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دانلود کتاب بگذارید اینگونه بگویم: دومبروسکی علائم روزگار را تفسیر می کند

Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

مشخصات کتاب

Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit

ویرایش:  
نویسندگان:   
سری:  
ISBN (شابک) : 9783641017910 
ناشر: Karl Blessing Verlag 
سال نشر: 2007 
تعداد صفحات: 271 
زبان: German 
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود) 
حجم فایل: 607 کیلوبایت 

قیمت کتاب (تومان) : 68,000



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توجه داشته باشید کتاب بگذارید اینگونه بگویم: دومبروسکی علائم روزگار را تفسیر می کند نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.


توضیحاتی در مورد کتاب بگذارید اینگونه بگویم: دومبروسکی علائم روزگار را تفسیر می کند

گام نهادن در انگشتان پای خود را. کمتر کسی در این کشور می تواند این کار را بهتر از گئورگ شرام انجام دهد. همانطور که روی صحنه، ضربات مشت‌زنی‌اش در اولین کتابش ثابت می‌کند که کاباره‌های سیاسی از نوع قدیمی هنوز هم می‌توانند مخاطبان گسترده‌ای پیدا کنند. در این بهترین مجموعه شرح‌داده‌شده، سه شخصیت او داستان را به شیوه‌ی خود تفسیر می‌کنند: بازنشستگی دامبروفسکی، سرهنگ ستوان سانفتلبن و آگوست کهنه‌کار سوسیال دموکرات، که طرفداران کاباره از قبل از روی صحنه می‌شناسند. Schramm منحصر به فرد است. هنگامی که دیگران در اواخر دهه 1960 به خیابان ها آمدند، او به ارتش پیوست و سپس برای مدت طولانی به عنوان روانشناس کار کرد. امروز ما با هنرمند کاباره ای مواجه می شویم که دیر منصوب شده است، ظاهراً به عنوان فردی که زیر فشار زیادی است، به طرز معمایی به عنوان یک روشنگر خوش مطالعه مکتب قدیمی که از سیاستمداران ما حقایق ساده را نمی خواهد، بلکه صداقت صادقانه را می خواهد. به نظر می رسد آنچه او را به حرکت در می آورد، ناامیدی محض از بی فکری افتضاح بسیاری از هم عصرانش است. شرام قطعاً به ویژه‌ترین شخصیت او نزدیک است: لوتار دامبروسکی. موعظه های او از پاولسکیرچه در سال 1848 تا راهپیمایی های عید پاک در دهه 1980 به خانه های سالمندان امروزی منتهی می شود. ما اغلب با بازنشستگی سرکش به عنوان پیرمردی عصبانی مواجه می شویم. سپس بازدیدکنندگان یا خوانندگان کاباره گاهی اوقات نمی دانند که سرگرمی واقعاً به کجا ختم می شود. شوخی این است که حقایق غم انگیز اغلب تا زمانی که خنده دار به نظر می رسند فشرده می شوند. دامبروفسکی خود را یک آتئیست پروتستان با روحی پروس توصیف می کند که مانند فریتز پیر، به جای دولت ملی، برای یک دولت عقلانی تلاش می کند. و لوتار زنده است، زیرا نوشته شده است: «در تمام این سال ها از گئورگ شرام به عنوان نام مستعار استفاده کرده ام. در زندگی واقعی فقط من هستم، لوتار دامبروفسکی.» خوب، اگر اینطور است، پس ما برای بازنشستگی متعصب آرزوی خلاقیت داریم. چرا که کشور ما نیاز مبرمی به ذهن های منتقدی چون او دارد. -- هرویگ اسلزاک


توضیحاتی درمورد کتاب به خارجی

Den Selbstgerechten ordentlich auf den Schlips treten. Kaum einer kann das hierzulande derzeit besser als Georg Schramm. Wie auf der Bühne, so beweisen seine geschliffenen Pointen in seinem ersten Buch, dass politisches Kabarett der alten Prägung auch heute ein breites Publikum finden kann. In der vorliegenden, kommentierten Best-of-Sammlung deuten drei seiner Figuren die Geschichte jeweils in ihrem Sinn: der Rentner Dombrowski, Oberstleutnant Sanftleben und das sozialdemokratische Urgestein August, die Kabarett-Fans ja bereits von der Bühne kennen. Schramm ist ein Unikum. Als in den späten Sechzigerjahren andere auf die Straße gingen, ging er zur Bundeswehr, arbeitete dann lange als Psychologe. Heute begegnet uns der spät berufene Kabarettist vordergründig als jemand, der mächtig unter Dampf steht, hintergründig als belesener Aufklärer der alten Schule, der von unseren Politikern nicht einfache Wahrheiten, aber ehrliche Wahrhaftigkeit einfordert. Sein Antrieb scheint dabei die schiere Verzweiflung über die abgrundtiefe Gedankenlosigkeit vieler Zeitgenossen zu sein. Besonders nahe steht Schramm sicher seiner eigenwilligsten Figur: Lothar Dombrowski. Dessen Strafpredigten führen von der Paulskirche 1848 über die Ostermärsche der Achtzigerjahre bis in die Altenheime heutzutage. Häufig begegnet uns der renitente Rentner als zorniger alter Mann. Dann wissen Kabarett-Besucher bzw. Leser bisweilen nicht, wo der Spaß wirklich aufhört. Der Witz dabei ist, dass traurige Wahrheiten oft so verdichtet werden, bis sie komisch zu wirken beginnen. Sich selbst beschreibt Dombrowski als protestantischen Atheisten mit preußischer Seele, der wie der alte Fritz einen Rationalstaat anstrebe anstelle eines Nationalstaats. Und Lothar lebt, denn es steht geschrieben: „Ich habe all die Jahre Georg Schramm als Pseudonym benutzt. Im realen Leben gibt es nur mich, Lothar Dombrowski.“ Na, wenn das so ist, dann wünschen wir dem streitbaren Rentner noch viel Schaffenskraft. Denn kritische Geister wie ihn hat unser Land bitter nötig. -- Herwig Slezak



