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دانلود کتاب Urteilsanerkennung Unter Gegenseitigkeitsvorbehalt: Zur Vereinbarkeit Von Reziprozitatserfordernissen Bei Der Anerkennung Und Vollstreckung Auslandischer Urteile Mit Der Emrk (German Edition)

دانلود کتاب شناسایی احکام مشروط به متقابل: در مورد سازگاری الزامات متقابل در شناسایی و اجرای احکام خارجی با Emrk (نسخه آلمانی)

Urteilsanerkennung Unter Gegenseitigkeitsvorbehalt: Zur Vereinbarkeit Von Reziprozitatserfordernissen Bei Der Anerkennung Und Vollstreckung Auslandischer Urteile Mit Der Emrk (German Edition)

مشخصات کتاب

Urteilsanerkennung Unter Gegenseitigkeitsvorbehalt: Zur Vereinbarkeit Von Reziprozitatserfordernissen Bei Der Anerkennung Und Vollstreckung Auslandischer Urteile Mit Der Emrk (German Edition)

ویرایش:  
نویسندگان:   
سری:  
ISBN (شابک) : 3161616464, 9783161616464 
ناشر: Mohr Siebeck 
سال نشر: 2023 
تعداد صفحات: 270 
زبان: German 
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود) 
حجم فایل: 3 مگابایت 

قیمت کتاب (تومان) : 78,000



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توجه داشته باشید کتاب شناسایی احکام مشروط به متقابل: در مورد سازگاری الزامات متقابل در شناسایی و اجرای احکام خارجی با Emrk (نسخه آلمانی) نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.


