دسترسی نامحدود
برای کاربرانی که ثبت نام کرده اند
برای ارتباط با ما می توانید از طریق شماره موبایل زیر از طریق تماس و پیامک با ما در ارتباط باشید
در صورت عدم پاسخ گویی از طریق پیامک با پشتیبان در ارتباط باشید
برای کاربرانی که ثبت نام کرده اند
درصورت عدم همخوانی توضیحات با کتاب
از ساعت 7 صبح تا 10 شب
ویرایش:
نویسندگان: Ute Scharfenberg
سری:
ISBN (شابک) : 3837671658, 9783837671650
ناشر:
سال نشر: 2024
تعداد صفحات: 375
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 10 مگابایت
در صورت تبدیل فایل کتاب Komplexität auf der Bühne: Zur Dramaturgie der Geschichtenverflechtung in zeitgenössischen Theatertexten به فرمت های PDF، EPUB، AZW3، MOBI و یا DJVU می توانید به پشتیبان اطلاع دهید تا فایل مورد نظر را تبدیل نمایند.
توجه داشته باشید کتاب پیچیدگی روی صحنه: در دراماتورژی آمیختگی داستان ها در متون تئاتر معاصر نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.
Cover Inhalt Vorwort und Dank 1. Einleitung 1.1 Eine neuartige Realität 1.2 Problemstellung 1.3 Stoffauswahl 1.3.1 Mouawad: Archäologie 1.3.2 Stenström Öhman: Thick Descriptions (Dichte Beschreibungen) 1.3.3 Schimmelpfennig: Narrative Imaginationen von Wirklichkeit 1.4 Methodik 1.5 These: Verflechtungsfabeln als Interaktionsmodelle zur Erzeugung komplexer Wirklichkeitsvorstellungen 1.6 Relevante Ansätze aus bisheriger Theaterarbeit und ihrer Diskussion 1.6.1 Erschütternde Sozialkritik: In‑Yer‐Face Theatre 1.6.2 Realistische Methode in einer veränderungsbedürftigen Wirklichkeit 1.6.3 Verflechtende Darstellungen Lepages wegbereitende Bühnenerzählungen Verflechtungskonzepte in der internationalen Dramatik Vernetzende Ansätze im Theater der Globalisierung 2. Zur Diskussion der Begriffe 2.1 Dramaturgie und dramaturgische Analyse. Versuch einer Begriffsdiskussion 2.1.1 Zum Verhältnis von Theater (und Drama) und Geschichtlichkeit 2.1.2 Zur Theorie von Theater 2.2 Zu neueren funktionalen und formalen Entwicklungsperspektiven von Theater 2.2.1 Experimentieren mit gebrochenen Modellen (Schramm) 2.2.2 Experimentieren mit Strukturwahrnehmung im postdramatischen Dispositiv (Lehmann) 2.3 Zu Dramaturgie und dramaturgischer Analyse aus theaterwissenschaftlicher Sicht (Fortsetzung des Diskussionsversuchs) 2.3.1 Zur Frage der spezifischen Produktivität einer theatralen Darstellung 2.3.2 Versuch einer Abgrenzung von anderen aktuellen Ansätzen und von Dramenanalyse Dramaturgische Analyse als Dekodierung der Texttheatralität (Poschmann) Dramaturgische Analyse als aufführungsbezogene (Stephanie Lehmann) 2.4 Zu Begriffen komplexer Relationierung: Vernetzung – Rhizom – Verflechtung. Versuch einer Diskussion 2.4.1 Vernetzung 2.4.2 Rhizom 2.4.3 Verflechtung 2.5 Zum Begriff der Verflechtungsfabel. Versuch einer Annäherung 3. Verbrennungen. Komplexe Ermittlungen in den Konstellationen des Mythos 3.1 Kurze Einführung in Stückhandlung und Konstruktionsweise 3.2 Zu Mouawads Theaterkonzept 3.2.1 ›Fragmente von Katastrophen‹ 3.2.2 ›Sorgsamste Durchforschung‹ 3.3 Versuch einer dramaturgischen Analyse. Verflechtungstechniken in Verbrennungen 3.3.1 Sinnzusammenbruch. Neustiftung von Sinn »Die Geschichte ist zu Bruch gegangen« »Setze die Geschichte wieder zusammen« 3.3.2 