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دانلود کتاب Grundfragen hermeneutischer Anthropologie: Paul Ricœurs Werk im historischen Kontext: Existenz, Interpretation, Praxis, Geschichte

دانلود کتاب سؤالات اساسی انسان شناسی هرمنوتیک: کار پل ریکور در زمینه تاریخی: وجود، تفسیر، عمل، تاریخ

Grundfragen hermeneutischer Anthropologie: Paul Ricœurs Werk im historischen Kontext: Existenz, Interpretation, Praxis, Geschichte

مشخصات کتاب

Grundfragen hermeneutischer Anthropologie: Paul Ricœurs Werk im historischen Kontext: Existenz, Interpretation, Praxis, Geschichte

ویرایش: 1. 
نویسندگان:   
سری:  
ISBN (شابک) : 3495993355, 9783495993354 
ناشر: Karl Alber 
سال نشر: 2024 
تعداد صفحات: 3086 
زبان: German 
فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود) 
حجم فایل: 17 مگابایت 

قیمت کتاب (تومان) : 86,000



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توجه داشته باشید کتاب سؤالات اساسی انسان شناسی هرمنوتیک: کار پل ریکور در زمینه تاریخی: وجود، تفسیر، عمل، تاریخ نسخه زبان اصلی می باشد و کتاب ترجمه شده به فارسی نمی باشد. وبسایت اینترنشنال لایبرری ارائه دهنده کتاب های زبان اصلی می باشد و هیچ گونه کتاب ترجمه شده یا نوشته شده به فارسی را ارائه نمی دهد.


توضیحاتی درمورد کتاب به خارجی



فهرست مطالب

Cover
Vorwort
Einleitung
	1. Paul Ricœurs Lebenswerk im geschichtlichen Kontext
		Existenz, Interpretation, Praxis und Geschichte
			Eine komplexe begriffliche Topografie und ihre problematische Zukunft
				1. Im Vertrauen auf die Bücher – von Krieg überschattet
				2. Im Zeichen erschütterter Sprachlichkeit: Rückgang auf die Phänomene leibhaftigen Lebens – »trotz allem«
				3. Spielräume symbolischer Artikulation
				4. Ecksteine einer theoretischen Topografie: Existenz, Interpretation, Praxis, Geschichte
				5. Zwischen innerer und äußerer Geschichtlichkeit des Werkes
				6. Zu denken geben und sich zu denken geben lassen. Im Zeichen der Nicht-Philosophie des Gelebten
				7. ›Irre‹ oder Umwege der Deutung? Geschichtlich ausgesetzt zwischen erster Gabe und Versöhnung
				8. Die Filiation der Werke im geschichtlichen Kontext
				9. Im Zeichen unaufhebbarer Alterität
				10. Konzeptuell erschüttert: Paradoxien, Aporien, Widerstreit ohne Synthese
	2. Grundzüge einer hermeneutischen Anthropologie
		Existenz und Denken
			Philosophische Hermeneutik more gallico demonstrata
				1. Memento mori: Kindheit im Schatten des Todes
				2. 1930–1939: Die philosophischen Lehrjahre
				3. Kriegsgefangenschaft in Pommern: die Lageruniversität (1940–1945)
				4. »Weg und Wendung«: Ein philosophischer und existenzieller Neubeginn (1945–1955)
				5. Das Willentliche und das Unwillentliche (1950): ein Plädoyer für eine rein menschliche Freiheit
				6. Geschichte und Wahrheit (1955)
				7. Eine transzendentale Anthropologie der Fehlbarkeit
				8. Die Symbolik des Bösen: eine philosophische Hermeneutik more gallico demonstrata
				9. Der Konflikt der Interpretationen: Existenz und Denken auf dem Prüfstand (1966–1974)
				10. »Synthesis des Heterogenen«: die schöpferische Einbildungskraft und ihre Funktionen (1975–1989)
				11. Lebendige Metaphern
				12. Narratives Verstehen: Jenseits des Gegensatzes von Historie und Fiktion
				13. Unterwegs zu einer Phänomenologie der menschlichen Grundfähigkeiten: das Spätwerk (1986–2005)
					13.1 Selbigkeit, Selbstheit und Andersheit: eine »Hermeneutik des Selbst« (1990)
					13.2 Gedächtnis, Geschichte, Vergessen (2000)
					13.3 Rekognition, Selbstanerkennung, Gegenseitigkeit: drei Wege des Anerkennens
Teil I Existenz Affizierbarkeit und Selbstbestimmung, Endlichkeit und Tragik
	Eigenverantwortung
		Über Ricœurs »flüchtige Affäre mit dem Pétainismus«
			1. Frühe politische Stellungnahmen der 1930er Jahre – in »ideologischer Diskontinuität«
			2. Zur späteren Selbstkritik
			3. François Dosses Aufklärung der fraglichen Sachverhalte und zur Kritik an ihr
			4. Verschärfte Kritik an Ricœur nach der Publikation von La mémoire, l’histoire, l’oubli
			5. Kritische Beurteilung
	Scheitern als Methode in Ricœurs Auslegung von Jaspers’ Existenzphilosophie
		1. Die philosophische Erforschung der Welt
		2. Existenzerhellung
			2.1 Die Methode der Existenzerhellung
			2.2 Theorie der existenzerhellenden Wahrheit
		3. Kategoriale Sprache und Transzendenz
		4. Schlussbetrachtungen
	Existenz, Geschichte und Wahrheit
		Nach ›1945‹
			1. Probleme geschichtlichen Rückblicks
			2. Fragen nach dem Zusammenhang von Sinn und Geschichte – ›nach‹ Hegel
			3. Existenz und Wahrheit
			4. Abwehr des Äußersten
			5. Sinn der Geschichte? Von Nikolaus Berdjajew und Emmanuel Mounier zu Edmund Husserl
			6. Zwischen Wahrheit, Alterität und Objektivität
			7. Die »Welt der Gewalt« zwischen »unbarmherziger Redlichkeit« und Klischees
	Die Dynamik von Willentlichem und Unwillentlichem
		1. Bezugnahmen und Abgrenzungen
		2. Methodische Ausrichtung
		3. Strukturanalyse des Willens
	Die Frage nach dem Menschen
		Ricœur in der Nachfolge Kants
			1. Die phänomenologischen Voraussetzungen von Ricœurs philosophischer Anthropologie
			2. »L’homme faillible«: eine Anthropologie der Disproportion more kantiano demonstrata
			3. Endlichkeit, Unendlichkeit, unvollkommene Vermittlung: die formale Grundstruktur der Anthropologie der Fehlbarkeit
				3.1 »Was kann ich wissen?«: die Disproportion im Erkenntnisvermögen
				3.2 »Was soll ich tun?«: die Disproportion im menschlichen Handlungsvermögen
				3.3 Der Mensch im Streit mit sich selbst: die Zerbrechlichkeit des Menschenherzens
			4. Wer sind wir? Anthropologie im Zeichen der Wer-Frage
			5. Eine Phänomenologie der menschlichen Grundfähigkeiten
	»L‘opéra fabuleux«
		Philosophieren im Anschluss an Kierkegaard
			1. Einleitung
			2. Zwischen Philosophie und Theologie
			3. Subjektive Aneignung
			4. Das Böse in der Welt
			5. Narration und indirekte Mitteilung
			6. Liebe und Agape
	Kritik der existentiellen Möglichkeiten
		Ricœurs Philosophieren über Kierkegaard hinaus?