توضیحاتی درمورد کتاب به خارجی



فهرست مطالب

Cover
Titel
Vorwort
Inhaltsübersicht
Abkürzungsverzeichnis
Einleitung
Teil I – Gegenseitigkeitserfordernisse
	Kapitel 1 – Gegenseitigkeit und Urteilsanerkennung
		A. Gegenseitigkeit als Instrument der Verhaltensbeeinflussung
		B. Historische Entwicklung: Herausbildung von Gegenseitigkeitserfordernissen
			I. Prozeduraler Hintergrund: Vollstreckung auf Rechtshilfewege durch „Bittbriefe“
			II. Ideengeschichtlicher Hintergrund: Aufstieg und Überhöhung der Souveränitätsidee
			III. Völkerrechtlicher Hintergrund: Gegenseitigkeit als Retorsion gegenüber dem Ausland
			IV. Zwischenergebnis
		C. Arten von Gegenseitigkeitserfordernissen
			I. Staatsvertragsvorbehalte
			II. Administrative Gegenseitigkeitsfeststellung
			III. Gerichtliche Gegenseitigkeitsfeststellung
		D. Ziele und Motive von Gegenseitigkeitserfordernissen
			I. Unmittelbares Ziel: Durchsetzbarkeit von inländischen Urteilen im Ausland
			II. Dahinterliegende Motive
				1. Schutz eigener Bürger
				2. Schutz inländischer Wirtschaft
				3. Schutz eigener Autorität
			III. Zwischenergebnis
		E. Kritik an Gegenseitigkeitserfordernissen
			I. Ungerechtigkeit: Beeinträchtigung privater Rechte
			II. Ungeeignetheit: Ineffektivität der Gegenseitigkeit
			III. Rechtsunsicherheit: Schwierigkeiten bei der Gegenseitigkeitsfeststellung
		F. Fazit
	Kapitel 2 – Die Gegenseitigkeit im deutschen Recht
		A. Vor dem Inkrafttreten der ZPO: Einzelstaatliche Reziprozitätserfordernisse
		B. Einführung der Gegenseitigkeit in die ZPO: Der „Struckmann’sche Antrag“
		C. Konkretisierung der Gegenseitigkeitsvorschrift durch die Rechtsprechung: Zwischen strenger und liberaler Auslegung
			I. „Gegenseitigkeit“
			II. „Verbürgt“
			III. Fazit
		D. Gesetzgeberische Entwicklung
			I. Ausweitung, dann Einschränkung des Anwendungsbereichs
			II. Festhalten an der Gegenseitigkeit (IPR-Reform 1986)
		E. Effektivität der deutschen Gegenseitigkeitsvorschrift?
			I. Abschluss von bilateralen Anerkennungs- und Vollstreckungsabkommen
			II. Änderung der ausländischen Anerkennungspraxis
			III. Zwischenergebnis
		F. Fazit
	Kapitel 3 – Die Gegenseitigkeit im common law-Rechtskreis
		A. Englisches Recht
			I. Historische Entwicklung des englischen Anerkennungsrechts
				1. Vollstreckungspflicht aus dem law of nations
				2. Vollstreckungsgebot aufgrund von comitas gentium
				3. Vollstreckung aufgrund der doctrine of obligation
			II. Bewertung der doctrine of obligation
				1. Heutige Grundzüge des englischen Anerkennungsrechts
				2. Internationale Zuständigkeit
				3. Versagungsgründe
				4. Vollstreckungsfähigkeit: Nur Zahlungsurteile
				5. Zweigleisigkeit der Vollstreckung
					a) Common law: Action on the foreign judgment
					b) Statutory law: Registration
			III. Zwischenergebnis
		B. US-amerikanisches Recht
			I. Ausgangspunkt: Comity-Doktrin des englischen Rechts
			II. Fortentwicklung zu einem Gegenseitigkeitserfordernis (Hilton v Guyot)
			III. Föderalisierung des Anerkennungsrechts (Erie Railroad v Tompkins)
			IV. Gegenseitigkeitserfordernisse in den einzelnen US-Staaten
			V. Gesetzesentwurf des American Law Institute: Neuer Trend hin zur Gegenseitigkeit?
			VI. Zwischenergebnis
		C. Kanadisches Recht
			I. Ausgangslage
			II. Etablierung einer innerkanadischen Anerkennungs- und Vollstreckungspflicht (Morguard Investment Ltd v De Savoye)
			III. Übertragung auf Auslandsurteile jeglicher Art (Beals v Saldanha; Pro Swing Inc v Elta Golf Inc)
			IV. Zwischenergebnis
		D. Fazit
	Kapitel 4 – Rechtsvergleichende Tendenzen
		A. Überblick: Verbreitung des Gegenseitigkeitskriteriums in Europa
			I. Nordische Staaten und Russland: Festhalten am Staatsvertragsvorbehalt
			II. Germanischer Rechtskreis: Traditionell durch Gegenseitigkeitserfordernisse geprägt