Ambivalenzenverstärkung Ödipus‐Modell. Kultureller Fundus und dramaturgisches Muster Ambivalenzenverstärkende Montage Archäologie (Diachrone Montage) Die Zeit als der Raum des Erzählens (Affektive Montage) 3.3.3 Aufklärung – als Gegenstand, Strukturprinzip, tätiges Handeln ›Völlig ermüdende Komplexität‹ Dialogpaare als Sinnstiftungszellen Ambivalenzen der Aufklärung Täter‐Opfer‐Ambivalenz Ambivalenzen – Spielräume der Deutung Hellwache Aufmerksamkeit 3.3.4 Versprechen. Personale Verflechtung Versprechen als strukturierendes Motiv Personale Verflechtung 3.3.5 Narrativierung. Morphologische Pluralität. Viel›sprachigkeit‹ Bildgewalt statt Gewaltszenen. »Die Bilder sind im Text« Narrativierungstendenzen im Dialog Zeugenberichte: Unmittelbarkeit – Detaillierung – Bezugsfreiheit – Dialogizität Strukturierungswirkung von Erzählmustern Handlungspatterns als kulturelle Muster kollektiver Erfahrung Metaphern als erzählerische Mikroplots Metaphorisierte Figuren ›Chorführer unserer Epoche‹ Morphologische Pluralität. Viel›sprachigkeit‹. Vielstimmigkeit Pluralität der Darstellungsweisen Linguistische und poetische Oppositionen 3.3.6 Komplex‐assoziative Fabel (›romaneske Grundstruktur‹) 3.3.7 Utopie der Erschütterbarkeit Schweigen und Verstummen Poesie. Unsprechbare Erfahrung als Stoff der Gestaltung 3.3.8 Schwebendes Ende Verworfenes ursprüngliches Ende 3.4 Einige Folgen für die Theaterarbeit. Chancen und Grenzen 3.4.1 Wajdi Mouawad. Autor – Regisseur – Ensembleleiter 3.4.2 Stückentwicklung mit dem Ensemble 3.4.3 ›Schreiben in drei Dimensionen‹ 3.4.4 Mögliche Grenzen des Ansatzes 4. People Respect Me Now. ›Tiefes Verstehen‹ 4.1 Kurze Einführung in Stückhandlung und Konstruktionsweise 4.2 Zu Stenströms Theaterkonzept 4.2.1 ›Volksheim im Auseinanderbrechen‹ 4.2.2 Das Theater Lumor. Soziale und theatrale Forschung 4.2.3 Funktionszusammenhang von Autorin – Regisseurin – Theaterleiterin 4.2.4 Bühne als Podium 4.3 Versuch einer dramaturgischen Analyse. Verflechtungstechniken in People Respect Me Now 4.3.1 Praktische Theaterforschung Ambitionierte Montagetechnik Minimale Besetzung – maximale Komplexität. Vielfachbesetzung als Spielprinzip Pluralität der Perspektiven Souveräne Akteure Ensembleinterne Lösung theaterpraktischer Probleme ›Menschenkunde‹ Überlagerungseffekte Fokussierungsfigur mit ›auffälligen Knoten‹ Versuche an den Grenzen von Figur und Handlung 4.3.2 Kompetentes Publikum 4.3.3 Narrativierung 4.3.4 ›Thick Descriptions‹ – Komplexe Erzählungen 4.3.5 Zerfallsprozesse der Kommunikation 4.3.6 Schwebendes Ende 4.3.7 Systembildung 5. Das schwarze Wasser. »Das Detail erzählt eine Geschichte.« 5.1 Kurze Einführung in Stückhandlung und Konstruktionsweise 5.2 Zu Schimmelpfennigs Theaterkonzept 5.3 Versuch einer dramaturgischen Analyse. Verflechtungstechniken in Das schwarze Wasser 5.3.1 Handelndes Erzählerkollektiv 5.3.2 ›Narratives Theater‹. ›Narratives Setzen‹ ›Narratives Theater‹ »Geschehen lassen, was man nicht zeigen kann« ›Narratives Setzen‹ Wirkungsquanten Vom Segment zum Gewebe Erlebnishafte Beteiligung ›Kaninchenloch‹ und ›Panorama‹ Gestisches Prinzip 5.3.3 Unbestimmtheit als Prinzip Absoluter Stoff und Unlogik