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ویرایش: 1.
نویسندگان: Felix Matheis
سری: Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte
ISBN (شابک) : 9783835354951, 9783835385511
ناشر: Wallstein
سال نشر: 2024
تعداد صفحات: 456
زبان: German
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود)
حجم فایل: 2 مگابایت
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توجه داشته باشید کتاب Hanseatics در "عملیات شرق". شرکت های تجاری هامبورگ و برمن در دولت عمومی 1939-1945 نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.
Umschlag Titel Impressum Inhalt Einleitung Forschungsstand: Hanseaten zwischen den Feldern Das »Hanseatische« und die Selbstmobilisierung der Hanseaten Quellen Aufbau der Arbeit: Die Felder hanseatischer Betätigung verknüpfen 1. Hanseaten und der NS-Machtantritt bis 1937/38. Durch die Krise zur Kooperation Wirtschaftliche Krise und Aufstieg der Nationalsozialisten Kaufmännische Selbstgleichschaltung: Braune Hanseaten übernehmen das Ruder Krise und Außenhandelsregulierung: NS-Wirtschaftspolitik zuungunsten der Hansestädte Anfänge des Hanseatennetzwerks: Braune Kaufleute führen in die Offensive Aufstieg des Hanseatennetzwerks: Die kooperative Verflechtung intensiviert sich Expansion nach außen und innen: Afrika kolonisieren, jüdische Konkurrenz verdrängen 2. Erste Expansionsversuche im »Südosten« 1938/39 Die Annexion Österreichs und die Existenzvernichtung jüdischer Gewerbetreibender »Wien, das Hamburg des Ostens«: hanseatische Initiativen, den »Anschluss« auszunutzen Hanseaten sollen die Wiener Wirtschaft »arisieren« Hanseatischer »Südosten«? Ausbleibende Erfolge, bleibende Neuorientierung Protektorat Böhmen und Mähren: »Große Möglichkeiten für Hamburg« Der Kriegsbeginn durchkreuzt die hamburgischen Expansionsstrategien 3. Hanseaten und der Angriff auf Polen 1939/40 3.1 Hansestädtische Kaufleute in der Krise seit Herbst 1939 Seeblockade: Kompensation im »europäischen Großraum«? Krise: Überseekaufleute auf der Suche nach Alternativen Das Hanseatennetzwerk: Ratlos und rastlos zur engeren Kooperation Krisenbearbeitung auf geistigen Landkarten: Neuausrichtung mit Tradition 3.2 Die deutsche Besatzungspolitik in Polen bis Februar 1940 Die Zerstörung einer Nation: Anfänge der deutschen Besatzung Die Zerstörung einer Volkswirtschaft: Beraubung und Verdrängung der Juden Die eingegliederten Gebiete: Raub, Vertreibung, Germanisierung Das Generalgouvernement: Von der Zerstörung zur Mobilisierung Krise des Kurswechsels: Zielkonflikt zwischen Inwertsetzung und Verdrängung 3.3 Hanseatische Perspektiven im östlichen Europa bis Februar 1940 Perspektive Westpolen: Hansestädtische »Beteiligung am Aufbauwerk im Osten«? Vorerst ohne Perspektive: Das Generalgouvernement Perspektive Südosteuropa: Grenzen und Beschränkungen Wende im Generalgouvernement: Von der Krise zur hanseatischen Selbstmobilisierung 4. Der hanseatische »Osteinsatz« im Generalgouvernement 1940 bis 1944/45 4.1 Etablierung hansestädtischer »Einsatzfirmen« seit März 1940 März 1940: Hanseatische Projektarbeit führt ins Generalgouvernement Braune Pioniere: Hansestädtische Kaufleute im »Probewirtschaftsbezirk« Monopole oder Überseekaufleute? Wirtschaftspolitischer Richtungsstreit der Besatzungsverwaltung Walter Emmerich festigt die hanseatische Position im Generalgouvernement Werbung und steigender Krisendruck machen die Terra incognita attraktiver Sommer 1940: verheißungsvolle Perspektiven auf Afrika und Europa »Einsatzfirmen«: Die hansestädtischen Unternehmen im Generalgouvernement 4.2 Die »Einsatzfirmen« und die Agrarausbeutung 1940/41 Peitsche und