			III. Mittel- und Osteuropa: Weitgehende Überwindung von Reziprozitätsvorbehalten
			IV. Romanischer Rechtskreis: Völliges Fehlen von Gegenseitigkeitserwägungen
		B. Einzelne Rechtsordnungen mit bedeutenden Entwicklungen im autonomen Anerkennungsrecht
			I. Frankreich: Von der révision au fond zu einem liberalen Anerkennungsrecht
			II. Spanien: Verzicht selbst auf „weiche“ Reziprozitätsvorschriften
			III. Polen: Zuerst Abmilderung, dann Abschaffung der Gegenseitigkeit
			IV. Tschechien: Keine Reziprozität zum Nachteil eigener Staatsbürger
			V. Russland: Ansätze zur Überwindung des Staatsvertragsvorbehalts
		C. Neuere Vorschläge wissenschaftlicher Arbeitsgruppen
			I. Groupe européen de droit international privé
			II. Institut de Droit international
		D. Fazit
Teil II – Vorgaben der EMRK für die Anerkennung und Vollstreckung von Auslandsurteilen
	Kapitel 5 – Internationales Zivilverfahrensrecht und Menschenrechte
		A. Späte „Entdeckung“ der Menschenrechte im IZVR
			I. Traditionelle Wahrnehmung: IZVR zwischen Privat- und Völkerrecht
			II. Historische Entwicklung: Vom lückenhaften zum universellen Rechtsschutz
		B. Beispiele menschenrechtlichen Einflusses
			I. Déni de justice
			II. Exorbitante Gerichtsstände
			III. Alien Tort Claims Act
			IV. Staatenimmunität bei schweren Menschenrechtsverletzungen
			V. Anerkennung eines familiären Status
				1. Adoption und Leihmutterschaft
				2. Verbot von „Kinderehen“
			VI. Abschaffung des Exequaturverfahrens
		C. Wirkweise des menschenrechtlichen Einflusses
		D. Fazit
	Kapitel 6 – Die Europäische Menschenrechtskonvention: Charakter, Besonderheiten, Anwendung
		A. Regelungsgegenstand der EMRK: Verhältnis zu den eigenen Bürgern
		B. Verpflichtungen aus der EMRK: Objektiver Charakter, fehlende Gegenseitigkeit
		C. Durchsetzung der EMRK-Garantien: Judizieller Mechanismus mit Individualbeschwerderecht
		D. Rolle des EGMR: Quasi-Verfassungsgericht
		E. Methodenfragen
			I. Spezifische Auslegungsgrundsätze
				1. Kein in dubio mitius
				2. Autonome Auslegung
				3. Effektive Auslegung
				4. Dynamische Auslegung
				5. Rechtsvergleichende Auslegung (European consensus)
			II. Kontrolldichte (margin of appreciation)
			III. Rechtfertigung von Eingriffen
				1. Gesetzliche Grundlage
				2. Legitimes Ziel
				3. Verhältnismäßigkeit
			IV. Zusammenfassung
		F. Fazit
	Kapitel 7 – Anerkennungs- und Vollstreckungspflichten aus Art. 6 Abs. 1 EMRK
		A. Rechtsprechung des EGMR
			I. Ausgangspunkt: Garantien während eines laufenden Erkenntnisverfahrens
			II. Ausdehnung des Art. 6 Abs. 1 EMRK auf alle Phasen eines inländischen Rechtsstreits
				1. Recht auf Zugang zu Gericht (Golder ./. Vereinigtes Königreich)
				2. Recht auf Vollstreckung (Hornsby ./. Griechenland)
				3. Zwischenergebnis
			III. Ausdehnung des Art. 6 Abs. 1 EMRK auf die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile
				1. Anerkennungsverbote (Pellegrini ./. Italien)
				2. Anerkennungs- und Vollstreckungspflichten
					a) McDonald ./. Frankreich
					b) Sholokhov ./. Armenien und Moldawien
			IV. Zwischenergebnis
		B. Analyse der Rechtsprechung: Herleitung von Anerkennungsund Vollstreckungspflichten durch den EGMR
			I. Ausgangspunkt: Recht auf Vollstreckung bei Inlandsurteilen
			II. Fortentwicklung: Übertragung auf die Anerkennung und Vollstreckung von Auslandsurteilen
			III. Kritik: Gleichsetzung von Inlands- und Auslandsurteilen
			IV. Zwischenergebnis
		C. Pro und Contra von Anerkennungs- und Vollstreckungspflichten aus Art. 6 Abs. 1 EMRK
			I. Rechtsschutzeffektivität
				1. Beweisschwierigkeiten
				2. Finanzielle Erschwerungen
				3. Faktische Erschwerungen
				4. Zeitliche Verzögerungen
				5. Risiko zwischenzeitlicher Verjährung
				6. Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen
				7. Stellungnahme
			II. Sonstige Argumente
				1. Pro: Aussagen der Präambel
					a) Rechtsstaatlichkeit
					b) Kollektiver Menschenrechtsschutz
					c) Einheitsstreben
				2. Contra: Intention, Auswahlcharakter, Menschenrechtsvertrag
					a) Fehlende Intention der Vertragsstaaten
					b) Auswahlcharakter der EMRK-Garantien
					c) Charakter der EMRK: Menschenrechtsvertrag
				3. Stellungnahme
			III. Souveränität
			IV. Territorialität
			V. Stellungnahme
		D. Fazit
	Kapitel 8 – Anerkennungs- und Vollstreckungspflichten aus materiellen EMRK-Garantien
		A. Anerkennungspflichten aus dem Recht auf Achtung des Privatund Familienlebens (Art. 8 EMRK)
			I. Rechtsprechung des EGMR
				1. Wagner und J.M.W.L ./. Luxemburg
				2. Mennesson ./. Frankreich
				3. Paradiso und Campanelli ./. Italien
				4. Advisory opinion des EGMR zur Umsetzung des Mennesson-Urteils
			II. Analyse der Rechtsprechung
			III. Zwischenergebnis
		B. Anerkennungspflichten aus der Eigentumsgarantie (Art. 1 ZP 1 EMRK)
			I. Rechtsprechung des EGMR
				1. Ausgangspunkt: Sehr weiter Eigentumsbegriff
					a) Terminologie in den authentischen Sprachfassungen
					b) Besondere Wichtigkeit der autonomen Auslegung
					c) Schutzgut: Eigentum im Sinne von asset
				2. Nichtbefolgung / Nichtvollstreckung inländischer Urteile
				3. Nichtvollstreckung ausländischer Urteile
					a) Saccoccia ./. Österreich
					b) Vrbica ./. Kroatien
					c) Négrépontis-Giannisis ./. Griechenland
			II. Analyse der Rechtsprechung
			III. Stellungnahme
		C. Fazit
	Kapitel 9 – Zusammenfassung: Vorgaben der EMRK für die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile
		A. Bestehen eines subjektiven Rechts auf grenzüberschreitende Urteilsdurchsetzung
		B. Notwendigkeit grundsätzlicher Anerkennungsbereitschaft
		C. Schranken: Rechte der unterlegenen Partei
		D. Staatliche Interessen als Schranken?
		E. Schranken-Schranke: Verhältnismäßigkeit
		F. Fazit
Teil III – Synthese: Konventionsmäßigkeit von Gegenseitigkeitserfordernissen?
	Kapitel 10 – Vereinbarkeit von Gegenseitigkeitserfordernissen mit den Vorgaben der EMRK?
		A. Ausgangslage: Rechtfertigungsbedürftigkeit von Gegenseitigkeitserfordernissen
		B. Analyse: Konventionsmäßigkeit von Gegenseitigkeitserfordernissen
			I. Keine Klarheit über das mit Gegenseitigkeitserfordernissen angestrebte Ziel
			II. Gegenseitigkeit als Druckmittel zur Herstellung einer gegenseitigen Anerkennungspraxis
				1. Legitimität des angestrebten Ziels: Durchsetzbarkeit von Inlandsurteilen in ausländischen Staaten
				2. Zweifelhafte Geeignetheit: Mangelnde Effektivität aufgrund konzeptioneller Unzulänglichkeiten
					a) Fehlen einer kooperativen Grundeinstellung
					b) Informations- und Koordinationsdefizite
					c) Unzureichende Anreizsetzung
					d) Zwischenergebnis
				3. Fehlende Erforderlichkeit: Keine Begrenzung des Eingriffs in subjektive Rechtspositionen auf das notwendige Maß
					a) Staatsvertragsvorbehalte und administrative Gegenseitigkeitsfeststellung
					b) Gerichtliche Gegenseitigkeitsfeststellung
						aa) Retorsion als milderes Mittel
						bb) Beschränkung auf ausländische Urteilsgläubiger als milderes Mittel
					c) Zwischenergebnis
				4. Fehlende Angemessenheit: Uneingeschränkte Dominanz staatlicher Interessen
				5. Ergebnis
			III. Gegenseitigkeit als Abwehrfilter gegen Entscheidungen aus nicht vertrauenswürdigen Justizsystemen
				1. Formelle Gegenseitigkeitserfordernisse: Grundsätzliche Geeignetheit, aber fehlende Erforderlichkeit
				2. Gerichtliche Gegenseitigkeitserfordernisse: Konzeptionelle Ungeeignetheit
				3. Ergebnis
			IV. Gegenseitigkeit als Ziel an sich
		C. Gesamtergebnis
Fazit
Literaturverzeichnis
Rechtsprechungsverzeichnis
Sachverzeichnis




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