Verwacklung. Verwischung. Verwirrung Inkohärenz der Figur 5.3.4 Metaphorik. Allegorik. Modellgebrauch Metaphorische Zeit‐ und Ortlosigkeit der Utopie Allegorische Figur als Knoten‐ und Ambivalenzfigur 5.3.5 Strukturierende Motive Das Versprechen Märchenmotive Das Paradiesmotiv des Sommernachtstraums Knotenfunktion von Motiven 5.3.6 Parallelwelten Oben und Unten Vorurteile Chancenungleichheit 5.3.7 Schweigegesten. Spiel mit den Zeitmodalitäten. Schwebendes Ende Schweigegesten und nichtverbale Gesten Spiel mit den Zeitmodalitäten Schwebendes Ende 5.3.8 Hierarchielosigkeit und besondere Gestaltungsrechte 5.3.9 Mögliche Grenzen des Ansatzes ›Kitschfalle‹ Vulnerabilität gegen ein Zuviel an Gestaltung 6. Zusammenschauende Analyse über die drei Stücke 6.1 Die Komplexität der Wirklichkeitsverhältnisse darstellbar machen 6.2 Neue Potenziale für die Fabel (I). Produktion von Ambivalenz 6.2.1 Handlung als Rahmenstruktur mit neuer Funktion und Form 6.2.2 Laxe Montage. ›Unausformulierte Anschlüsse‹. Aneignung von Wirklichkeit 6.3 Neue Potenziale für die Fabel (II). Experimentierendes Verflechten im Modus der Reversibilität 6.3.1 ›Minimum an Dramaturgie‹ 6.3.2 Ironische Brechung als Mittel der Ambivalenzverstärkung 6.3.3 ›Sensemaking‹: Sinnstiftung als Imaginationsprozess 6.3.4 Dehnung der Zeitperspektive 6.3.5 Wirklichkeitseffekte durch Konkretheit im Detail 6.3.6 Wirklichkeitseffekte von Zeugnissen 6.3.7 Bezeugen als gesellschaftliche Sinnstiftung 6.3.8 Narrative Grundtechnik 6.3.9 ›Tentative Kausalität‹ 6.3.10 Inkohärenz 6.3.11 ›Unzielstrebige‹ Bauweise 6.3.12 Die Vorgänge hinter den Vorgängen 6.3.13. ›Bloße Vorgänge‹ 6.4 Die Fabel als durch die Darstellung vermittelter Imaginationsprozess 6.4.1 Betonung des Gestischen Prinzips 6.4.2 ›Subtilere Zeiterwartungen‹ 6.4.3 Fabel in ›romanesker Grundstruktur‹ 6.4.4 ›Disjunktive Technik‹ 6.4.5 ›Work as a version‹ 6.5 Einige Folgen für die Figuren 6.5.1 Verblassen der Protagonistenfunktion 6.5.2 Auftritte von Kollektiven 6.5.3 Strukturfiguren als Verflechtungsknoten Weisheit (›Richness‹) Souveräne Haltung zum Narrativen 6.5.4 Verflechtung personal 6.5.5 Figur als Fragment. Auflösung ihrer Konturen 6.5.6 Absetzung des Akteurs von der Rolle 6.6 Eine imaginative Haltung zur Wirklichkeit motivieren 6.6.1 Dialogizität 6.6.2 Imagination 6.6.3 Tiefes Interpretieren 6.6.4 Wirkungsideal: Umfassende emotional‐rational‐assoziative Beteiligung 6.6.5 Verzicht auf Erklärung. Schwebend‐offenes Ende 6.6.6 Utopische Potenziale 6.7 Einige Folgen für die Theaterpraxis und für den theatralen Dialog 6.7.1 Personalunion von Autor(in) – Regisseur(in) – Ensembleleiter(in) 6.7.2 Kollaborative Gestaltungsprozesse und qualitativ neue Freiheitsgrade der Darstellung 6.7.3 Kollaborative Haltung der Zuschauer und qualitativ neue Freiheitsgrade der Interpretation 6.8 Weiterverflechtung in Fabeluniversen 7. Resümee Kurzfassung (Deutsch) Abstract (English) Anhang Angaben zu den Uraufführungen Angaben zur Uraufführung von Verbrennungen Angaben zur Uraufführung von People Respect Me Now Angaben zur Uraufführung von Das schwarze Wasser (und Kurzinformation zu Roland Schimmelpfennig) Literaturverzeichnis