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ویرایش: سری: Studien zum Privatrecht; 62 ISBN (شابک) : 9783161550768, 3161550765 ناشر: Mohr Siebeck سال نشر: تعداد صفحات: 284 زبان: German فرمت فایل : PDF (درصورت درخواست کاربر به PDF، EPUB یا AZW3 تبدیل می شود) حجم فایل: 3 مگابایت
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Cover Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einführung in die Problematik § 1 Rahmenbedingungen der Tätigkeit und Haftung des Beraters § 2 Eröffnungsgründe und Insolvenzverschleppung A. Die Eröffnungsgründe der InsO B. Krisenverantwortung und Insolvenzverschleppung I. Grundlagen II. Der sog. Vertrauensgrundsatz als Entlastungsmöglichkeit III. Beratungsbedarf § 3 Gang der Untersuchung Kapitel 2: Die Haftung im Mandatsverhältnis § 4 Das Schuldverhältnis als Ausgangspunkt A. Typologie der Beraterverträge I. Allgemeines steuerliches Mandat 1. Steuerberater 2. Wirtschaftsprüfer 3. Rechtsanwalt II. Jahresabschlusserstellung (Handels- bzw. Steuerbilanz) III. Vertrag über die Prüfung der Insolvenzreife („Prüfvertrag“) IV. Jahresabschlussprüfung V. Unternehmens- bzw. Wirtschaftsberatung VI. Sanierungsberatung B. Der Vertragsschluss I. Grundlegendes II. Der Prüfvertrag und seine Ausformung durch die Rechtsprechung 1. Die jüngste Rechtsprechung des BGH a) Urteil vom 06.06.2013 – NJW 2013, 2345 ff. b) Urteil vom 14.06.2012 – BGHZ 193, 297 ff. c) Urteil vom 07.03.2013 – NJW-RR 2013, 983 ff. 2. Der dogmatische Gehalt der Rechtsprechung des BGH a) Konkludenter Vertragsschluss aufgrund von Handeln mit Rechtsbindungswillen b) Die Rechtsprechung zu Gefälligkeitsverhältnissen und dem sog. Auskunftsvertrag aa) „Gefälligkeitsverhältnisse“ mit Rechtsbindungswillen bb) Der sog. stillschweigende Auskunftsvertrag cc) Übertragung auf die Beraterhaftung in der Insolvenzsituation 3. Der Zusammenhang mit der Rechtsprechung zu den insolvenzbezogenen Pflichten des Beraters im allgemeinen steuerlichen Mandat 4. Kritik a) Bestimmung des Rechtsbindungswillens des Beraters b) Praktische Umsetzung c) Das Verschwimmen der eigentlichen Problematik der Beraterhaftung in der Insolvenzsituation d) Zwischenergebnis 5. Ergebnis zum Prüfvertrag und Konsequenzen für die Tätigkeit des Beraters C. Die rechtliche Zulässigkeit der auf die Prüfung der Insolvenzreife gerichteten Tätigkeit des Beraters I. Steuerberater (§ 5 RDG) 1. Haupttätigkeit 2. Nebenleistung als Bestandteil des Berufs- oder Tätigkeitsbilds a) Berufs- und Tätigkeitsbild b) Nebenleistung aa) Inhalt und Umfang der Rechtsdienstleistung „Insolvenzreifeprüfung“ bb) Sachlicher Zusammenhang zwischen Haupt- und Nebentätigkeit cc) Für die Haupttätigkeit erforderliche Rechtskenntnisse dd) Zwischenergebnis 3. Ergebnis zum Steuerberater II. Wirtschaftsprüfer (§ 5 RDG) 1. Haupttätigkeit 2. Nebenleistung als Bestandteil des Berufs- oder Tätigkeitsbilds 3. Ergebnis zum Wirtschaftsprüfer III. Rechtsanwalt § 5 Die insolvenzbezogenen Pflichten des Beraters A. Grundlagen möglicher insolvenzbezogener Pflichten I. Vertragliche und gesetzliche Regelungen II. Allgemeine Beraterpflichten in der Rechtsprechung B. Prüfvertrag C. Sanierungsberatung D. Jahresabschlussprüfung E. Jahresabschlusserstellung I. Der Mandatsgegenstand als Ausgangspunkt 1. Die berufsständischen Verlautbarungen von IDW und Bundessteuerberaterkammer im Zusammenhang mit Jahresabschlüssen a) Erstellung ohne Beurteilungen