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ویرایش:
نویسندگان: Lukas Philipp Köhler
سری:
ISBN (شابک) : 9783161591501, 9783161591518
ناشر: Mohr Siebeck
سال نشر: 2020
تعداد صفحات: 305
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 3 مگابایت
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توجه داشته باشید کتاب تصمیم گیری در اتحادیه بانکی: بیانیه استاندارد اداری EBA و ECB برای اطمینان از قراردادهای نظارتی منسجم نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.
Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1. Teil: Einführung A. Einleitung B. Vorgehen und Begriffsklärung C. Rechtsökonomische Perspektive 2. Teil: Kohärenz A. Normative Betrachtung B. Teleologische Betrachtung I. Europäische Systemrisiken 1. Negative Externalitäten von Bankenaktivitäten 2. Die Europäische Systemstabilität als öffentliches Gut 3. Negative Externalitäten in der Währungsunion: Europäische Systemrisiken a) Implizite Haftung aller Mitgliedstaaten der Währungsunion b) Fehlanreize im Hinblick auf ESM und Einlagensicherung c) Geldschöpfung II. Regulierungs- und Aufsichtsversagen: Mangelhafte Internalisierung der europäischen Systemrisiken 1. Regulierung und Aufsicht a) Der Regulierungsvertrag: Funktionales Verständnis von Regulierung und Aufsicht b) Europa: Prinzip der Herkunftslandkontrolle 2. Der sozial optimale Regulierungsvertrag a) Internalisierungsfunktion von Regulierung und Aufsicht b) Unvollständigkeit der Regulierungsverträge: Die Eigentümlichkeit der Aufsichtssachverhalte 3. Zersplitterung der Regulierungsverträge a) Arten von Spielräumen aa) Rechtliche Spielräume (1) Umsetzungsspielräume (2) Wahlrechte (3) Unbestimmte Rechtsbegriffe: Insbesondere SREP (4) Interne Ansätze bb) Faktische Spielräume b) Divergenzen im europäischen Multi-Level-System aa) Unterschiedliche Ausgangsbedingungen (1) Wirtschaftliche Ausgangsbedingungen (2) Rechtliche, kulturelle und politische Bedingungen (3) Funktionale Komplementarität mitgliedstaatlicher Institutionen: mitgliedstaatsinterne Kohärenz bb) Agenturprobleme zwischen NCAs und Instituten: Unkenntnisprobleme cc) Agenturprobleme zwischen Union und NCAs: Koordinationsprobleme (1) Unbewusste Koordinationsprobleme (2) Bewusste Koordinationsprobleme: Die Produktion der Regulierungsverträge (a) Regulatory competition (b) Capture (aa) Regulatory capture (bb) Governmental capture 4. Zwischenergebnis: Regulierungsversagen III. Das Regulierungsziel der Kohärenz 1. Kohärenz zur Überwindung der Divergenzen 2. Gesteigertes Koordinierungsbedürfnis in der Bankenaufsicht und der Währungsunion im Besonderen 3. Maßstab: Wertungsstimmige Aufsichtsergebnisse IV. Zwischenergebnis C. Herstellung von Kohärenz I. Zentralisierung: Herstellung der Wertungsstimmigkeit der Aufsichtsergebnisse 1. Zentralisierung durch Delegation an europäische Behörden a) Vorteile der Zentralisierung auf EBA und EZB b) Die Rolle des rulemaking 2. Delegationsprobleme: Zwischen Unabhängigkeit und externer Kontrolle a) Agenturkosten b) Unabhängigkeit aa) EBA bb) EZB cc) Zwischenergebnis II. Instrumente der Zentralisierung 1. Aufsichtsrecht: Das Single Rulebook a) Koordinierende Rechtsakte b) Guidance 2. Integration der Aufsicht a) Direkte Aufsicht der EZB aa) Zuständigkeit gegenüber den systemrelevanten Instituten bb) Funktion b) Indirekte Aufsicht der EZB c) Anwendbares Recht aa) Unionsrechtlich determiniertes Recht bb) Anwendung rein nationaler