			1. Das Böse als Prüfstein der Philosophie
			2. Philosophieren nach Kierkegaard – bzw. über ihn hinaus?
			3. Kritische Evaluation: zwischen Nähe und Distanzierung
	Ricœurs Abgrenzung von Heideggers Seinsdenken
		Die Frage, wer wir sind
			1. Sum moribundus und nichts weiter?
			2. Eine frühe Auseinandersetzung mit Heidegger: Cerisy-la-Salle, August 1955
			3. Heideggers und Ricœurs Kantbücher
			4. Ontologische Holzwege und epistemologische Umwege: Voraussetzungen einer philosophischen Hermeneutik
			5. Narrativität, Zeitlichkeit und Innerzeitigkeit
			6. Von der Wasfrage zur Werfrage: praktische und ontologische Voraussetzungen einer Hermeneutik des Selbst
	Schicksale der Phänomenologie der Erfahrung
		Kritik und Jenseits des ›Erscheinenden‹ in hermeneutischer Rezeption – mit Blick auf Kant, Merleau-Ponty und Levinas
			1. Erfahrung und Beschreibung als Herausforderungen der Phänomenologie
			2. In der Schule der Phänomenologie – in kritischer Distanz
			3. Ricœur und Merleau-Pontys Phänomenologie der Wahrnehmung
			4. Zwischen ›leibhaftiger‹ Wahrnehmung und Tun, Zeiterfahrung und erzählbarer Geschichtlichkeit
			5. Wahrnehmung, Wiederaneignung und ›Humanisierung‹ der Zeit
			6. Jenseits direkter Ontologie und reiner Phänomenologie: Zur Geschichtlichkeit phänomenologisch-hermeneutischen Fragens
			7. Ausblick
	Affektivität und Verletzlichkeit
		Auf dem Weg zur hermeneutischen Transformation des cogito
			1. Grundstrukturen menschlicher Affektivität
				1.1 Das Rätsel der affektiven Intentionalität und die Willensphänomene
				1.2 Die Emotion als Triebfeder der unwillentlichen Handlungen
				1.3 Homo duplex in humanitate: die affektive Zerbrechlichkeit des Menschen
				1.4 Schulderfahrung, Schuldgefühle, Schuldbekenntnisse: die hermeneutische Wende der Phänomenologie
				1.5 Triebschicksale, Affekte und Vorstellungen: eine Auseinandersetzung mit Freud
				1.6 Synthesis des Heterogenen: die schöpferische Einbildungskraft und ihre Wirkungen
				1.7 Selbstschätzung, Fürsorge und Gerechtigkeitssinn: unterwegs zu einer Phänomenologie der menschlichen Grundfähigkeiten
			2. Grundstrukturen menschlicher Verletzlichkeit
				2.1 Vom Hexenkreis der Selbstanschauung zum »integralen cogito«
				2.2 Ein Vorverständnis der menschlichen Fehlbarkeit: die Pathetik des menschlichen Elends
				2.3 Der Mensch im Streit mit sich selbst: die Zerbrechlichkeit des Menschenherzens
				2.4 »Das Symbol gibt zu denken«: die hermeneutische Verwandlung des cogito
	Pathische Subjektivität
		Zwischen Negativität, Alterität, Passivität und Leiden
			1. Ausgangspositionen: Alexandre Kojève und Jean-Paul Sartre
			2. Ricœurs Kritik übergeneralisierter Rede von Negativität
			3. Unaufhebbare Alterität − und deren Wandlungen
			4. Pathos, Passivität, Verletzbarkeit
	Leib als Medium und offene Wunde des Selbstseins bei Paul Ricœur
		Sinn, Begehren und Tod
			1. Der Sinn des Leibes – die Leiblichkeit des Sinns – der Leib ›ohne‹ Sinn
			2. Leib und Sinn bei Ricœur
				2.1 Selbst und Eigenleib: die Alteration des Eigenen vor aller kulturellen Medialität
				2.2 Sein aus Begehren: ein offener Sinn für die Wandlung des Selbst
				2.3 Sein gegen den Tod: die offene Wunde der Tödlichkeit des Leibes
			3. Schluss
	Die Fehlbarkeit des Menschen
		Rekonstruktion eines frühen Schlüsselwerks
			1. Werkgeschichtlicher Überblick: Verortung im Projekt einer Philosophie des Willens
				1.1 Erster werkgenetischer Leitfaden: Der Einsatz der Anthropologie
				1.2 Zweiter werkgenetischer Leitfaden: Der hermeneutische Umweg
			2. Die Herausforderung der Reflexion am Leitfaden der »Pathetik des ›Elends‹« (FM, 17–33)
			3. Die transzendentale Synthesis als erste Ebene der Vermittlung: Endliche Perspektive – unendliches Verbum – reine Einbildungskraft (FM, 34–69)
			4. Die praktische Synthesis als zweite Ebene der Vermittlung: Charakter – Glück – Achtung
			5. Affektive Zerbrechlichkeit und prekäre Vermittlung: Über Innerlichkeit, Intentionalität und Schematisierung des Gefühls