aa) Die gesetzliche Vorgabe des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB und ihre Auswirkungen auf den Mandatsgegenstand bb) Die allgemeinen Anforderungen der berufsständischen Verlautbarungen cc) Die Vorgaben der berufsständischen Verlautbarungen für die Erstellung ohne Beurteilungen b) Erstellung mit umfassenden Beurteilungen c) Erstellung mit Plausibilitätsbeurteilungen d) Sonderfall: Erstellungsbericht im Rahmen von IDW S 7 e) Sonderfall: IDW PS 270 2. Zwischenergebnis II. Warnpflicht bezogen auf außerhalb des (beschränkten) Mandatsgegenstands liegende Umstände 1. Grundlagen 2. Überlegenes Wissen a) Die Sichtweise der instanzgerichtlichen Rechtsprechung und des Schrifttums b) Die Sichtweise des BGH c) Stellungnahme III. Pflicht zur korrekten Erstellung des Jahresabschlusses IV. Ergebnis zu den insolvenzbezogenen Pflichten in einem Mandat zur Jahresabschlusserstellung F. Allgemeines steuerliches Mandat I. Pflicht zum Hinweis auf die mögliche Insolvenzreife und aus ihr folgende Geschäftsleiterpflichten 1. Überblick: Die Sichtweise der Rechtsprechung und des Schrifttums 2. Der Mandatsgegenstand als Ausgangspunkt 3. Nebenpflicht a) Das Wissen des Beraters b) Die Überlegenheit des Wissens und die Dimension der Geschäftsleiterpflichten c) Bedeutung der Information d) Vertrauensstellung und Autorität des Beraters e) Berufsbild, Berufspflichten und Ausbildung des Beraters f) Aufgabenkreis und Funktion des Beraters g) Kein Widerspruch zu sonstiger „beraterhaftungsrechtlicher“ Rechtsprechung h) Fazit zur Nebenpflicht 4. Ergebnis bezüglich der Pflicht zum Hinweis auf die mögliche Insolvenzreife und aus ihr folgende Geschäftsleiterpflichten II. Pflicht zur richtigen Erteilung überobligatorischer Auskünfte III. Pflicht zum Hinweis auf die Notwendigkeit des Abschlusses eines Prüfvertrags zur „verbindlichen“ Feststellung der Insolvenzreife IV. Ergebnis zu den insolvenzbezogenen Pflichten in einem allgemeinen steuerlichen Mandat G. Unternehmens- bzw. Wirtschaftsberatung H. Adressaten insolvenzbezogener Hinweise J. Ergebnis zu den insolvenzbezogenen Beraterpflichten § 6 Pflichtverletzung und Vertretenmüssen A. Die Verletzung der insolvenzbezogenen Pflichten B. Das Vertretenmüssen I. Grundlagen II. Haftungsbeschränkung bei „Stegreifauskünften“? III. Fehlinformation durch den Mandanten IV. Ergebnis § 7 Der Schaden des Mandanten A. Das Vorliegen eines Schadens dem Grunde nach B. Haftungsausfüllende Kausalität und Zurechnung I. Materiell-rechtliche Grundlagen 1. Äquivalente Kausalität 2. Adäquanz 3. Schutzzwecklehre II. Beweislast und Beweismaß C. Ergebnis zum Schaden § 8 Mitverschulden A. Grundlagen B. Mitverschulden bei insolvenzbezogenen Pflichtverletzungen I. Differenzierende versus einheitliche Handhabung II. Zurechnung der Verletzung gesellschaftsrechtlich determinierter Geschäftsleiterpflichten III. Rechtsfolgen – Leitlinien einer Abwägung C. Mitverschulden aufgrund unvollständiger Information des Beraters D. Mitverschulden durch Verleiten zu Stegreifauskünften E. Der „beratungsresistente“ Geschäftsleiter F. Ergebnis zum Mitverschulden § 9 Außervertragliche Haftung A. Deliktische Haftung B. Organhaftung C. Ergebnis zur außervertraglichen Haftung § 10 Abstimmung und Abwicklung der Haftung von Berater und Geschäftsleiter gegenüber der Gesellschaft A. Abwicklung der Haftung auf Grundlage der Vorschriften über das