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ویرایش:
نویسندگان: Karl Ole Rinck
سری:
ISBN (شابک) : 3161624335, 9783161624339
ناشر: Mohr Siebeck
سال نشر: 2023
تعداد صفحات: 523
[525]
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 4 Mb
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توجه داشته باشید کتاب هزینه حمل و نقل در استفاده از دکترین CY-PRES: پیشنهادی به صورت تطبیقی برای اجرای دستورالعمل انجمن در قانون آلمان (نسخه آلمانی) نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.
Cover Titel Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Teil 1 Einführung, Grundlagen A. Einleitung, Gang der Untersuchung B. Streuschäden; Definition und Abgrenzung C. Die rationale Passivität – Ursache für die unzureichende individuelle Geltendmachung von Streu- und Bagatellschäden D. Auswirkungen von Streuschäden – Implikationen für deren Steuerung E. Für Streuschäden besonders anfällige Personengruppen, Sach- und Rechtsgebiete – Untersuchungsgegenstand Teil 2 Bestehende Instrumente zur Steuerung von Streuschäden in Deutschland – Darstellung und Bewertung A. Privatrechtliche Instrumente I. Klagen von Verbänden und qualifizierten Einrichtungen 1. Die Verbandsklage und ihre Akteure a) Die Verbandsklage, ein deutscher Reimport b) Die Gruppen der klagebefugten Verbände und Einrichtungen aa) Die qualifizierten Einrichtungen bb) Die (qualifizierten) Wirtschaftsverbände / Die Industrie-, Handels- und Handwerkskammern c) Erhebliche Finanzierungsprobleme der Verbände aa) Streitwerte und Kostentragungsregelungen bb) Unzureichende Kostenerstattung cc) Folgen und Ursachen der Unterfinanzierung 2. Beseitigungs- und Unterlassungsansprüche a) Ansprüche nach dem UKlaG aa) Allgemeines bb) § 1 UKlaG cc) § 2 UKlaG b) Ansprüche aus § 8 UWG aa) Allgemeines bb) Die einzelnen Verbotstatbestände und ihre Relevanz für Streuschäden cc) Anspruchsinhalt – Entschädigung der Verletzten in Geld? c) Ansprüche aus § 33 GWB aa) Allgemeines bb) Streuschadensträchtigkeit des Kartellrechts im Allgemeinen cc) Die Rolle der Ansprüche aus § 33 GWB bei der Bekämpfung von Streuschäden 3. Abschöpfungsansprüche a) § 10 UWG aa) Allgemeines bb) Der misslungene Tatbestand (1) Der vorsätzliche Wettbewerbsverstoß (2) Vielzahl von Abnehmern (3) Zu Lasten (4) Gewinn cc) Die Rechtsfolge – Auskehr an den Bundeshaushalt b) § 34a GWB aa) Allgemeines, praktische Relevanz bb) Der vorsätzliche Verstoß im Sinne des § 34 Abs. 1 GWB cc) Subsidiarität dd) Zu Lasten einer Vielzahl von Abnehmern und Anbietern ee) Wirtschaftlicher Vorteil ff) Die Rechtsfolge – Auskehr an den Bundeshaushalt 4. Die Einziehungsklage nach § 79 Abs. 2 Nr. 3 ZPO 5. Die Musterfeststellungsklage a) Historisches, Entwicklung, Ziele b) Überblick über den Ablauf des Verfahrens c) Kritikpunkte, Untauglichkeit für die Streuschadensbekämpfung 6. Zwischenfazit – Die Bedeutung von Verbandsklagen für die Streuschadensbekämpfung in Deutschland II. Das Kapitalanlegermusterverfahren nach KapMuG III. Rechtsdienstleistungsplattformen 1. Plattformmodelle a) Formularausfüllungshilfen b) Automatisiertes Prüfungsverfahren und Weitergabe an Vertragsanwälte c) Ermächtigung zur außergerichtlichen Durchsetzung auf Provisionsbasis d) Sofortkauf von Forderungen zu einem Festpreis, sog. (echtes) Factoring e) Inkassozession auf Provisionsbasis mit Prozessfinanzierung 2. Rechtliche Problemfelder a) Eingabemasken und „Entschädigungsrechner“ als Rechtsdienstleistungen nach § 2 Abs. 1 und 2 RDG b) Sonstige Überschreitungen der Inkassoerlaubnis, klarere Abgrenzung zwischen §§ 2 und 5 RDG n.F c) Zulässigkeit der Vereinbarung eines Erfolgshonorars d) Interessenkollisionen iSd § 4 RDG aa) Die Prozessfinanzierung als weitere Leistungspflicht bb) Leistungspflicht gegenüber den anderen Kunden 3. Fazit und Ausblick B. Verwaltungsrechtliche Instrumente I. Maßnahmen der Kartellbehörden 1. Maßnahmen der deutschen Kartellbehörden a) Bußgelder nach den §§ 81 ff. GWB aa) Anknüpfungstatbestände