			6. Der Begriff der Fehlbarkeit im Lichte der affektiven Zerbrechlichkeit des Menschen
	Zweite Naivität
		1. Die »zweite Naivität« in Ricœurs Werk
			1.1 Symbolik des Bösen
			1.2 Die Interpretation
			1.3 Zweite Naivität, Kritik und Konflikt
			1.4 Ein »postkritischer Glaube«?
		2. Rezeptionen der »zweiten Naivität« in der religionsbezogenen Forschung
	Das Böse, eine unablässige Herausforderung
		1. Im Leben früh schon erfahren …
		2. Von der Phänomenologie des Willens zur Symbolik des Bösen
		3. Die Erarbeitung einer »Hermeneutik des Verdachts«
		4. Indirektheit: Aneignung nur durch Verfremdung
		5. Aporie als theoretische Grunderfahrung
		6. Vom Denken zum Handeln und Fühlen
		7. Die Aufgabe, dem Gerechten zu dienen
	Symbolik des Bösen
		Grenzen des ethisch autonomen Willens
			1. Symbolik des Bösen im Kontext der Philosophie des Willens
			2. Die Hermeneutik als eine Erneuerung der Philosophie aus der Fülle der Sprache
			3. Der Zyklus der Symbole und der Mythen
				3.1 Die Ursymbole des Bösen
				3.2 Der Zyklus der Mythen
			4. Die Grenze der ethischen Freiheitsauffassung
	Sünde im Passiv
		Bemerkungen zu Paul Ricœurs Hamartiologie
			1. Das Böse gibt zu denken
			2. Tadel und Klage
			3. Mythos, Weisheit und Gnosis
			4. Der unfreie Wille
			5. Theodizee und Dialektik
			6. Denken, Handeln, Fühlen
			7. Theologische Reflexion
			8. Sünde als Macht und als Untat
	Der Makel der Verfehlung
		Zur Phänomenologie der Schuld bei Paul Ricœur
			1. Schuld und Zurechenbarkeit
			2. Schuld und böser Vorsatz
			3. Schuld als Selbstverschuldung des Bösen
			4. Schuld und die Formen ihrer Radikalität
			5. Die Schuld und das Böse
			6. Schuld ohne Vorsatz: die Fehlbarkeit
			7. Schuld im Modus des Mehr oder Weniger
			8. Ausblick
	Die Herausforderung menschlichen Leids
		Zum Verständnis des Tragischen bei Paul Ricœur
			1. Einleitung
			2. Zugang zum Tragischen
			3. Sich dem Tragischen nähern
			4. Der »tragische Knoten«
			5. Das tragische Leid und die Antwort des Menschen
			6. Die Wirkung der Tragödie
			7. Das πάθει μάθος und das »tragische Wissen«
			8. Das Tragische und die Philosophie
	Bösartige Gottheit und heroisches Übermaß?
