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ویرایش: 1.
نویسندگان: Andreas Patett
سری: Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht; 77
ISBN (شابک) : 3756022161, 9783756022168
ناشر: Nomos
سال نشر: 2024
تعداد صفحات: 399
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 2 مگابایت
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Cover Einleitung A. Die Debatte um politische Selektivität im Völkerstrafrecht I. Nürnberg und der Kalte Krieg – Stillstand und Skepsis II. Völker(straf)rechtseuphorie nach dem Ende der Blockkonfrontation III. Ernüchterung und backlash IV. Krise(nrhetorik) als Normalzustand und critical turn V. Aktualität der Debatte um politische Selektivität VI. Zusammenfassung B. Ausgangsthese: Selektivität ist unvermeidlich und oft wünschenswert C. Konsequenz: Entscheidend sind die genutzten Auswahlkriterien Kapitel 1: Selektivität des nationalen Strafrechts A. Selektionsregime der Strafverfolgung in Deutschland I. Dunkelfeld II. Polizei III. Staatsanwaltschaft IV. Gerichte V. Zwischenergebnis VI. Insbesondere: Verfahren nach dem Völkerstrafgesetzbuch 1. Ermittlungen des Bundeskriminalamtes 2. Praxis des Generalbundesanwalts 3. Das Absehen von Strafverfolgung gemäß § 153f StPO 4. Statistik der völkerstrafrechtlichen Strafverfolgung in Deutschland 5. Zusammenfassung B. Debatte um Diskriminierung beim Auswahlprozess I. Ausgangspunkt: Die Theorie des Etikettierungsansatzes II. Kontrolltätigkeit der Polizei III. Einstellungs- und Anklagepraxis der Staatsanwaltschaft IV. Gerichtsentscheidungen V. Zwischenergebnis VI. Insbesondere: Verfahren nach dem Völkerstrafgesetzbuch C. Ergebnis und Konsequenzen Kapitel 2: Strafzwecktheorien im Völkerstrafrecht A. Relevanz der Strafzwecktheorien für die Auswahlentscheidung B. Herkömmliche Strafzwecktheorien I. Vergeltungstheorie 1. Grundlagen 2. Kritik 3. Die Vergeltungstheorie im Völkerstrafrecht a) Verankerung in den Rechtsquellen des Völkerstrafrechts aa) Das Vergeltungsprinzip im Recht des IStGH bb) Das Vergeltungsprinzip im Recht der ad-hoc-Gerichtshöfe cc) Zusammenfassung b) Wissenschaftliche Diskussion über die Vergeltungstheorie aa) Unmöglichkeit eines gerechten Schuldausgleichs (1) Notwendigkeit von Differenzierung (2) Genereller Einwand gegen die Unmöglichkeit der Vergeltung bb) Unangemessenheit angesichts besonderer politischer Dimension cc) Erwecken des Eindrucks einer Siegerjustiz dd) Zusammenfassung c) Zwischenergebnis und Stellungnahme II. Theorie der Spezialprävention 1. Grundlagen 2. Kritik 3. Die Theorie der Spezialprävention im Völkerstrafrecht a) Verankerung in den Rechtsquellen des Völkerstrafrechts aa) Spezialprävention im Recht des Internationalen Strafgerichtshofs bb) Spezialprävention im Recht der ad-hoc-Gerichtshöfe cc) Zusammenfassung b) Wissenschaftliche Diskussion über die Spezialprävention aa) Grundsätzlich fehlende Notwendigkeit von Spezialprävention bb) Unmöglichkeit einer Resozialisierung von Völkerstraftätern cc) Zusammenfassung c) Zwischenergebnis und Stellungnahme III. Theorie der Generalprävention 1. Grundlagen 2. Kritik 3. Die Theorie der