فهرست مطالب

Georg Schramm - Lassen Sie es mich so sagen... (2007)......Page 1
ISBN: 9783641017910 (Blessing)......Page 5
Inhaltsverzeichnis......Page 8
1 Rechtfertigung......Page 12
2 Standortsuche......Page 16
Atomtod, Du......Page 19
Das Ende der Hominidenplage......Page 21
Predigt zum Ostermarsch......Page 23
Bürgerliche Wohltätigkeit......Page 26
Rede zur Verleihung eines Kleinkunst-Preises......Page 32
Der ungeladene Hochzeitsgast......Page 36
3 Preuße sein – eine Geisteshaltung......Page 41
Gedanken am Grab Friedrichs des Großen......Page 42
Das preußische Erbe......Page 47
4 Anmerkungen zur Revolution 1848......Page 50
Die Bedeutung der Militärmusik bei den Scharmützeln im badischen Raum anno 1848......Page 51
Die Paulskirchenlüge......Page 58
Ein Besuch am Gendarmenmarkt......Page 61
5 Oberstleutnant Sanftleben und der Krieg......Page 67
Grundsätzliches zur Belastungsgrenze der Bundeswehr......Page 68
»Die Deutschen müssen töten lernen!«......Page 74
Ein offenes Wort unter Männern......Page 78
6 Clausewitz und das Innovative am Balkankrieg......Page 89
7 Der Sozialdemokrat – eine aussterbende Spezies......Page 104
Der Sozialstaat, die SPD und Dieter Hildebrandt......Page 105
Rotarier und Lioner......Page 109
Fachsimpeleien über Schwule......Page 111
Beim Metzgerschorsch zum Rinderwahn......Page 114
Ostdeutsches Wachstum......Page 116
Die Oderflut und Roberto Blanco – eine Naturkatastrophe......Page 117
Ein Händedruck und zwei Urkunden......Page 120
8 Der »Scheibenwischer«......Page 128
Zum Auftakt ein Spendenskandal......Page 129
Die Union sucht wieder mal die Leitkultur......Page 131
Tag der Deutschen Einheit......Page 133
Berliner Bankskandal? – Nein, Regierungsskandal!......Page 136
Die Lüge im Wahlkampf......Page 139
Die nationale Benzin-Konferenz......Page 141
Auf zum Kreuzzug!......Page 145
Wir brauchen Visionen......Page 148
Wenn Nationalfeiertag, dann der 9. November......Page 151
Ein starker Abgang......Page 153
9 Das Volk braucht nicht viel......Page 160
Der Lauschangriff und das bürgerliche Lager......Page 161
Plädoyer für Hartz IV......Page 163
Das Volk braucht nicht viel – sagt Platon......Page 165
Über Sportmoderatoren......Page 168
»Big Brother« und die Verblödung des Publikums......Page 173
Volksbildung – wozu?......Page 176
Tsunami......Page 183
Köhler muss weg......Page 188
Ich setze auf Sieg der Konservativen......Page 190
Die Schicksalswahl – September 2005......Page 193
Das kluge Wahlvolk – Jahresrückblick 2005......Page 196
Der Karikaturenstreit......Page 199
11 Auf ein »Neues aus der Anstalt«......Page 202
Radikale Veränderung – ein Tagtraum......Page 203
Nachruf auf Friedrich Merz......Page 204
Herr Kurnaz und das Neue Testament......Page 207
Die RAF und der präsidiale Gnadenakt......Page 209
12 Man muss an die Gesundheit denken......Page 211
Ein Arzt auf der Flucht......Page 213
»Das oberste Handlungsprinzip im deutschen Gesundheitswesen ist der Betrug«......Page 218
Die Alterspyramide......Page 236
Ich und Drewermann......Page 239
Heiminsasse oder freilaufend?......Page 242
14 Von der Diskussion zur Agitation......Page 250
Aktionstag im Supermarkt......Page 251
Ein Fehlschlag......Page 254
Die Stammtischrevolte......Page 260
Das letzte Kapitel......Page 267




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