		Paul Ricœurs Deutung griechischer Tragödien
			1. Die Selektion
			2. Ricœurs Annahmen
			3. Inwiefern der Götterneid bei den Tragikern keine Rolle spielt
			4. Ricœurs satanologische Hypothese
			5. Verständnis der Tragödie ohne Nietzsche und Freud
	Das erlittene Böse bewältigen
		Die Bedeutung der Weisheit für die Trauerarbeit nach Paul Ricœur
			1. Einleitung
			2. Das Böse denken
			3. Die Erfahrung des Bösen: Das Leiden als Krise der Beziehung des Menschen zu sich und zu Gott
			4. Reflexion und Transzendenz in der Anklage Hiobs
			5. Die Trauerarbeit und die Überwindung von Klage und Anklage
Vorwort
Teil II Interpretation Hermeneutik und Mythik, Poetik und Textualität
	Philosophische Hermeneutik im Kontext des 20. Jahrhunderts
		Überkommene und neue challenges
			1. Hermeneutik und unaufhebbare Alterität im Rückblick
			2. Enthistorisierte Geschichtlichkeit
			3. Hermeneutik im Werk Ricœurs
				3.1 Primordiale Teilhabe
				3.2 Existenz und Vernunft − im Horizont des Sinns der Geschichte?
				3.3 In der Krise der Sprache als solcher: Hermeneutik als ›modernes‹ Phänomen
				3.4 Rede und Sagen, Texte und Welt
				3.5 Die Leuvener Hermeneutik-Vorlesungen
			4. Sprachspiele und Lebensformen in hermeneutischer Perspektive
			5. Bewohnbare Welt?
			6. Im historischen Kontext
	Hermeneutik des Verdachts
		Konstellationen negativer Hermeneutik
			1. Einleitung – Hermeneutik und Hermeneutikkritik
			2. Hermeneutik der Endlichkeit
				2.1 Dimensionen des Sinns: Leiblichkeit, Sinnlichkeit, Äußerlichkeit
				2.2 Die Zeitlichkeit des Verstehens: Entgleiten des Ursprungs und des Abschlusses
			3. Kritische Hermeneutik
				3.1 Sinnverzerrung und explanatorisches Verstehen
				3.2 Modelle kritischer Hermeneutik: Hermeneutik des Verdachts, Genealogie, Dekonstruktion
				3.3 Konstitutive und kontingente Selbstverfehlung
			4. Negative Hermeneutik
				4.1 Das Nichtseinsollende als Sinngrenze und Herausforderung
				4.2 Die zweifache Negativität des Bösen und des Leidens
				4.3 Der Umweg des Verstehens
				4.4 Das Negative im Sinnhorizont des Lebens
	Ricœurs kritische Hermeneutik im Spannungsfeld von Poetik und Symbolik
		1. Symbolik
			1.1 Doppelte Intentionalität: Der Symbolbegriff zwischen Archäologie und Eschatologie
			1.2 Mythos und Symbolik: Die Erweiterung des Symbolbegriffs in Zeit und Erzählung
		2. Poetik: Die Funktion der Metapher im Kontext von Poetik und Symbolik
		3. Die heuristische Funktion: Von der Metapher über die Erzählung zum Symbol
		4. Die Ontologie der heuristischen Funktion: Die Verschmelzung von Poetik und Symbolik
	Symbole interpretieren, Zeichen sein
		Ein Versuch, Hölderlin und Nietzsche neben Levinas in Ricœurs Spiel zu bringen
			1. Einleitung
			2. Ricœur: Unwillkürlichkeit des Symbols, Willkürlichkeit des Zeichens
			3. Hölderlin: Ein deutungsloses Zeichen sein
			4. Nietzsche: In Symbolen schwimmendes Sein
			5. Levinas: Ein Zeichen für den Andern sein
			6. Schluss
	Mytho-poetisches Leben
		Zwischen mythischer Erbschaft, Narrativität und Entmythologisierung
			1. Vergessene, revidierte und neue Mythen in Zeiten der Entmythologisierung
			2. Zwischen gelebten und politisierten Mythen: Voraussetzungen der Erforschung von Mythen nach 1945 (a)
			3. Entmythologisierung im Kontext einer Überfülle von Mythologemen: Voraussetzungen der Erforschung von Mythen nach 1945 (b)
			4. Ricœurs mythos- bzw. mythologiekritische Einsatzpunkte im Verhältnis zu Mircea Eliade, Ernst Cassirer, Georges Dumézil, Paul Veyne u. a.
			5. Zur Frage der Entmythologisierung: zwischen poetischem Leben und Kerygma: Rudolf Bultmann, Claude Lévi-Strauss u.a.
			6. Zivilisationskritische Erforschung des Möglichen diesseits des Ursprünglichen
			7. Bilanz
	Wie Freud lesen, zwei Versionen
		Paul Ricœur, Jacques Lacan
			1. Überschnittene Biographien
			2. Drei Fragen – zur Versachlichung
			3. Überschneidungen im Werk
			4. Probleme einer spezifisch philosophischen Freud-Interpretation – im Horizont kultureller Symbolik
			5. … im Gegensatz zu Lacans Symbolauffassung
			6. Kraft, Widerstand und Traum – zwischen Energetik und Hermeneutik
			7. Zur zwischen Lacan und Ricœur strittigen Strukturalen Anthropologie
			8. Metapher, Bild, Begehren und der Status psychoanalytischer Archäologie in Ricœurs expliziten Bezugnahmen auf Lacan
			9. Fazit
	Hermeneutische und radikalphänomenologische Lektüre der Psychoanalyse
		Ein Vergleich zwischen Paul Ricœur und Michel Henry
			1. Einleitung
			2. Hermeneutik und Psychoanalyse bei Ricœur
			3. Die Kur als Begegnung oder »Kraftaustausch«
			4. Psychoanalyse und Lebensphänomenologie
			5. Ergebnisse des Vergleichs zwischen Ricœur und Henry
	Die Nicht-Koinzidenz des Ich mit sich selbst
		Zur Dialektik von Selbstheit und Andersheit in Paul Ricœurs früher Dezentrierung des Subjekts
			1. Ricœurs Dezentrierung des Subjekts als Dialektik von Selbstheit und Andersheit
			2. Das Grundmodell der Dialektik von Selbstidentität und Andersheit in Fichtes Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre
			3. Der Niederschlag des dialektischen Grundmodells in der Reflexionsphilosophie Jean Naberts
			4. Das dialektische Grundmodell von Selbstheit und Andersheit in Ricœurs Konzept der Nicht-Koinzidenz des Ich mit sich selbst
