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نویسندگان: Martin Avenarius
سری: Ius Romanum, Band 10
ISBN (شابک) : 3161632419, 9783161632419
ناشر: Mohr Siebeck
سال نشر: 2024
تعداد صفحات: 640
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 113 مگابایت
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توجه داشته باشید کتاب Ordo testamenti: تفکر در مورد وظایف، تشکیل خانواده و پیوند جامعه در حقوق اراده رومی نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.
Cover Titel Vorwort Inhalt Abkürzungsverzeichnis Einleitung I. Einführung in das Konzept der Darstellung 1. Grundgedanken a) Allgemeines b) Andere antike Rechte c) Das römische Testament als spezifisch römische Einrichtung 2. Das Testament und der Ordnungsgedanke a) Die „richtige“ Ordnung der Lebensverhältnisse b) Die jeweils festgelegte Ordnung für die Zeit nach dem Tod c) Ordnung durch Bindung 3. Legitimation und ihre Gewährleistung durch Öffentlichkeit und Feierlichkeit 4. Die Bedeutung von Erbfolge und Erbrecht in der römischen Gesellschaft II. Das wissenschaftliche Programm 1. Gang und Ziel der Darstellung 2. Die Epochenbildung 3. Die dokumentarische Evidenz 4. Thematisch verwandte Arbeiten 1. Teil: Jüngeres republikanisches Recht: Ordnung und gesellschaftliche Einbindung der Familie unter dem Einfluss überindividueller Richtigkeitsvorstellungen I. Die Zwölf Tafeln und ihre Interpretation als Grundlage des spätrepublikanischen Testamentsrechts 1. Grundsätze der Erbfolge 2. Die Hauserbfolge der sui heredes 3. Die hereditas als Nachfolge 4. Älteste erschließbare Strukturen des Testamentsrechts a) Regelungsbedürftige Fragen in der agrarischen Gesellschaft des Altertums b) Das Testament und seine ältesten Formen aa) Die testamenta calatis comitiis und in procinctu bb) Die Entwicklung zum testamentum per aes et libram (1) Die mancipatio familiae und die treuhänderische Bindung des familiae emptor (2) Das Erbeinsetzungstestament per aes et libram c) Die Testierfähigkeit d) Die Verfügungsbefugnis aa) Die Regelungsmacht bb) Die Verfügungsmacht betreffend unterschiedliche Arten von Vermögen II. Rechtliche und gesellschaftliche Grundlagen des Testaments in der Wahrnehmung der späten Republik 1. Rechtsquellenlehre und Rechtsdenken der veteres 2. Der Zweck von Erbrecht und Testament in der späteren Republik 3. Die Begünstigung der Kernfamilie als Normalfall 4. Rechte und Verantwortung innerhalb der Familie a) Der einzelne Bürger und seine Stellung b) Das „Haus“ als Organisationseinheit der Gemeinschaft c) Die räumlich-gegenständliche Manifestation der bürgerlichen Stellung d) Die Familie als als überzeitlicher Personenverband und Inbegriff der Generationenfolge aa) Familien-Begriff und Terminologie bb) Die tradierte potestas parentum als „Klammer“ der Familie cc) Der pater familias und das Streben nach Perpetuierung der Familie dd) Die Fortsetzung des Hausgötter- und Ahnenkults 5. Das Testament als Verlautbarung der „Familienverfassung“ a) Ordnung als überindividueller Zweck des Rechts b) Übernahme von Zuständigkeit durch Eintritt als Nachfolger c) Übertragung von Zuständigkeit durch Benennung eines Nachfolgers d) Die Vollständigkeit der Regelung als Teilaspekt des Entwurfs der Ordnung e) Die Funktion der Einzelzuwendung in diesem Zusammenhang f) Testamentsfälschung und Strafe der Intestabilität 6. Familienverfassung und Gesetzesgedanke a) Die Herstellung der Assoziation des Testaments mit dem Volksgesetz durch sprachliche Formen b) Die Holztafel als formaler Hinweis auf das Gesetz c) Die Vorstellung von der Geltung testamentarischer Verfügungen „aufgrund Gesetzes“ III. Das vorklassische Testament und seine rechtliche Regelung 1. Das Testamentsrecht im vorklassischen System des ius civile 