nichts Größeres getan werden kann
		1. Supererogation in Lebenswelt und ethischer Theorie
		2. Die Komplexität theologisch-ethischer Rede von der Supererogation
		3. Begriffliche Präzisierung der supererogatorischen Handlung
			3.1 Erster Anweg: Die SH zwischen Pflicht und sittlich idealer Welt
			3.2 Zweiter Anweg: Die SH zwischen Akteurs- und Beobachterperspektive
			3.3 Dritter Anweg: Die SH zwischen Selbst- und Fremdbezug
			4. Supererogation im Zusammenhang mit Haltungen und Lebensformen
			5. Theologische Ethik in der Beförderung eines Sinnes für die Supererogation
	Gregor Scherzinger  Über die Unzulänglichkeiten der Regulierung religiöser Überzeugungen
		1. „Ich will es glauben“ – erste Problemanzeige
		2. Religiöse Überzeugungen als Einheit – zweite Problemanzeige
		3. Rechtsbruch aus Nächstenliebe? Ein dreifaches Unbehagen
			3.1 Prozeduralistisches Unbehagen: Nächstenliebe als Überschuss
			3.2 Skeptizistisches Unbehagen: Nächstenliebe als Schein
			3.3 Liberales Unbehagen: Nächstenliebe als Gefahr
		4. Theologisch-ethische Differenzierungen der Nächstenliebe
		5. Ein Lob der Nächstenliebe
			5.1 Die „Bühne der Zwei“
			5.2 Anamnetische Liebeskonstruktionen
		6. Rückschlüsse hinsichtlich des öffentlichen Vernunftgebrauchs
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren




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