			5. Synthese
	Das cogito blessé im Konflikt der Interpretationen
		1. Dezentrierung und Wiederaneignung des Subjekts: das cogito blessé
		2. Hermeneutik und Psychoanalyse
		3. Hermeneutik und Religionsphilosophie
		4. Hermeneutik und Strukturalismus
	Interpretationen im Konflikt
		1. Die Doppeldeutigkeit des Symbols: vom kritischen Stadium zum Konflikt
		2. Regression und Progression, Antithetik und Dialektik
		3. Vom Konflikt zur Dialektik in Ricœurs Texthermeneutik
		4. Religionshermeneutik als ein zentraler Ort des Konflikts der Interpretationen
		5. Fernwirkungen des Konflikts der Interpretationen in Ricœurs späterem Werk
	Reformatorisches Erbe bei Ricœur
		1. Gegenseitiger Schutz gegen die Versuchung der Letztbegründung
		2. Die hermeneutische Konstitutionsbedingung des Glaubens
		3. »Hier stehe ich« …
		4. Eine Bedeutungsstudie zur Ursünde
		5. Luthers Rechtfertigungspredigt in der Entmythologisierungsdebatte
		6. Wort Gottes und Hermeneutik
		7. Freiheit im Licht der Hoffnung
		8. Ein fragiles sola gratia angesichts des Todes
		9. Zum Abschluss: ein lebendiges Erbe
	Schrift ist ein Anderer
		Ricœurs ungeschriebene Lehre von der Schrift – als Figur radikaler Alterität
			1. Was ist die Frage?
			2. Hermeneutische Verortung
			3. Ricœurs Schweigen von Schrift und Schriftlichkeit
			4. ›Was ist ein Text?‹
			5. Die Differenz von Text und Schrift – als Frage nach der Alterität der Schrift
				5.1 Sehen als der Sinn für Schrift
				5.2 Lesen als der Sinn für Sprache
				5.3 Verstehen als der Sinn für die Textwelt
				5.4 Chiasmen von Eigenem und Fremdem
			6. Dreifuß der Passivität – und die Appräsenz der Schrift
			7. Schrift als radikale Alterität – und das antwortende Selbst
			8. Anspruchsregister: Phänomenologie der ›Stimme und Schrift im biblischen Diskurs‹
			9. Postscriptum: Schrift im Rückblick – im Rückblick Schrift
	Die Bibel durchdenken
		Philosophische und biblische Hermeneutik
			1. Zum Einstieg
			2. Etappen von Ricœurs Beschäftigung mit biblischen Texten
				2.1 Bibelbezüge in frühen Aufsätzen
				2.2 Biblische und antike Symbolik des Bösen
				2.3 Überkreuzung der Methoden
				2.4 Im Gespräch mit Rudolf Bultmann
				2.5 Die Wende zum Text und deren Folgen
				2.6 Metapher und Gleichnis
				2.7 Narrativität als literarische Grundgestalt der Bibel
				2.8 Das Selbst im Spiegel der Schrift
				2.9 Die Dialektik von Liebe und Gerechtigkeit
			3. Penser la Bible
				3.1 Zum Lebenskontext des Buches
				3.2 Grundabsicht und Methode
				3.3 Inhalt und Aufbau
				3.4 Am Schnittpunkt zwischen biblischer und philosophischer Hermeneutik
	Liebe und Gerechtigkeit
		Von den Schwierigkeiten, Liebe auf einen Begriff zu bringen
			1. Aufriss
			2. Liebe
				2.1 Liebes-Lob
				2.2 Liebes-Metaphorik
				2.3 Liebes-Imperativ
				2.4 Zwischenergebnis (a)
			3. Gerechtigkeit
				3.1 Praxis der Gerechtigkeit und Theorie der Gerechtigkeit
				3.2 Zwischenergebnis (b)
			4. Ricœurs Dialektik von Liebe und Gerechtigkeit
				4.1 Poetik der Liebe und Feindesliebe
				4.2 Goldene Regel und Gerechtigkeitsregel
				4.3 Die dialektische Interpretation der Liebe durch die Gerechtigkeit und der Gerechtigkeit durch die Liebe
			5. Ergebnis
	Überkreuzung, aber keine Verflechtung
		Zu Paul Ricœurs Verhältnisbestimmung von Denken und Glauben
			1. Ein Glaubender, der Philosophie, aber keine Theologie treiben will
			2. Zum Verhältnis von Denken und Glauben
			3. Zum Verhältnis von Philosophie und Theologie
	Hermeneutik als Vermittlung zwischen Philosophie und Religion bei Paul Ricœur
		1. Was bleibt von ›Religion‹ nach der Kritik Nietzsches und Freuds?
		2. Die Hermeneutik als Einfallstor der Religion in die Philosophie
		3. Der Symbolbegriff als Grundlage des Konflikts der Interpretationen
		4. Ödipus als Einfallstor des religiösen ins wissenschaftliche Denken
		5. Die Liebe als Sprechen und Genießenlernen?
		6. Grenzen der Vermittlung zwischen Christentum und Wissenschaft
		7. Die Exegese als Vermittlung zwischen Religion und Philosophie
		8. Apokalypse oder Optimismus?
	Das kurzlebige Paradigma des Textes
		Mit Blick auf die Dialektik von Zugehörigkeit und Distanzierung
			1. Einleitung: eine philosophische Hermeneutik innerhalb einer hermeneutischen Philosophie
			2. Eine Texthermeneutik ohne Distanzierung
			3. Frage nach der Frage, auf die die Distanzierung die Antwort ist
			4. Die hermeneutische Funktion der Distanzierung
			5. Der Abschied von der Texthermeneutik
			6. Epilog
	Der Text als Transzendenz in der Immanenz
		Das Strukturmodell der Mimesis
			1. Zur Genealogie der Mimesis
			2. Die aristotelische Poetik als Referenz
			3. Evolution der Mimesis: Vermittlungslinien zwischen Text und Wirklichkeit
	Die lebendige Metapher (1975)
		1. Ricœurs Beitrag zur Metaphorologie
		2. Ricœurs Weiterentwicklung einer philosophischen Hermeneutik
		3. Die Metapher zwischen Philosophie und Dichtung
		4. Zum Verhältnis von Philosophie und Rhetorik
	Ricœurs Spannungsmodell der Metapher und das Problem der Metaphorologie
		1. Das metaphorologische Dilemma
		2. Das Spannungsmodell der Metapher
		3. Metaphorologische Konsequenzen, offene Fragen
			3.1 Metaphorische Referenz und Quasi-Metaphorizität
			3.2 Das Problem der Kontextstabilität und die untote Metapher
			3.3 Metaphorologische Konsequenzen
	Fiktion/-serzählung und Phantasievariation
		Wirklichkeit und ihre Transformierbarkeit
			1. Einleitung
			2. Phantasie, Imagination und Fiktion
			3. Die wirklichkeitstransformierende Macht der Fiktion/-serzählung
			4. Phantasievariationen über Selbst und Zeit im Raum des Fiktionalen
			5. Fiktion und religiöse Sprache
	Wahrheit von Fiktion klar unterscheiden (?)