2. Die Form des Testaments a) Der Untergang der alten Formen b) Das testamentum per aes et libram aa) Die Errichtung des jüngeren Manzipationstestaments bb) Die Testamentsurkunde cc) Weitere Merkmale des Verfahrens 3. Die Testierfähigkeit a) Die Fähigkeit zur Testamentserrichtung b) Die Fähigkeit zum zivilrechtlichen Empfang des testamentarisch Zugewandten c) Die Fähigkeit zur Mitwirkung an der Testamentserrichtung 4. Formale Anforderungen an die Verfügungen a) Der Aufbau des Urkundentextes in Abhängigkeit von der Erbeinsetzung b) Der Wortformalismus der Erbeinsetzung 5. Die Beachtung von Vorgaben in Form und Inhalt: cavere 6. Die Erbeinsetzung im Einzelnen a) Die Bestimmtheit des Erben b) Die hereditas und der heres c) Die Verfügung über Erbanteile d) Die Erbeinsetzung auf einen Einzelgegenstand oder mit Ausnahme eines solchen e) Die Enterbung oder Übergehung von Angehörigen f) Die Ersatzerbschaft aa) Vulgarsubstitution bb) Pupillarsubstitution cc) Die Einsetzung eines Sklaven zum Ersatzerben 7. Verfügungen, ihre Auslegung und der Erblasserwille 8. Die Zuweisung von Vermögen zur Bewertung und Stabilisierung von Beziehungen a) Das supremum iudicium b) Insbesondere die Einsetzung eines Sklaven zum Erben c) Insbesondere die Nutzung der verpflichtenden Wirkung von Zuwendungen 9. Die Erbschleicherei 10. Die Grenzen der Wirkung des Testaments a) Mangelhafte Testamente, Unwirksamkeit und Widerruf b) Die Entwicklung des „Noterbenrechts“ c) Die Korrektur der durch das Testament geschaffenen Rechtslage: die bonorum possessio contra tabulas 11. Der Eingang des außerrechtlich begründeten Pflichtendenkens in das Testamentsrecht a) Formal wirksame, aber anstößige Testamente b) Die Ursprünge der querela inofficiosi testamenti aa) Das Centumviralgericht als zuständige Einrichtung bb) Die dogmatische Einordnung der querela cc) Die officia in einzelnen Fällen 12. Der Einzelerwerb von Todes wegen a) Das Vermächtnis b) Besondere Gegenstände der Legate aa) Das Teilungsvermächtnis (legatum partitionis) bb) Das Vorratsvermächtnis (legatum penus) 13. Die Entwicklung des positiven Rechts: jüngere Bestimmungen über testamentarische Zuwendungen a) Die lex Furia testamentaria b) Die lex Voconia c) Die lex Falcidia d) Zwecke der Plebiszite im Wandel der Wahrnehmung 14. Das Fideikommiss a) Die Bedeutung der fides für das fideicommissum b) Das Pflichtgefühl als Bindung an die gesetzte Verhaltensanforderung 15. Das Kodizill 16. Anordnungen im Verhältnis unter Ehegatten 17. Anordnungen zur Erhaltung des Namens 18. Anordnungen bezüglich Grabstätte, Begräbnis und Totenkult a) Allgemeine Bedeutung b) Anordnungen über die Errichtung eines Grabmals c) Anordnungen betreffend Begräbnis und Totenkult d) Persönliche Jenseitserwartungen e) Der Zusammenhang mit der Fortsetzung der Stellung des Verstorbenen und der zu erhaltenden Ordnung 19. Potestativbedingung und Straflegat 20. Sonstige Anordnungen und Erklärungen 21. Die bonorum possessio secundum tabulas 22. Übergangsritus und symbolische Erbenberufung: die Ringübergabe a) Der Ring als Symbol für Verantwortung b) Die Übergabe des Ringes im Angesicht des Todes c) Der Missbrauch der Übergabe und dessen Bewertung 23. Zusammenfassung zum vorklassischen Testament 2. Teil: Die Entwicklung in der klassischen Zeit: Das individualistische Testament, seine Einvernahme durch positives Recht und seine Herausbildung als Instrument zur Durchsetzung des Erblasserwillens I. Das Vordringen des Individualismus im Recht der frühen klassischen Zeit 1. Grundgedanken a) Rahmenbedingungen b) Das spezifisch klassische Rechtsdenken c) Die Auswirkung des individualistischen Rechtsdenkens auf das klassische System d) Die hereditas als res incorporalis 2. Das Testament