Generalprävention im Völkerstrafrecht a) Verankerung in den Rechtsquellen des Völkerstrafrechts aa) Generalprävention im Recht des Internationalen Strafgerichtshofes bb) Generalprävention im Recht der ad-hoc-Gerichtshöfe cc) Zusammenfassung b) Wissenschaftliche Diskussion über die Generalprävention aa) Kritik an der negativen Generalprävention im Völkerstrafrecht bb) Modifikation der positiven Generalprävention cc) Völkerstrafrecht als Stabilisierungs- und Befriedungsinstrument dd) Zusammenfassung c) Zwischenergebnis und Stellungnahme C. Spezifisch völkerstrafrechtliche Strafzwecktheorien I. Opferzentrierte Strafzwecktheorien 1. Nationale Diskussion 2. Völkerstrafrechtliche Diskussion 3. Selektivität und Opferinteressen 4. Ergebnis II. Vergangenheitsbewältigung und Feststellung historischer Wahrheit 1. Wissenschaftliche Diskussion 2. Stellungnahme a) Feststellung der historischen Wahrheit b) Vergangenheitsbewältigung 3. Ergebnis D. Gesamtergebnis Kapitel 3: Selektionsregime der internationalen Strafgerichtsbarkeit A. Die ad-hoc-Tribunale I. Regelungen in den Statuten II. Regelungen in den Rules of Procedure and Evidence III. Kontrolle der Auswahlentscheidungen der Anklagebehörden IV. Ergebnis B. Der Internationale Strafgerichtshof I. Zuständigkeit II. Unterscheidung von Situation und Fall III. Komplementarität IV. Legalitätsprinzip oder Auswahlermessen? 1. Vorermittlungsverfahren a) Vorermittlungspflicht des Anklägers b) Ausnahme für Ermittlungen ohne Erhalt von Informationen? 2. Ermittlungsverfahren a) Situationen b) Fälle c) Ergebnis V. Regelungen zur Fall- und Situationsauswahl im Statut 1. minima-Klausel des Art. 17 Abs. 1 d) IStGH-Statut a) Gesetzgebungsgeschichte b) Entwicklung der Auslegung von Anklagebehörde und Gericht aa) Erste Entscheidungen der Anklagebehörde (2005/2006) bb) Beschlüsse der Vorverfahrens- und Berufungskammern (2006-2011) cc) Policy Papers der Anklagebehörde (2013/2016) dd) Der Flottillen-Fall im Streit zwischen Anklagebehörde und Gericht (2014-2019) ee) Zusammenfassung c) Literatur d) Ergebnis 2. Interesse der Gerechtigkeit, Art. 53 Abs. 1 S. 2 c), Abs. 2 c) IStGH-Statut a) Gesetzgebungsgeschichte b) Auffassung der Anklagebehörde / Policy Paper (2007) c) Vorverfahrens- und Berufungskammern - Die Situation in Afghanistan aa) Beschluss der Vorverfahrenskammer II vom 12. April 2019 bb) Urteil der Berufungskammer vom 5. März 2020 cc) Zusammenfassung d) Literatur aa) Bedingungslose Amnestien bb) Amnestien unter bestimmten Bedingungen / Wahrheitskommissionen cc) Negative Auswirkungen der Strafverfolgung dd) Zusammenfassung e) Insbesondere: „Interesse der Gerechtigkeit“ als Auswahlbefugnis f) Ergebnis 3. Gesamtergebnis zu Regelungen im IStGH-Statut VI. Reg-OTP, Strategiepläne und Policy Papers der Anklagebehörde 1. Regulations of the Office of the Prosecutor (Reg-OTP) 2. Strategiepläne 3. Policy Papers a) Policy Paper on Preliminary Examinations aa) Ermittlungsvoraussetzungen bb) Prinzipien b) Policy Paper on Sexual and Gender-Based Crimes c) Policy paper on case selection and prioritisation aa) Schwere der Verbrechen