		Versuch einer interdisziplinären Operationalisierung von Ricœurs Hermeneutik der Erzählung
			1. Einleitung
			2. Fiktion und Verfremdung (des Wahrheitsdiskurses)
			3. Fiktion und Emanzipation (inmitten des philosophischen Diskurses)
			4. Fiktion als Exposition und Zögern im Angesicht des Tieres
Vorwort
Teil III Praxis Selbstsein und Alterität, Ethik und Politik
	Fluchtlinien des Praktischen
		Mit Paul Ricœur Handlung denken
			1. Einleitung
			2. Von der Wahrnehmung zur Handlung
			3. Vom Text zur Handlung
			4. Von der Handlung zur Praxis
			5. Tragik des Handelns
			6. Passivität und Alterität
			7. Fazit: Vertiefte Passivität
	Paul Ricœur und die Analytische Handlungstheorie
		1. Phänomenologie und Handlung
		2. Die Analytische Handlungstheorie
		3. Ricœur und die phänomenologische Relektüre von Elizabeth Anscombe und Donald Davidson
		4. Ricœurs phänomenologisch-hermeneutisches Handlungsverständnis
		5. Fazit
	Entscheidung im Schatten der Identität
		Phänomenologie des Entscheidens und Hermeneutik der Selbstauslegung bei Paul Ricœur
			1. Einleitung
			2. Phänomenologie des Entscheidens
				2.1 Definition der Entscheidung
				2.2 Die Geschichte der Entscheidung
				2.3 Gegen den Existenzialismus der Angst: Engagement und Naivität
				2.4 Probleme der frühen Auffassung
			3. Hermeneutik der Selbstauslegung
				3.1 Handlung, Absicht und Zeit
				3.2 Beständigkeit und Wandelbarkeit des Selbst
				3.3 Lebensentscheidungen als Form der Selbstauslegung
				3.4 Probleme der späten Auffassung und Aussicht
	Der lange Weg von der Ontologie zur Existenz
		Das plurale Sein und seine Bezeugung
			1. Einleitung
			2. Eine Wiederaneignung der Ontologie
			3. Streben nach einer Ontologie als Hermeneutik der Existenz
			4. Der Text und seine ontologische Struktur der Referenz – und der Weg vom Text zur Person
			5. Das Selbst als Angelpunkt der Bezeugung
	Menschliche Subjektivität im Horizont einer Ontologie der Gelassenheit
		Zu Ricœurs Hermeneutik des Selbst
			1. Anfragen an Paul Ricœur
				1.1 Die »Hermeneutik des Selbst«
				1.2 Ricœurs Handlungsbegriff
				1.3 Aporien im Verhältnis von Subjektivität und Alterität
			2. Das Konzept der Gelassenheit
				2.1 Das Modell der Gelassenheit im Aufriss
				2.2 Der Ausgangspunkt: Subjektivität in Abhängigkeit
				2.3 Subjektivität als Tat
				2.4 Die Geben-Empfangen-Dialektik
				2.5 Das Wesen der Gelassenheit
				2.6 Die Funktion der Gelassenheit
			3. Der Rahmen der Ontologie
				3.1 Zur Notwendigkeit der Ontologie
				3.2 Selbstand und Relation
				3.3 Die Figur einer exzentrischen Ontologie
	Bezeugung, Selbstbezeugung
		Mit einem Exkurs zum Gewissen
			1. Zum Einstieg: eine moderne Problematik
			2. Fragile Ur-Bejahung
			3. Das Zeugnis
			4. Die Bezeugung – eine erste Bestimmung
			5. Die Bezeugung auf den verschiedenen Stufen der Hermeneutik des Selbst
			6. Das Gewissen – Exkurs
			7. Bezeugung in der Spannung von Selbstheit und Andersheit
			8. Eine Vorladung als Zeuge
	Who is the Self?