Zuckerbrot: Funktionsweise der Agrarausbeutung und Aufgabe der Kreisgroßhandelsfirmen Brot gegen Bekleidung: Prämien aus Raub und Zwangsarbeit Probleme der Mangelwirtschaft sowie unterschiedliche Handlungslogiken von Behörden und »Einsatzfirmen« Schwierige Aushandlungsprozesse: Die Hanseaten und die Preisdeckelungen Keine »vorübergehende Kriegserscheinung«: Teilerfolge der Agrarausbeutung 1940/41 4.3 Hanseatische Teilhabe an der antisemitischen und rassistischen »Neuordnung« Emmerichs antisemitische »Neuordnung« zugunsten einer hanseatischen Oberschicht Die Herstellung eines Ersatzhandelssystems am Beispiel des Distrikts Radom Hierarchische Zwangskooperation: ambivalente Teilhaberschaft nichtjüdischer Polen Das Verdrängungsprogramm in einer polnischen Kleinstadt »Firmeneinsatz« hinter Mauern: Hansestädter ökonomisieren das Ghetto Warschau Merkantile NS-Besatzer: Herrschaftsposition und Selbstrepräsentation der Hanseaten Hanseatische Haltungen: antisemitische und kolonialistische Selbstrechtfertigungen 4.4 Ausweitung und Konsolidierung des »Osteinsatzes« seit 1941 Die Krise des Außenhandels vertieft sich infolge des Angriffs auf die UdSSR »Intensiver Einsatz im Ostraum«: Hanseaten greifen nach neuen Betätigungsfeldern Nationalsozialistische Politik im Distrikt Galizien: Ausweitung, Ausbeutung, Ausrottung Hanseatische Kaufleute als »wesentliche Voraussetzung« zur Ausbeutung Bewährte Muster: Prämienhandel, Raub und Selbstlegitimierung Das Generalgouvernement: Versuchslabor und Sprungbrett in den »Osten« Dynamiken der Selbstmobilisierung: Die Bindungen an den »Osten« verstärken sich Hanseatische Betätigung in Westpolen und dem übrigen europäischen »Großraum« 4.5 »Einsatzfirmen« und die intensivierte Ausbeutung 1941 bis 1944/45 Granaten statt Prämien: Friktionen im kriegswirtschaftlichen Ausbeutungssystem »Einsatzfirmen« als Teil des ökonomischen Lenkungsapparats der Besatzungsbehörden Jenseits des Kreisgroßhandels: Hamburger im Agrar- und im »Fachgroßhandel« Lieferketten für das Ausbeutungssystem: Hanseaten mildern die Zielkonflikte der Kriegswirtschaft Weitgehend leistungsfähig: Ergebnisse von Prämiensystem und Agrarausbeutung Die Rote Armee beendet den hanseatischen »Osteinsatz« im Generalgouvernement 4.6 »Kaufhaus Hansa« zieht Bilanz: Umsätze und Gewinne: »Kaufhaus Hansa« profitiert Retrospektives Eigenlob: »vorbildliche« Kaufleute im Dienst der Kriegswirtschaft Versicherte Geschäftserfolge: Schadensersatz für »Einsatzfirmen« 5. Nachkriegszeit. Teilkontinuitäten, Apologetik, Lastenausgleich Teilkontinuitäten: Keine einschneidende Entnazifizierung hanseatischer Kaufleute Hanseatische Entlastungsnarrative: Aufbauarbeit statt Imperialismus und Ausbeutung Entlastung und Liberalisierung: Hanseatische Überseefirmen konsolidieren sich erneut Lastenausgleich: Einige »Einsatzkaufleute« werden als Vertriebene entschädigt Fazit Komplexe Voraussetzungen: Krisendruck, Standortkonservativismus, Kooperation, Verdrängungspolitik und Expansionschancen Expansives Handlungsmuster und der Kriegsbeginn als entscheidender Ausgangspunkt Erste Seite der hanseatischen Doppelfunktion: Unterstützung der Agrarausbeutung Zweite Seite der hanseatischen Doppelfunktion: strukturelle Teilhaberschaft an der antisemitischen Existenzvernichtungspolitik Kolonialer Resonanzraum und die Veränderung hanseatischer »mental maps« Anhang Gesamtaufstellung der Kreisgroßhandelsfirmen im Generalgouvernement Karte: Niederlassungen der Kreisgroßhandelsfirmen im Generalgouvernement Quellen- und Literaturverzeichnis Tabellen, Grafiken und Karte Abkürzungsverzeichnis Dank Register