bb) Grad der Verantwortung der mutmaßlichen Täter cc) Tatvorwürfe dd) Besondere Kriterien für die Fallpriorisierung d) Policy on Children e) Policy on Cultural Heritage f) Policy on the Crime of Gender Persecution 4. Zusammenfassung und Bewertung VII. Kontrolle der Auswahlentscheidungen der Anklagebehörde 1. Gerichtliche Kontrollmöglichkeiten im Römischen Statut a) Situationen b) Fälle c) Zusammenfassung 2. Reformdiskussion 3. Ergebnis VIII. Gesamtergebnis Kapitel 4: Strategien der Situations-, Fall- und Täterauswahl A. Begrenzende Prinzipien I. Unabhängigkeit 1. Überblick a) Rückblick b) Heutige völkerstrafrechtliche Ankläger c) Ergebnis 2. Inhalt a) Grundsatz b) Einschränkungen 3. Konsequenzen für die Auswahlentscheidung II. Unparteilichkeit 1. Überblick 2. Inhalt 3. Konsequenzen für die Auswahlentscheidung III. Objektivität 1. Überblick 2. Inhalt 3. Konsequenzen für die Auswahlentscheidung IV. Gleichheit / Nicht-Diskriminierung 1. Überblick a) Gleichheit in der deutschen Strafrechtsordnung b) Gleichheit in völkerstrafrechtlichen Statuten 2. Inhalt a) Quellen b) Grundsatz und Einschränkungen 3. Konsequenzen für die Auswahlentscheidung a) Čelebići-Rechtsprechung des JStGH b) Anschließende Rechtsprechung des RStGH c) Bewertung V. Ergebnis B. Auswahlstrategien im Lichte der Strafzwecke I. Situationen 1. Kritik und Forderung nach Ausgewogenheit 2. Fokussierung auf Situationen mit den schwerwiegendsten Verbrechen 3. Bewertung 4. Vereinbarkeit mit begrenzenden Prinzipien 5. Ergebnis II. Fälle 1. Gruppenbasierte Fallauswahl a) Ausschließliche Fokussierung auf die schwersten Verbrechen b) Bemühen um gleichmäßige Verfolgung aller Konfliktparteien c) Bewertung 2. Verbrechensbasierte Fallauswahl a) Praxis und wissenschaftliche Diskussion b) Bewertung 3. Vereinbarkeit mit begrenzenden Prinzipien 4. Ergebnis III. Täter 1. Ausschließliche Verfolgung der Hauptverantwortlichen 2. Repräsentative Auswahl von Tätern unterschiedlicher Hierarchiestufen 3. Bewertung 4. Vereinbarkeit mit begrenzenden Prinzipien 5. Ergebnis IV. Praktikabilitätserwägungen V. Einwände 1. Vorwurf der Durchführung von Schauprozessen 2. Mangelnde Praktikabilität VI. Ergebnis Kapitel 5: Legitimitätsverlust des Völkerstrafrechts durch Selektivität A. Selektivität im Allgemeinen I. Ein altbekanntes Phänomen? II. Legitimität trotz Selektivität 1. Vergeltungstheorie 2. Positive Generalprävention 3. Ergebnis B. Selektivität aus machtpolitischen Gründen I. Machtpolitik II. Rückblick und Beispiele 1. Nürnberger Prozesse und die tu-quoque-Argumentation a) tu-quoque-Einwand in Nürnberg und Tokio b) tu-quoque-Einwand heute 2. Die ad-hoc-Gerichtshöfe 3. Der Internationale Strafgerichtshof a) Die Haltung der USA gegenüber dem IStGH b) Afrika und der IStGH 4. Universelle Jurisdiktion 5. Zusammenfassung III. Debatte um machtpolitische Selektivität 1. Fundamentalkritik 2. Pragmatischer Realismus / Optimismus 3. Stellungnahme a) Besonderheit gegenüber der nationalstaatlichen Selektivität b) Bewertung anhand der Strafzwecke IV. Ergebnis C. Gesamtergebnis Zusammenfassung der Ergebnisse Literaturverzeichnis