Rechtsvorschriften? D. Kategorien bankenaufsichtlicher Zentralisierungsinstrumente I. Inhaltliche Bindungen und Spielräume 1. Aufsichtsermessen (supervisory judgement) 2. Regulierungsermessen (regulatory powers) 3. Politisches Ermessen (policymaking powers) II. Prozedurale Anforderungen III. Verbindlichkeit 1. Unbedingte Beachtlichkeit a) Rechtliche Erzwingbarkeit b) Exkurs: Safe harbour-Wirkung 2. Bedingte Beachtlichkeit a) Richtigkeitsvermutung b) Regelverbindlichkeit aa) Selbstbindung bb) Drittbindung cc) Funktionen regelverbindlicher Instrumente 3. Soft law: Außerrechtliche Wirkungsmechanismen a) Funktionen von soft law in der Finanzaufsicht aa) Politische Funktionen (1) Flexibilität (2) Kommunikation (a) Self-commitment: race to the top (b) Commitment-Probleme in der Bankenaufsicht bb) Rechtsbezogene Funktionen b) Wirkungsmechanismen aa) Rein außerrechtliche Wirkungsmechanismen (1) Ökonomisch-politische Mechanismen (a) Wirkungen auf Institute (b) Wirkungen auf Mitgliedstaaten (2) Psychologische Mechanismen bb) Berücksichtigungspflichten cc) Erklärungs- und Begründungspflichten: Kontrolle außerrechtlicher Wirkungsmechanismen 4. Zwischenergebnis 3. Teil: Primärrechtlicher Rahmen E. Primärrechtlicher Rahmen der Delegation I. Schaffung von Einrichtungen der Union II. Delegation von Entscheidungskompetenzen an EBA und EZB 1. EBA als vertragsfremde Einrichtung a) Primärrechtliche Anforderungen aa) Inhaltliche Reichweite der Entscheidungen (1) Umgrenzung der Entscheidungsspielräume: Technische Entscheidungen (2) Kontrolle bb) Verbindlichkeit und Adressatenkreis (1) Verbindlichkeit gegenüber Privaten (2) Verbindlichkeit gegenüber Mitgliedstaaten b) Schlussfolgerungen für das rulemaking der EBA aa) Kontext der Befugniserteilung (1) Materiell- und formellrechtliche Umgrenzungen (2) Abgrenzung policymaking vs. regulatory powers bb) Kontrolle 2. EZB als Unionsorgan a) Das institutionelle Gleichgewicht b) Begrenzung auf „besondere Aufgaben“ aa) Inhaltliche Beschränkung: Sicherung der Kohärenz bb) Verbindlichkeit der rulemaking-Instrumente 3. Zwischenergebnis F. Rechtliche Einordnung des Kohärenzziels I. Rechtliche Gestalt der Kohärenz 1. Kohärenz als ausdrückliches Rechtsprinzip 2. Kohärenz als implizites Rechtsprinzip a) Kohärenz als allgemeines Regulierungsziel und Auslegungsmaßstab aa) Mitgliedstaaten und NCAs als Adressaten bb) EZB und EBA als Adressaten: Effet utile b) Begrenzende Wirkungen des Kohärenzgebots aa) Kohärenz als Ausdruck des Gleichbehandlungsgebots bb) Kohärenz als Ausdruck des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes II. Regulierungsansatz 1. Asymmetrische Anpassungskosten der Mitgliedstaaten a) Exogene Regulierungselemente: Vermutung optimaler Spielraumausübung b) Endogene Regulierungselemente: Vermutung opportunistischer Spielraumausübung 2. Regulierungswertungen a) Risikoabwehr b) Rechtsaktübergreifende Wertungen c) Komplexitätsbewältigung aa) Informationsflüsse bb) Simplifizierung: Abbau regulatorischer Komplexität 3. Koordinierungsansatz a) Uniformität b) Diversität c) Weites Ermessen von EZB und EBA III. Zwischenergebnis 4. Teil: Rulemaking-Instrumente der EBA G. Entwürfe Technischer Standards I. Inhalt 1. Regelungsinhalt a) Regulierungsstandards b) Durchführungsstandards 2. Verbot politischer oder strategischer Entscheidungen 3. Zwischenergebnis II. Verfahren 1. Regulierungsstandards a) Erlass b) Rücknahme und Änderung 