im spezifisch klassischen Rechtsdenken a) Die Erbfolge aufgrund Testaments aa) Klassische Sprachtheorie und Testamentsauslegung bb) Errichtungsvoraussetzungen und formale Tatbestandsmerkmale des Testaments cc) Der Wandel des ordo scripturae dd) Erbeinsetzung b) Durchsetzung und Korrektur der durch Testament geschaffenen Rechtslage aa) Die bonorum possessio secundum tabulas bb) Der Schutz von Erben und Abkömmlingen vor nachteiligen Verfügungen c) Der Einzelerwerb von Todes wegen aa) Das Partitionslegat und seine Zweckerweiterung bb) Versorgungsvermächtnisse (1) Das Vorratsvermächtnis (legatum penus) (2) Das Vermächtnis an einem landwirtschaftlichen Betrieb d) Verfügungen von Todes wegen und gesellschaftliche Normen 3. Zusammenfassung zum frühen klassischen Recht II. Die Einvernahme des Testamentsrechts für Staatsinteressen im augusteischen Prinzipat 1. Einführung 2. Die Familie unter den Bedingungen des frühen Prinzipats a) Neue Funktionen des Testaments b) Familienvermögen im Prinzipat 3. Die Ausrichtung der Familie auf den Staat und die Eingriffe in das Recht der Nachlassvergabe a) Die Interpretation des Ehe- und Familienrechts als „öffentlich“ b) Die Steuerung der Nachlassvergabe durch das Kaduzitätsrecht c) Der Bruch mit dem klassischen Privatrechtsdenken 4. Die Testamentseröffnung als förmliches Verfahren 5. Grabstätten und memoria der Familie unter den Bedingungen des Prinzipats 6. Strategische Verfügungen und Pflege von Nähebeziehungen a) Grundsätze b) Verfügungen zugunsten des princeps c) Negative Werturteile im Testament 7. Das durchsetzbare Fideikommiss und das Recht der Kodizille a) Das Erbschaftsfideikommiss b) Familienfideikommisse mit dem Ziel der Namensperpetuierung aa) Fortsetzung der Familie, memoria und Namensführung bb) Die Verbindung von Grundvermögen und memoria 8. Zusammenfassung zum Recht der augusteischen Zeit III. Rechtsschulen und Testamentspraxis im Prinzipat des 1. Jahrhunderts 1. Der Schulengegensatz a) Grundgedanken b) Systematische Gegensätze c) Einzelne Kontroversen zum Testamentsrecht 2. Die Erbfolge aufgrund Testaments a) Formale Anforderungen an die Testamentserrichtung b) Die Fortwirkung der Vorstellung von der Gesetzesähnlichkeit des Testaments c) Die Bedeutung des Willens für das Testament d) Rechtspraxis bei Plinius dem Jüngeren e) Testieren vor dem Hintergrund von Richtigkeitsvorstellungen aa) Allgemeine Grundsätze bb) Bewertung und Auszeichnung durch letztwillige Zuwendungen f) Die etablierte querela inofficiosi testamenti IV. Die Willenstheorie und die Folgen der Schulenkonvergenz für den Testamentsbegriff 1. Grundgedanken 2. Die Aufwertung der voluntas im Testamentsrecht a) Die etablierte Lehre von der rechtsgeschäftlichen voluntas b) Die rechtsgeschäftliche voluntas als Kern des Testaments 3. Die Bedeutung des Erblasserwillens in besonderen Zusammenhängen a) Widerruf von Verfügungen b) Erbunwürdigkeit bei formlosem Widerruf c) Fideikommiss d) Einwirkungen auf Testator oder Testatorin 4. Die systematische Einordnung des Testaments 5. Präambeln im Testament und Auslegung 6. Auslegung und favor testamenti 7. Die Entwicklung des Wortformalismus der Erbeinsetzung a) Die Anerkennung der Formel „iubeo“ und ihre Begründung aa) Der Zusammenhang mit der im Hinblick auf Gesetze verwendeten Sprache bb) Zur Erbeinsetzung untaugliche Formeln b) Die spätere Aufgabe des Formalismus 8. Die Entwicklung des ordo-scripturae-Rechts im Prinzipat 9. Die bestandskräftige bonorum possessio contra tabulas 10. Abschließende Beobachtungen zum Recht der hochklassischen Zeit Zusammenfassung Sintesi italiana Schrifttumsverzeichnis A. Quellenausgaben B. Übersetzungen C. Sekundärliteratur Abbildungsnachweis Sachregister Quellenregister