		Thin Selves, Narrative and the Limits of Sense
			1. The Thin Self
			2. The Narrative Self, The Thin Self and Personhood
			3. The Self Beyond Narrative and Thinness
	Parcours de la reconnaissance – Wege der Anerkennung
		Erkennen, Wiedererkennen, Anerkanntsein
			1. »Wege der Anerkennung« – Aufbruch zu einem komplexen Parcours
			2. Herausforderungen im Identifizieren von Personen
			3. Eine Phänomenologie des fähigen Menschen
			4. Lichtungen im Kampf um Anerkennung
			5. Lücken und Anfänge: eine inchoative Ethik
	Anerkennung jenseits der Gegenseitigkeit
		Ricœurs reconnaissance
			1. Anerkennung und die Idem-Identität
			2. Der fähige Mensch: Anerkennung und die Ipse-Identität
			3. Das Bedürfnis nach Anerkennung
			4. Die Größe der Nichtgegenseitigkeit
	Das gesprochene Wort [parole]: Geben, benennen, fordern
	Stichwort »Gabe«
		1. »Logik der Äquivalenz« und »Logik der Überfülle« im Kontrast
		2. Die »Ökonomie der Gabe« im Kontext der Dialektik von Liebe und Gerechtigkeit
		3. Die Gabe und das Rätsel der Vergebung
		4. Die Gabe der Anerkennung
		5. Rezeptionen und Kritiken
	Anders
		Zu Ricœurs Levinas-Lektüre
			1. Ricœurs Kommentar zu Levinas’ »neuer Art zu philosophieren«
			2. Das Sagen und das Gesagte oder: Der Ontologie durch »Widerruf« und »Verrat« entkommen?
			3. Kritik ethischer »Rhetorik«
			4. Phänomenologie des Ethischen in subjektivitätstheoretischer Revision: Der Begriff der Stellvertretung (substitution)
	Anthropologie der Zerbrechlichkeit
		Hannah Arendt und Paul Ricœur über Verzeihen und Versprechen
			1. Menschen verstehen
				1.1 Zerbrechlichkeit
				1.2 Geboren sein
				1.3 Anthropologie des Jemand
				1.4 Unabsehbarkeit und Unwiderruflichkeit
			2. Verzeihen und Versprechen
				2.1 Heilmittel menschlicher Angelegenheiten
				2.2 Neuanfänge des Vertrauens
				2.3 Der Pakt der Treue
			3. Fazit
	Das Politische in Paul Ricœurs Werk
		Paradoxien, ethische und staatliche Dimensionen des Zusammenlebens
			1. Hermeneutik und Philosophie politischer Praxis
			2. Christlicher Sozialismus?
			3. Die Unabdingbarkeit von Karl Marx
			4. Kritik des Staates als juridischer Verwirklichung des Vernünftigen (Eric Weil)
			5. Zur politischen Renaissance des Politischen
			6. Zusammenleben-wollen – unter verschärften Bedingungen
			7. ›Frei‹ leben – im Widerstreit, diesseits des Rechts
			8. Was man sich vom Politischen versprechen kann
	Power, ideology, explanation
		Ricœur reading Weber
			1. Introduction
			2. Profile of Ricœur’s Weber reception
			3. The state and political responsibility
			4. Understanding action: ideology, authority, social ontology
				4.1 Weber in relation to ideology
				4.2 From Lectures on Ideology and Utopia to The Just
				4.3 Intersubjectivity, social ontology and critique
			5. Social scientific understanding requires explanation
			6. Conclusion
	Streben nach dem guten Leben, mit und für den Anderen, in gerechten Institutionen
		Le Juste und Le Juste 2
			1. Einleitung
			2. Aufriss
			2. Gerechtigkeitssinn
				2.1 Ricœur über den Gerechtigkeitssinn
				2.2 Gerechtigkeitssinn bei Rawls
				2.3 Zwischenergebnis
			3. Die Frage nach einer rein prozeduralen Gerechtigkeitsbegründung
			4. Anwendung der Gerechtigkeitsgrundsätze
	Praktische Weisheit als integrierender Logos der Sozialphilosophie
		1. Einleitung
		2. Aufforderung zum guten und gerechten Leben
		3. Die moralische Prüfung der ethischen Ausrichtung
		4. Die Überzeugung der praktischen Weisheit
		5. Praktische Weisheit als integrierender Logos der Sozialphilosophie
		6. Auf Hegel verzichten
	Ricœur’s philosophy of technology and its reception
		1. Technology, modernity, cultural plurality
			1.1 Technology as part of human culture
			1.2 The ambiguity of technology
			1.3 Technology, work and the politics of a labor society
			1.4 Urbanisation
		2. Ethics with and among changing technological means
			2.1 Responsibility requires efficacy
			2.2 New technological conditions, new ethics?
		3. Capabilities
		4. Reception in philosophy and ethics of technology
	Frieden denken – in Europa
		Eine Relektüre von Welches neue Ethos für Europa? (1992)
			1. Ein in die Konflikte des 20. Jahrhunderts eingebettetes Denken der europäischen Moderne
			2. Europa imaginieren – ein neues Ethos für Europa
				2.1 Übersetzung
				2.2 Gedächtnisaustausch
				2.3 Vergebung
			3. Religionen und die Ausbildung eines neuen Ethos in Europa
			4. Frieden denken
	Sprache und Übersetzen bei Paul Ricœur
		1. Zur Einstimmung: »Fünf Jahre später war ich zurück in Frankreich«
		2. Sur la traduction – Vom Übersetzen
			2.1 Défi et bonheur de la traduction – Herausforderung und Glücksgefühl
			2.2 Le paradigme de la traduction – das Paradigma/Erklärungsmodell
		3. Un »passage«: traduire l’intraduisible
		4. Fazit. Was haben wir von Ricœur gelernt?
Vorwort
Teil IV Geschichte Zeitlichkeit und Narrativität, Erinnerung und Vergessen
	Die Aporien der Zeit
		Ricœurs Erneuerung der Hermeneutik
			1. Einleitung
			2. Die drei Aporien der Zeit in Temps et récit
			3. Narrative und ethische Aporetik als Antwort auf die Aporien der Zeit
			4. Auf dem Weg zu welcher Hermeneutik?
	Zeit, Geschichte und Alterität
		Eine kritische Betrachtung der Überlegungen Ricœurs zum Zusammenhang von Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit
			1. Einleitung
			2. Zeit, Aporetik und Phänomenologie
				2.1 Die erste und wichtigste Aporie der Zeit
				2.2 Die menschliche Zeit als Antwort auf die erste und wichtigste Aporie: von der dreifachen mimēsis über die Geschichtlichkeit zur narrativen Identität
				2.3 Aporetik der Phänomenologie der Zeit?
				2.4 Verdeckungen und Wahrnehmungsgewinn
			3. Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit
				3.1 Von der Zeiterfahrung zur Zeitlichkeit der Erfahrung
					3.1.1 Lebendige Gegenwart
					3.1.2 distentio animi
					3.1.3 Spur
					3.1.4 Initiative – homme capable – ›Ich kann‹
					3.1.5 Dialektik von Selbstheit und Andersheit: Synchronie
				3.2 Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit: relative Alterität
				3.3 Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit: radikale Alterität
	Der Begriff der Geschichte bei Edmund Husserl und Paul Ricœur
		1. Husserl et le sens de l’histoire
		2. Geschichte als Geschichten
		3. Desiderate in Husserls Geschichtsauffassung
	Teleologie im Kontext
		Die Arbeit der Interpretation im Anschluss an Husserl, Hegel und Kant
			1. Zum geistes- und ideengeschichtlichen Kontext teleologischen Denkens
			2. Ricœurs Kritik an der Husserl’schen Geschichtsteleologie
			3. Die teleologische Struktur des Bewusstseins: Anschluss an Hegel
			4. Teleologie im Kontext der Hermeneutik der narrativen Identität: Anschluss an Kant
			5. Ausblick
	Ricœurs Exodus aus dem Hegelianismus
		1. Einführung
		2. Geschichten? Natürlich. Aber welcher Art?
		3. Identitätsstiftung zwischen Versprechen und Verrat
		4. Zeit, Geschichte und das Böse
		5. Schluss
	Narrative Zeit, Innerzeitigkeit und Ricœurs Auffassung von der unhintergehbaren Pluralität der Zeitstrukturen