2. Durchführungsstandards III. Verbindlichkeit 1. Ankerwirkung der Entwürfe 2. Rechtsverbindlichkeit nach Billigung der KOM IV. Zwischenergebnis H. Leitlinien und Empfehlungen I. Vorverständnis der Leitlinien und Empfehlungen II. Inhalt 1. Begriffliche Abgrenzung 2. Typen von Leitlinien 3. Anwendungsbereich und Adressatenkreis 4. Bezug zum materiellen Recht a) Verhältnis zu den Bankenrechtsakten aa) Mandatierung bb) Regelungsbezug b) Verhältnis zu Technischen Standards c) Nicht-Wesentlichkeit III. Verfahren 1. Erlass 2. Änderung und Rücknahme IV. Verbindlichkeit 1. Unionsrechtliche Determinanten a) Leitlinien und Empfehlungen in anderen Sachgebieten des Unionsrechts aa) Empfehlungen bb) Leitlinien b) Seitenblick: EZB-Leitlinien 2. Verbindlichkeit gegenüber NCAs a) Erklärungs- und Begründungspflichten aa) Standardsetting bb) Transparenz: Eingeschränkte Steuerungswirkungen in der Bankenaufsicht b) Regelbefolgungspflicht aa) Modell einer Regelbefolgungspflicht bb) Primärrechtliche Zulässigkeit cc) Sekundärrechtliche Herleitung einer Regelbefolgungspflicht (1) Telos: Die besondere Bedeutung der Kohärenz (2) Wortlaut (a) Art. 16 EBA-VO (b) Spezialermächtigungen der Bankenrechtsakte (3) Systematik: EZB-Leitlinien als Vorbild (4) Historie: Leitlinien und Empfehlungen des CEBS dd) Gründe für berechtigtes Abweichen (1) Maßstab für das berechtigte Abweichen: Funktionale Auslegung (a) Flexible Delegation (b) Gerichtliche Handhabung (2) Non-comply aus rechtlichen Gründen (a) Unvereinbarkeit mit nationalem Recht (b) Unvereinbarkeit mit europäischem Recht (3) Non-comply aus praktischen Erwägungen (a) Subsidiarität: Funktionale Äquivalenz (b) Proportionalität: Lokale Marktbedingungen (c) Politisch-technische Hindernisse: Lokale Institutionen (4) Zwischenergebnis ee) Verbindlichkeit in der Bankenunion (1) Bindung der EZB an die EBA-Leitlinien: Verschärfte Regelbefolgungspflicht oder Grund für berechtigtes Abweichen? (2) Umfang der EZB-Entscheidung: Automatische Bindung der NCAs im SSM? c) Selbstbindung der EBA im Verhältnis zu NCAs 3. Verbindlichkeit gegenüber Privaten a) Private als unmittelbare Adressaten b) Beeinflussung durch Selbstbindung der EBA aa) Im Rahmen von Art. 17 EBA-VO bb) Im Hinblick auf zukünftiges rulemaking c) Bindung der NCAs gegenüber Instituten aa) Steuerungspotenzial des dezentralen enforcements (1) Ausgangslage (2) Unterschiedliche Steuerungswirkungen (3) Rechtswahlprobleme: Innermitgliedstaatliche Regulierungsarbitrage (4) Zwischenergebnis bb) Außerrechtliche Wirkungen cc) Rechtliche Wirkungen: Safe harbour für Institute? (1) Bestätigung der NCA (2) Schweigen der NCA (3) Abweichen der NCA d) Verbindlichkeit der Leitilinien in rein privatrechtlichen Verhältnissen am Beispiel des Gesellschaftsrechts aa) Außerrechtliche Wirkungen bb) Rechtliche Wirkungen: Berücksichtigungspflicht und Richtigkeitsvermutung (1) Berücksichtigungspflicht: Indirekte rechtliche Wirkungen (2) Richtigkeitsvermutung: Safe harbour und Haftungsverschärfung? e) Zwischenergebnis V. Zwischenergebnis I. Questions & Answers (Q&A) I. Inhalt 1. Funktion 2. Rechtsgrundlage II. Verfahren III. Verbindlichkeit 1. Außerrechtliche Wirkungen a) Befolgungsanreize auf Institutsebene im Finanzbinnenmarkt b) Befolgungsanreize auf Institutsebene in der Bankenunion c) Befolgungsanreize für die Institutsleitung 2. Berücksichtigungspflicht 3. Richtigkeitsvermutung 4. Q&A in der Bankenunion IV. Zwischenergebnis