im Rahmen des § 81 GWB bb) Bemessung der Geldbuße cc) Bonusregelungen und Settlements b) Vorteilsabschöpfung durch die Kartellbehörde, § 34 GWB aa) Allgemeines, Geschichte, Relevanz bb) Voraussetzungen und Rechtsfolge c) Abstellungsverfügungen nach § 32 GWB – insbesondere Rückerstattungsanordnung nach § 32 Abs. 2a GWB aa) Historische Entwicklung, Grundlagen bb) Funktionsweise der Rückerstattungsanordnung cc) Verhältnis der Rückerstattungsanordnung zu anderen Rechtsbehelfen d) Einziehung von Taterträgen gem. § 29a OWiG 2. Maßnahmen der Kommission a) Bußgelder nach Art. 23 VO 1/2003 aa) Bemessung der Geldbuße bb) Kooperation mit der Kommission, Kronzeugenregelung und Vergleichsverfahren b) Feststellung und Abstellung von Zuwiderhandlungen, Art. 7 VO 1/2003 3. Zwischenfazit – Unverzichtbarkeit der behördlichen Instrumente zur Streuschadensbekämpfung im Kartellrecht II. Die behördliche Durchsetzung des Datenschutzrechts 1. Allgemeines, Aufsichtsbehörden, Aufgaben 2. Abhilfebefugnisse 3. Geldbußen 4. Zwischenfazit C. Strafrechtliche Instrumente – Die Einziehung von Taterträgen §§ 73–73e StGB I. Relevanz für Streuschäden, Funktion, Folgen der Reform vom 01. 07. 2017 II. Verhältnis zu anderen Instrumenten III. Folgen der Einziehung, Verwendung des abgeschöpften Vermögens D. Fazit – Aktuelle Möglichkeiten zur Streuschadenssteuerung in Deutschland E. Ausblick – Die europäische Verbandsklagerichtlinie, a New Hope? I. Hintergrund, Überblick II. Klagebefugte Einrichtungen III. Anwendungsbereich und Zulassungsvoraussetzungen IV. Klageinhalte 1. Vom einheitlichen Ansatz der Kommission zum dualistischen Modell der endgültigen Richtlinie 2. Unterlassungsentscheidungen 3. Abhilfeentscheidungen a) Verfahrensgestaltung b) Rolle der Verbraucher c) Schadensberechnung, -nachweis und -verteilung V. Vergleiche VI. Beweismittel VII. Kosten und Finanzierung VIII. Parallelverfahren, Verjährungshemmung und Bindungswirkung IX. Fazit Teil 3 Die U.S.-amerikanische Class Action – Feindbild oder Vorbild? A. Allgemeines, Untersuchungsgegenstand B. Entwicklung und Bedeutung der Class Action in den U.S.A C. Die Class Action auf Schadensersatz – Ausgewählte Aspekte I. Die verschiedenen Alternativen der Class Action nach Rule 23(b) II. Geschriebene und ungeschriebene Voraussetzungen nach Rule 23(a) III. Die besonderen Voraussetzungen nach Rule 23(b)(3) 1. Predominance 2. Superiority 3. Ermessenslenkende Faktoren 4. Berechnung und Nachweis des individuellen Schadens IV. Die Zulassungsentscheidung im Rahmen des Verfahrensablaufs V. Die Gruppenmitglieder und ihre Vertretung durch den Gruppenanwalt 1. Die abwesenden Gruppenmitglieder a) Das Benachrichtigungsverfahren b) Möglichkeiten der aktiven Teilnahme am Prozess 2. Der Gruppenanwalt VI. Die Beendigung der Class Action, der Vergleich und sein Inhalt 1. Urteil oder Vergleich? 2. Ablauf des Vergleichsverfahrens und gerichtliche Kontrolle 3. Inhalt und Folgen des Vergleichs a) Typischer Vergleichsinhalt b) Verteilung des Geldschadensersatzes 4. Geldwerter Schadensersatz, in-kind relief VII. Kosten VIII. Zwischenfazit D. Alternativen zur individuellen Schadensauskehr an die Geschädigten I. Die Problematik – Erfolglose Schadensverteilung nach Vergleichen, Anwendbarkeit in streitigen Verfahren II. Die Möglichkeiten, Begrifflichkeiten und ihre Anwendungsgebiete III. Die Implementierung der Methoden im Kontext der U.S. Class Action und ihr historischer Ursprung IV. Die Formen im Vergleichskontext 1. Full Cy Pres und residual Cy Pres a) Unterschiede und Gemeinsamkeiten b) Kritik aa) Zweifel an der Vereinbarkeit mit Bundes- und Verfassungsrecht bb) Bedenken bezüglich der Angemessenheit und Gerechtigkeit cc) Kritik an der konkreten Anwendung und Ausgestaltung (1) Die Rolle des Gruppenanwalts (2) Die Rolle des Beklagten (3) Die Rolle der Gerichte (4) Zwischenfazit, Beeinflussung durch die Empfängerorganisationen c) Anwendungsvoraussetzungen