		1. Pränarrativität und die dreifache mimēsis
		2. Exkurs zum Verhältnis von Hermeneutik und Wissenschaften
		3. Konfigurierte Praktiken und Verstricktsein in Geschichten
	Das Paradox der verlorenen Zeit
		Paul Ricœur und Marcel Proust
			1. Die Frage nach der verlorenen Zeit – nach Marcel Proust
			2. Die Zweipoligkeit der Zeit
			3. Die Zweigerichtetheit der Zeit
			4. Die Außerzeitlichkeit der Zeit
	Die Zeitstruktur historischer und poetischer Geschichten bei Ricœur
		1. Ricœurs Methode der Aporien-Erforschung
		2. Metaphern und Mythen anstelle gescheiterter Auflösung der Aporetik
		3. Theorie der Fabel und Theorie der Zeit
		4. Die »dritte«, »eigentlich menschliche« Zeit
	Historik und Hermeneutik – Geschichtlichkeit und Geschichte
		Desiderate einer kritischen Revision
			1. Zum Diskurs über die Zukunft der Geschichte
			2. Nachträgliches Verstehen: Historik und Logos der praktischen Welt
			3. Fragen nach dem Sinn historischen Fragens
			4. Historismus und Hermeneutik
			5. Ricœurs Anschluss an das Verhältnis von Historik und Hermeneutik
			6. Identität und Geschichte
			7. Zwischen Erfahrungs- und Geltungsansprüchen
	Die Wirklichkeit der Vergangenheit bei Paul Ricœur
		1. Einleitung
		2. Erzählung
			2.1 Eine Welt der Handlungen
			2.2 Geschichtsschreibung zwischen Verstehen und Erklären
			2.3 Eine historische Intentionalität
		3. Referenz und Spur
		4. Wirklichkeit
			4.1 Identität, Alterität, Analogie
			4.2 Ein Abtragen der Schuld?
			4.3 Ursprüngliche Re-konstruktion
			4.4 Der Zeuge
	Paul Ricœur und die Hermeneutik des Zeugnisses
		Ein close reading
			1. Die Hermeneutik des Zeugnisses (1972)
				1.1. Die Semantik des Zeugnisses
				1.2. Die kerygmatische und prophetische Dimension
				1.3. Die Hermeneutik des Zeugnisses
			2. Emmanuel Levinas, Denker des Zeugnisses (1989)
				2.1. Abgrenzung vom Begriff der Bezeugung in Sein und Zeit
				2.2. Bezug auf Jean Naberts Philosophie des Zeugnisses
				2.3. Levinas: Sagen als Zeugnis
			3. Das Zeugnis in Gedächtnis, Geschichte, Vergessen (2000)
	Probleme einer Gedächtnis und Geschichte übergreifenden Kultur der Erinnerung
		Traumatisches Affiziertwerden, polemische Politisierung und moralisches Vergessen
			1. Von der Negativität der Zeit zur Unabdingbarkeit eines kulturellen Gedächtnisses
			2. Ricœur jenseits von Michel Foucaults ›genealogischer‹ Verwerfung des Gedächtnisses
			3. Pierre Noras Apologie einer Gedächtnis-Geschichte
			4. Tod und kulturelles Überleben bei Jan Assmann
			5. Aufhebung von Gedächtnis und Geschichte im versöhnenden Vergessen?
	Topographien des Gedächtnisses bei Paul Ricœur und Edward S. Casey
		1. Einführung
		2. Ricœurs phänomenologische Typologie des Gedächtnisses
		3. Modi der Erinnerung (Mnemonic Modes) bei Casey
		4. Örtliche Dimensionen des Gedächtnisses bei Casey
		5. Das Ortsgedächtnis und seine Probleme bei Ricœur
		6. Übergang vom Gedächtnis zur Geschichte: Datierung und Lokalisierung
		7. Ricœurs Kritik an einer Phänomenologie des Ortes
	Verantwortung jenseits von Schuld
		1. Schuld und Verantwortung
		2. Die axiologische Legitimation von Entscheidung und Verantwortung
		3. Fehlbarkeit und Zerbrechlichkeit: Über die anthropologischen und ethischen Dimensionen der Verantwortung
		4. Von der Semantik zu den politischen und rechtlichen Aspekten der Verantwortung
		5. Verantwortung als Auftrag und Versprechen
	Zur Problematisierung des Denkens im Gespräch Paul Ricœurs mit Jean-Pierre Changeux
		Auf der Suche nach einem »dritten Diskurs« zwischen Neurowissenschaften und Phänomenologie
			1. Einleitung
			2. Ce qui nous fait penser
			3. Fragen der Naturalisierung
			4. Der Begriff der Repräsentation
			5. Substrat und Indikation
			6. Organisation und Funktion
	Encore vivant, vivant encore – jusqu’à la mort / »Nun gut, leben Sie«
		Über Leben als Leitmotiv bei Ricœur
	Überleben im Anderen
		Zu Ricœurs Nachlassnotizen Lebendig bis in den Tod
			1. Die der Erzählbarkeit entzogene Seite der Zeit, die uns trotz ihrer »Unmenschlichkeit« betrifft
			2. Aus dem »Akt des Sterbens einen Akt des Lebens machen«
			3. Der Tod versus die Überlebenden
			4. Die Anderen: Zeugen und Wächter der Geburt und des Todes
			5. Die religiöse Dimension
			6. Trauer des Endlichen und Gabe des Lebens
Ausblick
	Gegen eine »Welt ohne Versprechen« – trotz allem?
		Vermisstes und Desiderate
			1. Geschichtlich affizierte Begriffe
			2. ›Restlose‹ Vergeschichtlichung? Praktisch ›jemand‹ sein, mit oder ohne Bleibe
			3. Nicht ›der‹ Alterität unterworfen
			4. Versus normalisierte Sprachlichkeit: auf der Suche nach neuen (Lebens-)Formen menschlicher Ko-Existenz
			5. Sagen im Zeichen des Anderen: Zwischen hermeneutischer »Wiederholung« und Verzicht auf jegliches Überleben
			6. Alte und neue Fragen begrenzten Verstehens
			7. Aussichten, leibhaftigen, verletzbaren, verantwortlichen, ›(un-)lebbaren‹ Lebens
			8. Revision selbstbestimmten, souveränen, ›fähigen‹ Selbstseins. Fremdheit, Passivität, Affizierbarkeit, Verfügbarkeit
			9. Doppelsinnig geteiltes Zusammenleben: Sensibilität, Negativität, Prekarität
			10. Vermittlungen ohne Aufhebung – von der Gegenwart überholt? Gebrochene und zu erneuernde Versprechen in der Kontingenz des Fragens
			11. Eine Art Resignationsverweigerung, radikaler Revision ausgesetzt
Anhang
	Siglen
	Literaturverzeichnis A
		Liste der behandelten Texte Ricœurs
	Literaturverzeichnis B
		B. 1 Zitierte und weiterführende Literatur
		B. 2 Sondernummern philosophischer Zeitschriften zu Ricœur
		B. 3 Zusätzliche Internetquellen
	Sachregister
	Namenregister
	Zu den Autor:innen




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