J. Ergebnis 5. Teil: Rulemaking-Instrumente der EZB K. Verordnungen I. Inhalt 1. Adressatenkreis 2. Begrenzung auf praktische Modalitäten a) Organisatorischer Charakter b) Konkretisierender Charakter: Befugnis zur Konkretisierung bei „Verfahrensrelevanz“? aa) Integrationsbedürfnis bb) Systematische Einordnung (1) Verhältnis der direkten zu den indirekten Verordnungen (2) Verhältnis der EZB-Verordnungen zum EBA-rulemaking (3) Gesetzgebungshistorie cc) Wortlaut: Modalitätenbezug als Voraussetzung der Konkretisierung dd) Zwischenergebnis c) Erforderlichkeit der Verordnung II. Verfahren III. Verbindlichkeit IV. Zwischenergebnis L. Leitlinien I. Inhalt 1. Direkte Aufsicht 2. Indirekte Aufsicht a) Policy powers b) Regulatory powers aa) Vorgaben der EZB an die NCAs zu comply-or-explain hinsichtlich EBA-Leitlinien bb) Wahrnehmung von Vollzugsaufgaben II. Verfahren III. Verbindlichkeit 1. Indirekte Aufsicht a) Wirkungen gegenüber NCAs aa) Selbstbindung der EZB bb) Bindung der NCAs (1) Primärrecht: Vergleich zur Geldpolitik (2) Wortlaut und Systematik (3) Kohärenzziel (4) Zwischenergebnis b) Wirkungen gegenüber Instituten aa) Faktische Steuerungswirkung bb) Rechtliche Steuerung: Safe harbour durch EZB Leitlinien? (1) Zweckmäßigkeit des safe harbour in der Bankenunion (2) Drittbindung der NCAs (3) Unmittelbare Außenwirkung bei fehlerhafter oder nicht erfolgter Umsetzung 2. Direkte Aufsicht IV. Zwischenergebnis M. Allgemeine Weisungen I. Inhalt 1. Keine ausdrückliche inhaltliche Beschränkung 2. Abgrenzung zu Leitlinien und Anweisungen a) Handlungspflicht und Anwendungsbezug b) „Allgemeinheit“ als begrenzendes Kriterium der Weisung in der indirekten Aufsicht 3. Die Allgemeinheit der Weisung a) Anwendungsbezug aa) Konkrete Maßnahmen bb) Anlass- und Rechtsanwendungsbezug statt abstrakter Maßstabskonkretisierung b) Kreis der Betroffenen aa) Vielzahl an betroffenen Instituten bb) Abstraktionsniveau (1) Arten und Gruppen von Instituten (2) Bezeichnung einzelner NCAs? (3) Bezeichnung konkreter Institute? 4. Exkurs: Prompt Corrective Action 5. Zwischenergebnis II. Verfahren III. Verbindlichkeit 1. Verbindlichkeit gegenüber NCAs 2. Verbindlichkeit gegenüber Dritten: Safe harbour? IV. Zwischenergebnis N. Empfehlungen O. Ergebnis 6. Teil: Durchsetzung und Rechtsschutz P. Durchsetzung I. Vollstreckung der EBA-Standards 1. Peer reviews 2. Art. 17 EBA-VO II. Vollstreckung der EZB-Standards Q. Rechtsschutz gegen rulemaking I. Vorüberlegungen: Besonderheiten des Rechtsschutzes in der europäischen Bankenaufsicht 1. Anreizunterschiede zwischen Mitgliedstaat und Instituten 2. Kohärenz durch einheitliche Rechtsauslegung II. Kontrolldichte III. Nichtigkeitsklage gegen rulemaking 1. Klagebefugnis a) Mitgliedstaaten und NCAs b) Institute aa) Unmittelbare Betroffenheit bb) Individuelle Betroffenheit 2. Administrative Beschwerdeverfahren a) EBA: Beschwerde analog Art. 60 EBA-VO? b) EZB: Administrative Überprüfung? IV. Rulemaking-Maßnahmen alstauglicher Klagegegenstand 1. EBA-rulemaking a) Technische Standards b) Guidance aa) Leitlinien und Empfehlungen (1) Erklärungs- und Berücksichtigungspflichten der NCA (2) Berichtspflicht der Institute (3) Selbstbindung (4) Regelbefolgungspflicht bb) Questions & Answers cc) Zwischenergebnis 2. EZB-rulemaking a) Verordnungen b) Leitlinien c) Allgemeine Weisungen d) Empfehlungen R. Ergebnis 7. Teil: Fazit 8. Teil: Thesen Literaturverzeichnis Sachregister