aa) Verteilung an die Geschädigten ist unwirtschaftlich oder unmöglich bb) Nexus cc) Anforderungen an die begünstigte Organisation d) Fazit, Vorteile der Cy-Pres-Verteilung 2. Fluid Recovery 3. Pro Rata Distribution 4. Escheat to the Goverment 5. Keine echte Alternative, Reversion an den Beklagten V. Keine Anwendung der alternativen Verteilungsmethoden in streitigen Verfahren VI. Rechtsprechung und Gesetzesrecht der Einzelstaaten, ein Überblick VII. Zwischenfazit: Vielfach kritisiert, aber alternativlos? Methoden zur Verteilung übrig gebliebener Gelder im Rahmen der Class Action E. „Class Action with Brakes“ – Cy Pres im Rahmen der englischen Gruppenklage im Kartellrecht I. Hintergrund, Genese des Instruments II. Das Verfahren im Überblick III. Cy-Pres-Verteilung und Finanzierungsmöglichkeiten IV. Bewertung und Kritik Teil 4 Effektive Streuschadensbekämpfung – Umsetzung der Vorgaben der Verbandsklagerichtlinie in Anwendung der Cy-Pres-Doktrin A. Anforderungen an eine effektive Streuschadensbekämpfung – Bezugnahme auf die Erkenntnisse aus den ersten drei Teilen der Arbeit B. Bestehende Umsetzungsvorschläge I. Die beiden bislang vorgeschlagenen Umsetzungsmodelle – Unterschiede und Gemeinsamkeiten II. Der Vorschlag von Gsell und Meller-Hannich vom 04. 02. 2021 1. Verfahrensablauf im Überblick 2. Einzelpunkte a) Vergleiche, gütliche Streitbeilegung b) Erleichterung der Schadensberechnung c) Finanzierung und Kosten d) Wirkung der Abhilfeklage, Parallelverfahren und Verjährungshemmung e) Unterlassungs- und Feststellungsklagen, Auswirkungen auf bestehende Rechtsinstrumente 3. Maßgebliche Kritikpunkte, offene Fragen C. Konzeption eines effektiven Verbandsklagesystems unter Implementierung der Cy-Pres-Doktrin I. Das vorgeschlagene System im Überblick, Caveat II. Breiter und flexibler Ansatz im Anwendungsbereich, in der Klagebefugnis und bei der Wahl der Klageziele 1. Klagebefugnis 2. Sachlicher und persönlicher Anwendungsbereich 3. Klageziele a) Unterlassung und Feststellung b) Abhilfe/Schadensersatz c) Beseitigung und Folgenbeseitigung d) Wahlmöglichkeiten und Subsidiarität III. Die Verbandsklage auf Abhilfe 1. Ausgestaltung des Beitrittsverfahrens 2. Zulassungsvoraussetzungen und Zulassungsentscheidung 3. Zeitraum für die Ausübung des Ein- bzw. des Austrittsrechts 4. Rechtswahrende Beteiligung der Geschädigten 5. Erleichterung der Schadensberechnung 6. Beendigung durch Urteil oder Vergleich 7. Anmeldeprozess und gerichtliche Überprüfung 8. Anwendung der Cy-Pres-Doktrin im Rahmen der Rechtsfolgen, indirekte Kompensation und Abschreckungswirkung a) Verwendung nicht beanspruchter Gelder nach gesetzlicher Vorgabe, Verwendung im Anschluss an ein Urteil b) Der Rechtsdurchsetzungsfonds – Rechtsform, Struktur, Einrichtung und Kosten c) Verfassungsmäßigkeit der Verteilungsmethode d) Verteilung in Vergleichen e) Full Cy Pres? IV. Der Folgenbeseitigungsanspruch als vereinfachtes Abhilfeverfahren 1. Überblick, Bedürfnis nach einem entsprechenden Instrument 2. Umfasste Fallkonstellationen, Anspruchsumfang, dogmatische Einordnung 3. Verfahrensablauf, Beitritt, Benachrichtigung 4. Urteil, Vollzugskontrolle, Zwangsvollstreckung und Rechtskraft V. Weitere konzeptionelle Eckpunkte des vorgeschlagenen Verbandsklagesystems im Detail 1. Kosten 2. Drittfinanzierung und Erfolgshonorare 3. Verjährung 4. Rechtskraft und Bindungswirkung 5. Koordinierung konkurrierender Verbandsklagen – Aussetzung und Ruhen von Einzelverfahren – Klageregister 6. Auswirkungen auf bestehende Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes 7. Zuständigkeit Teil 5 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Literaturverzeichnis Anlagen Anlage 1 – U.S.-amerikanisches Bundesrecht Anlage 2 – Regelungen zur Verteilung übriger Gelder der U.S.-Bundesstaaten Anlage 3 – Regelungen des Vereinigten Königreiches Competition Act 1998 c. 41 Competition Appeal Tribunal Rules 2015/1648 Sachregister Leere Seite