Gesamtschuldverhältnis I. Gesamtschuldtatbestand II. Rechtsfolgen B. Ergebnis zur Haftungsabwicklung Kapitel 3: Die Haftung gegenüber Dritten § 11 Die Entwicklung der Rechtsprechung A. Eingrenzung und Grundlagen der Entwicklung B. Auf Grundstücke bezogene Wertgutachten C. Abschlusserstellung (Jahresabschluss bzw. Zwischenbilanz) D. Jahresabschlussprüfung E. Prospektprüfung F. Umsatzsteuermandat G. Vertrag über die Prüfung der Insolvenzreife I. Die Rechtsprechung des BGH II. Die Rechtsprechung der Instanzgerichte H. Fazit § 12 Alternative Konstruktionsmöglichkeiten einer Haftung gegenüber Dritten A. Erneut: Der sog. stillschweigende Auskunftsvertrag B. Vertrag zugunsten Dritter C. Drittschadensliquidation D. Culpa in contrahendo (Sachwalterhaftung) E. Vertrauenshaftung F. § 311 Abs. 3 BGB (i. V. m. §§ 241 Abs. 2, 280 Abs. 1 BGB) G. Eigenständige Berufshaftung H. Selbstbindung ohne Vertrag J. Schadenshaftung aufgrund konkreter faktischer Leistungsbeziehung K. Extensive Auslegung des § 826 BGB L. Sonstige deliktsrechtliche Ansätze M. Fazit § 13 Konzeption einer insolvenzbezogenen Dritthaftung des Beraters A. Die Rezeption der insolvenzbezogenen Rechtsprechung des BGH im insolvenzrechtlichen Schrifttum B. Konsistenz und dogmatischer Gehalt der insolvenzbezogenen Rechtsprechung des BGH I. Die Einbeziehung des Gesellschafters II. Die Einbeziehung des Geschäftsleiters III. Zwischenfazit C. Die dogmatische Grundsatzfrage I. Die grundsätzliche Kritik an der Rechtsfigur des Vertrags mit Schutzwirkung zugunsten Dritter II. Die Tragfähigkeit der alternativen Lösungsansätze III. Plädoyer für eine Lösung auf Grundlage von § 311 Abs. 3 S. 2 BGB (i. V. m. §§ 241 Abs. 2, 280 Abs. 1 BGB) IV. Ergebnis D. Die Erfassung der insolvenzbezogenen Fälle durch § 311 Abs. 3 S. 2 BGB (i. V. m. §§ 241 Abs. 2, 280 Abs. 1 BGB) I. Konkretisierung des Haftungstatbestands 1. Konkretisierung des Tatbestands von § 311 Abs. 3 S. 2 BGB a) Inanspruchnahme von Vertrauen b) In besonderem Maße für sich c) Erhebliche Beeinflussung der Vertragsverhandlungen oder des Vertragsschlusses 2. Konkretisierung der Rechtsfolgen 3. Bewertung II. Grundsätzliches Verhältnis zum Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter III. Anwendung auf die insolvenzbezogenen Fälle 1. Das Zustandekommen des gesetzlichen Schuldverhältnisses a) Die Position des Gesellschafters aa) Der Tatbestand von § 311 Abs. 3 S. 2 BGB bb) Ergebnis b) Die Position des Geschäftsleiters aa) Der unmittelbare Tatbestand des Schuldverhältnisses aus § 311 Abs. 3 S. 2 BGB bb) Wertungsfragen cc) Ergebnis c) Die Position des Gläubigers aa) Der Tatbestand von § 311 Abs. 3 S. 2 BGB bb) Ergebnis 2. Das spezifische Pflichtenprogramm des Beraters 3. Rechtsfolgen der Pflichtverletzung 4. Ergebnis zur Anwendung von § 311 Abs. 3 S. 2 BGB (i. V. m. §§ 241 Abs. 2, 280 Abs. 1 BGB) auf die insolvenzbezogenen Fälle E. Ergebnis § 14 Haftungsfreizeichnung und -beschränkung im Drittverhältnis A. Haftungsfreizeichnung und -beschränkung auf Grundlage des Konzepts der Rechtsprechung B. Haftungsfreizeichnung und -beschränkung im Rahmen von § 311 Abs. 3 S. 2 BGB (i. V. m. §§ 241 Abs. 2, 280 Abs. 1 BGB) I. Entstehungstatbestand des Schuldverhältnisses II. Rechtsfolgenebene Kapitel 4: Schlussbetrachtung § 15 Zusammenfassung in Thesen A. Die Haftung im Mandatsverhältnis B. Die Haftung gegenüber Dritten Literaturverzeichnis Sachregister